Eine mehr als berechtigte Frage….

Von | 12. November 2015

“…..Wo ist die Entscheidung darüber gefallen, in Rekordzeit die Bevölkerungsstruktur in Deutschland in vielfacher Hinsicht zu verändern? Der Bundestag hat sie nicht getroffen. Er hat darüber nicht einmal debattiert. Wer hat ihn politisch in Urlaub geschickt? Wieso rufen ihn jene nicht an, die sonst jedes Verwaltungsdetail auf die Tagesordnung setzen?…” (hier)

19 Gedanken zu „Eine mehr als berechtigte Frage….

  1. Lisa

    Guter Artikel – und klarer Blick auf die Tatsachen, ohne hassvernebelte Rhetorik! So etwas wie White Trash hat sich in allen “westlichen” Ländern herausgebildet im Namen der Freiheit des Individuums, zu der viele Manschen gar ncht fähig sind, weil sie unter Freiheit vestehen: “ich kann tun, was ich will und ich will nur das, wozu ich Lust habe” So lange ihnen der andere Teil der Bürger (bzw. deren Regierung und deren Gesetze) Brot und Spiele zugestehen, braucht es tatsächlich Zuwanderung. (Allerdings, bei allem Respekt vor Frau Merkel, nicht auf diese Weise: Flüchtlinge sind EIN Problem, Zuwanderung eine anderes)

  2. astuga

    @Lisa
    Bei uns heißt das immer noch Subproletariat, Plebs oder Pöbel.
    Abgesehen vom US-amerikanischen Kontext, der sich stark an für uns dubiose Kriterien orientiert (ich bin sicher kein Caucasian oder Anglo-saxon, und für uns gelten ja zB auch Juden oder die meisten Südamerikaner als Weiße).
    Also abgesehen davon ist Weißer Müll oder Dreck ziemlich diffamierend.
    Das weiße Subproletariat bei uns hat zudem einen hohen Migrationsanteil.

  3. astuga

    Nachsatz: (echte) Asylwerber sind kein Problem, wenn man dem Asyl ideologisch motivierte Politik betreibt, dann ist es eines.

    Und da bei uns zu viele eher ins Sozialsystem einwandern als ins Land, ist das mit dem Ausgleich für unseren “Trash” ohnehin eine Milchmädchenrechnung.
    Tipp: einfach mal in Wien an einem normalen Tag beim AMS vorbeischauen – das ist Multikulti!

  4. astuga

    Sorry, noch ein Nachsatz (zu Tichy).
    Die heutigen globalen Wanderungsbewegungen haben weniger mit einem Wohlstandsgefälle zu tun, oder der Benachteiligung der afrikanischen Wirtschaft.
    Sondern schlicht und einfach gesagt mit Impfprogrammen, Antibiotika, Schulbildung, zu geringer Berufstätigkeit von Frauen, Autos und Satelliten-TV (jetzt auch noch Internet und Smart-Phone).

    Das sind die Gründe für das Bevölkerungswachstum, für unzufriedene halbgebildete junge Leute ohne Perspektive.
    Und für das nötige Wissen wie man nach Europa kommt und wie “easy” es dann bei uns ist.

  5. Lisa

    @astuga. Der ist gut: sie wandern nicht ins Land ein, sondern ins Sozialsystem! Anderseits: Sozilasysteme können demokratisch geändert werden.

  6. Fragolin

    @Lisa

    “Flüchtlinge sind EIN Problem, Zuwanderung eine anderes.”

    Das haben Sie sehr treffend formuliert. Unser Problem sind aber weder Flüchtlinge (denn die meisten der Ankommenden flüchten nicht, weswegen die Redaktionsstuben schon eifrig an neuen Euphemismen feilen) noch Zuwanderer (denn die Ankommenden widersetzen sich großteils jeglicher legaler Vorgehensweise). Unser Problem ist ein Massenraub: Raub an Sozialleistungen, an medizinischen Leistungen, an Wohnraum, an Steueraufkommen – alles Dinge, die wie selbstverständlich beansprucht werden ohne einmal über eine andere Gegenleistung als angedrohte Gewaltanwendung nachzudenken.

  7. Lisa

    @zur Gewaltanwendung gehört auch ein seltsam angewandter und allen andern p.c. aufgezwungener Begriff von Mitmenschlichkeit: Die ankommenden Menschen als arme Hascherl zu beschreiben, die hier nichts als Hilfe und Schutz suchen, ist Augenwischerei. Meine Eltern (Schweiz) haben jeweils “Kriegskinder” aufgenommen (für jeweils 3 Monate), haben mit ehemaligen, sowohl hier gebliebenen als auch wieder zurückgereisten Flüchtlingen aus “Interniertenlagern” jahrelang Kontakt gepflegt – und ich selbst würde mit einer notleidenden Flüchtlingsfamilie meinen bescheidenen Raum teilen. Aber eben nur vorübergehend und nicht als Durchgangsstation zur Einwanderung. Gegen letztere habe ich nichts, wenn sie gesetzeskonform geschieht. Das sit es, was auch dem “linken” Wähler nicht so leicht runtergeht: Warum gehen die nicht wieder, wenn ihr Land wieder sicher ist. Allerdings: , was heisst schon „sicher“ – wie schon mal geschrieben: diese Länder haben gar kein Interesse ihre Leute zurückzunehmen, wo doch so schön Devisen ins Land fliessen. (ist ds zeitgemässe Entwicklungshilfe…?)

