Eine Krankheit namens Volksgesundheit

Gesundheitspolitik wird zunehmend illiberal. Der individuelle Lebensstil gerät immer mehr in die Mühlen eines sich gesundheitsbesorgt gebenden Paternalismus. Wir sollten endlich anfangen, uns gegen die modernen Puritaner zur Wehr zu setzen, meint Christopher Snowdon, (hier)

11 comments

  1. Herbert Manninger

    Die g’sunde Jausn-Typen, Vegetarier & Veganer:
    einfach aufdringliche, ungenießbare Zeitgenossen.

  2. Marianne

    Erinnert an “Rauchen ist gesund! Gez. Dr. Malboro (©Otto)” oder doch zumindest gut fürs Pensionssystem. Ein Schelm der bei diesen unzähligen “Studien” Böses denkt.

  3. Christian Peter

    Schwachsinniger Artikel, denn es entspricht dem Verursacherprinzip, Menschen mit schlechten Lebensgewohnheiten höhere Beiträge (Steuern, u.a.) abzuverlangen. Es ist wie bei einer privaten Versicherung : Je höher das Risiko, desto höher der Beitrag.

  4. Thomas Holzer

    @CP
    now well, da haben Sie ja noch viel zu tun, und Ihnen wird die Arbeit nie ausgehen.
    Von den Alkoholikern über die Raucher bis zu den (andere) Drogen Konsumierenden, Fett- Magersüchtige, Fettesser, Diätesser, Zuckertrinker und Granderwassertrinker, zu fitte und zu wenig fitte “Sportler”, Sitzende und Stehende, Liegende, Darbende, Völlende etc., da finden Sie bis an Ihr Lebensende kein Ende Ihrer manischen Beschäftigung!
    Und Sie könnten nebstbei Legionen von Beobachtern, Denunzianten, Gutmenschen und Weltverbesserern anstellen, welchen die Arbeit bis ans Ende dieser Welt nie ausgehen wird. Ob Sie aber zum Wohlstand beitragen, wage ich zu bezweifeln.
    Hauptsache, CP fühlt sich gut und bestätigt; böse Zungen behaupten ja, daß Kleingeister besonders viel Zuspruch benötigen

  5. Christian Peter

    @t.holzer

    Sie scheinen das falsch zu verstehen – das Gesundheitssystem basiert auf Umverteilung (Gesunde zahlen für Kranke), und als (Neo-) Liberaler spreche ich mich strikt gegen jede Umverteilung aus. Daher sollte auch im Gesundheitswesen das Verursacherprinzip gelten : Bürger mit erhöhtem Risiko (schlechter Lebenswandel) sollten höhere, marktgerechte Beiträge für die Krankenversicherung entrichten. Dann kann man auf sämtliche Steuern wie Tabaksteuern, Alkoholsteuer, etc. und vor allem auch auf die Subventionierung des Gesundheitswesen aus Steuermitteln verzichten.

  6. Rennziege

    An Grantscherben und andere Lebensunlustige wie Christian Peter:
    Der knorrige, kettenrauchende Lateinlehrer meines alten Herrn gab seinen Schülern einmal auf, folgenden Spruch ins Lateinische zu übersetzen:
    Sterben musst du sowieso;
    schneller geht’s mit Marlboro.

    Der Lateinlehrer soff noch an seinem 95. Geburtstag alle seine Enkel unter den Tisch, auf welchem er tanzte, und starb mit 97, aus friedlichem Schlaf nicht erwachend, an Altersschwäche.
    Grantscherben werden meist von Magengeschwüren zwei Klafter tiefergelegt, zwei oder drei Jahrzehnte eher. Aber stets mit Schaum vor den beleidigt geschürzten Lippen.

  7. Thomas Holzer

    @CP
    nett, ganz nett; warum gerieren Sie sich dann z.B. als Rauchersheriff?
    Dort, wo es Ihren krausen Gedanken entspricht, gerieren Sie sich als “Liberaler”, dort, wo es Ihnen nicht “in den Kram” passt, agieren Sie reaktionärer als “gestandene” Kommunisten
    Und Sie! entscheiden, was (in Ihrem Sinne) als erhöhtes Risiko zu gelten hat?
    “Rennziege” brachte wieder ein mal ein bestechendes Beispiel; zahlen Sie dann Personen wie o.a. die in Ihrem Sinne reduzierte Pension am Grab zurück?!
    Dümmer geht’s immer

  8. Herbert Manninger

    @Christian Peter
    Das Lesen undurchdachter(Na, bin ich heute höflich!) Kommentare kann Gallenleiden verursachen. In Zukunft lese ich Ihre sicher nicht mehr, sonst bin ich in der höchsten Malusstufe meiner KK.

  9. KClemens

    @CP

    Sie scheinen das falsch zu verstehen – das Gesundheitssystem basiert auf Umverteilung (Gesunde zahlen für Kranke),
    —————

    Falsch. Auch Kranke bezahlen in die Kassen ein. Oder wird man, wenn man krank ist, von den KK-Beiträgen befreit?

  10. Christian Peter

    @KClemens

    ‘Auch Kranke zahlen in die Kassen ein’

    Menschenskind. Sicher, aber weit weniger als diese an Kosten verursachen. Bei jeder privaten Versicherung (Lebensversicherung, etc.) orientiert sich die Höhe der Prämie am jeweiligen Risiko – Lebenswandel, berufliche Situation, Freizeitverhalten, etc.

  11. Christian Peter

    Viele der genannten Steuern sind außerdem viel zu niedrig. Die Einnahmen des Staates durch Tabaksteuern decken nicht einmal 10 % der Kosten ab, die der öffentlichen Hand durch Tabakkonsum entstehen.

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