  8. Fragolin

    @Lisa
    Besonders perfide an dieser “Schutzsuchenden”-Lüge finde ich, dass die wenigen wirklich Schutzbedürftigen dabei auf der Strecke bleiben. Diejenigen, die genug Geld haben oder für das Versprechen einer Gegenleistung in Europa (Missionierung, Rekrutierung, Kolonisierung) hier frech über die Grenzen marschieren, werden hofiert, und die wirklich armen Flüchtlinge bleiben irgendwo in Zeltlagern in jordanischen Gebirgstälern oder zwischen den zerbombten Ruinen in vom IS besetzten Vorstädten auf der Strecke. Und selbst wenn einige von denen diesen zynischen “European Iron Man – Schwimmen übers Mittelmeer, Laufen über den Balkan, Radeln vom Flüchtlingsheim zum AMS” schaffen, stehen sie bald vor verschlossenen Türen, denn wenn die Kiste voll ist, geht der Deckel zu. Die Glücksritter sitzen drin, die wirklich Unglücklichen bleiben wie immer draußen.
    Eigentlich kann es einem nur schlecht werden, wenn man den Zynismus sieht, mit dem die politische Oberschicht und eine immer fetter werdende Flüchtlings- und Asylindustrie menschliche Biomasse verheizen.

  9. Reini

    … jeder arbeitende Steuerzahler muss ins Sozialsystem einzahlen,… Flüchtlinge könnten ebenfalls ihre gesamt verursachten Kosten in Staatlichen Betrieben unentgeltlich abarbeiten,… wenn man im “Reichtum” leben will, muss man auch was Leisten und hat Pflichten!!! … Freiheit ist nicht gleich Freiheit!!! … und die ist nicht Gratis!!!

  10. Lisa

    @Fragolin: dieser Zynismus hinter der ganzen Flüchtlings- und Asylfrage wird kaum einmal in den Medien erwähnt. Oder wird er überhaupt erkannt? Aber sich das Maul über einen LePen (Front national, was sonst?!)zerreissen, der mal öffentich seine Meinung absonderte, Monsieut Ebola würde das Migrationsproblem aus Afrika in drei Monaten lösen!!

  11. Mona Rieboldt

    Wie lange ist das denn her? Die Partei wird heute von Marine le Pen geleitet, da hat ihr Vater schon lange nichts mehr zu sagen. Die Rede von Marine im Europarlament an Merkel und Hollande war ausgezeichnet.
    @Fragolin
    Die wirklich Armen kommen nicht. Ein Asylant wurde mit 50.000 Euro von deutscher Polizei erwischt. Es wurde gesagt, Asylanten haben oft viel Geld dabei, aber 50.000 wäre schon sehr hoch gewesen. Für die Schlepperdienste werden an die 20.000 Euro bezahlt. Kein Wunder, dass sich da ein “Wirtschaftszweig Schlepperdienst” entwickelt hat. Angebot und Nachfrage halt.

  12. Fragolin

    @Mona Rieboldt
    Ich weiß, das ist ja das Perfide an diesem ganzen Lügengebäude.

  13. Mona Rieboldt

    @Fragolin
    Genau. Immer heißt es, sie wären vor Bomben und Krieg geflohen. Dabei kommen sie aber aus dem Libanon und Türkei, wo sie auch schon sicher waren vor Krieg.

  14. Mona Rieboldt

    @Thomas Holzer
    Bis jetzt ändert sich gar nichts, die Zeitungen merken lediglich, dass sie Abonnenten verlieren, wenn sie das schreiben, was die Regierung will.
    Täglich kommen immer noch tausende Asylanten über die Grenze. Und das ganze Gerede der Politiker sind nur Placebos, um das Volk zu beruhigen. Sie begrenzen gar nichts an den Asylantenströmen.

  15. Mario Wolf

    Die illegalen Einwanderer sind nur ein vordergründiges Problem. Das eigentliche Problem ist die Aushebelung auch noch der letzten Reste einer Demokratie. Das nächste Problem ist die antidemokratische Gesinnung der Mehrheit der Bevölkerung. Die merkelsche Diktatur in Deutschland hat noch immer ein Potential von 70 – 80% der Wählerstimmen. Die Medien sind, von einigen Ausnahmen abgesehen, voll auf der Linie der merkelschen Propagandamaschinerie. Einige kritische Stimmen sollten man nicht überbewerten. Kritik an der sog. Willkommenskultur wird mit mit Ketzertum gleichgesetzt und inquisitorisch mit gesellschaftlicher Ächtung verfolgt.

  16. Fragolin

    @Mona Rieboldt

    Da muss ich Ihnen vollkommen recht geben!
    Es ist erstaunlich, wie die Schlagzeilen sich selbst widersprechen.
    Einerseits: “Zäune auf dem Balkan!”, “Deutschland macht dicht!”, “Schweden macht die Grenze zu!”
    Andererseits: “Flüchtlingsstrom reißt nicht ab!”, “Täglich tausende unregistrierte Einwanderer!”

    Also nirgends ist eine Grenze zu. (Außer in Ungarn, dessen konservativer Regierungschef, nach in der EU anerkannten demokratischen Regeln gewählt und immerhin Vizepräsident der EVP, sich dafür medial “ultrarechts”, “rechtsnational” und “nationalistisch” schimpfen und von deutschen Kabarettisten auch als “Salamiputin” oder “Pusztahitler” bezeichnen lassen darf – was ein besonderes Licht auf die EU-Regeln wirft, denn wer sich wortgetreu an die Regeln und Verträge hält, wird zum quasifaschistischen Diktator erklärt…)

    Und dann das Märchen, das jetzt aber ganz schnell Dublin wieder angewendet und mit massenweisen Abschiebungen begonnen würde.

    1. Leben alleine in Deutschland nach offiziellen Angaben 190.000 Menschen mit aufrechtem Ausweisungsbescheid. In den letzten Jahren wurden zwar Zettel verschickt, auf denen die Betreffenden zur Ausreise aufgefordert wurden, diese wurden aber behördlich nicht weiter behelligt und behielten auch alle Ansprüche auf Sozialleistungen. Deshalb ist kein einziger von denen ausgereist. Selbst Straftäter wurden nach Verbüßen ihrer Haft wieder auf freien Fuß gesetzt anstatt sie gleich außer Landes zu schaffen.

    2. Sind die Dublin Prüfungen Einzelfallprüfungn, von denen funktionieren mit den bestehenden Kapazitäten nur einige zehntausend pro Jahr, allein das Abarbeiten der Leute, die in den vergangenen 3 Monaten nach Deutschland strömten, würde ein gutes Jahrzehnt dauern.

    3. Wurde Dublin für Griechenland ausgesetzt, was bedeutet, dass am Ende doch kein Einziger der über die Balkanroute Gekommenen (und das werden nach nicht überprüfbaren Angaben dann alle gewesen sein, so wie alle Syrer sind, selbst Schwarzafrikaner) zurückgeschickt wird.

    4. Wurde wegen Punkt 3 angedroht, die Leute dann eben nach Slovenien oder Ungarn zurückzuschieben, weil dort ein zweites Mal der Ersteintritt in die EU erfolgte, was
    a) Schwachsinn ist, denn der Ersteintritt kann nach Definition des Wortes nur einmal stattfinden und in diesen beiden Staaten deshalb nur Leute vom Balkan selbst betreffen
    b) bei gewünschter Anwendung dazu führen würde, dass ein kleines Land wie Slovenien kollabiert, wenn man ihm zehntausende Menschen aufzwingt, die alle nicht dort bleiben wollen (weshalb sie ausbrechen, ihre Papiere wegschmeißen und eben nach Österreich “flüchten” – neuer Name, neues Sozialsystem, neues Glück…)
    c) Ungarn endgültig verloren ist, denn dann würde Orban (unter demokratischem Beifall seiner Bevölkerung) auch die Grenze zur EU schließen und keinen einzigen der Transitmigranten zurücknehmen – zur Not sogar über einen Austritt aus der EU, schneller als die Briten “Brexit” rufen können. Dort haben die Menschen nämlich von den permanenten hochnäsigen Belehrungen und Beschimpfungen aus Brüssel schon die Nase voll.

  17. Lisa

    Das habe ich mich und andere auch schon gefragt, aber keine schlüssigen Antworten erhalten: Warum sollen die Asy…nö…Flü… nö… Imm.. nö, illeg.., nö, auch nich: Opfer vielleicht? ist das p.c.? Also, warum wollen die nicht im erstbesten Land bleiben, das ausserhalb des Gebiets liegt, wo unmittelbare Gefahr droht, wie etwa die zahllosen echten Flüchtlinge, die es gerade mal zu Fuss über die Grenze eines Nachbarlandes schafften? Das ist die Frage, die sich die Willkommensbegeisterten mal stellen müssten. Warum will denn kaum einer in Rumänien gerettet werden? Oder in Ungarn, in Polen, Kroatien oder dem Kosovo? Sie könnten, wenn sie schon selbst nichts tun (tun können?) z. B in Italien oder Spanien, in der Türkei oder Griechenland darauf warten, dass irgendwelche mutigen Widerstandskämpfer zu Hause aufräumen und dann wieder mit einem Dankeschön fürs Asyl und neuen Ideen für ein geordnetes Staatswesen zurückwandern.

  18. Fragolin

    @Lisa
    Weil es Kolonisten sind. Sie ziehen nicht “weg von” sondern “hin zu”. Das ganze Gelabere von armen ausgebombten Kriegsflüchtlingen ist säckeweise Traumsand für das zu sedierende Zahlvolk.
    Jede Bezeichnung, die politisch korrekt ist, ist eine Lüge. Die Wahrheit ist politisch inkorrekt.

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