Eine Partei, die Österreich bräuchte

“…..In die Lücke der politisch heimatlosen klassisch-liberalen Bürger muss die FDP hinein. Und diese Lücke ist groß, denn sie beträgt bis zu 25 Prozent der wahlberechtigten Bürger unseres Landes. Es sind die staatsskeptischen, die innovativen, die weltoffenen Bürger, die die Soziale Marktwirtschaft nicht als dritten Weg zwischen Sozialismus und Kapitalismus verstehen, sondern als das was sie ist: Als marktwirtschaftliche Ordnung, die in ihrer Wirkung sozial ist und die nicht den Staat, sondern den Einzelnen in den Mittelpunkt stellt….” (hier, courtesy L.L.)

18 comments

  1. rubens

    Österreich hat diese Partei, Team Stronach. Auch wenn es viele nicht wahrhaben und sich damit nicht beschäftigen wollen.

  2. Thomas Holzer

    “Soziale Marktwirtschaft” Das ist schlicht und einfach eine sozialistisch verbrämte Worthülse.
    Es gibt Marktwirtschaft, basierend auf Freiwilligkeit, und Planwirtschaft, basierend auf Zwang.

    Wenn die FDP, inkl. Herrn Schäffler, nicht bald “klare Kante” fährt, hat sie ihre Daseinsberechtigung zu Recht selbst verwirkt

  3. rubens

    Herr Holzer, nur kritisieren, damit kommt man eben auch nicht weit. Leichter ist es, zugegeben. Das hätte ich auch tun können, weiter mosern, was so alles schiefläuft und sich über die die sich ehrlich engagieren, lustig machen. Das ist aber keine Leistung. Daher Engagement meine Herren, Engagement.

  4. Thomas Holzer

    1.) bin ich aufrechter, deklarierter Antidemokrat
    2.) engagiere ich mich nicht bei Totgeburten
    sorry

  5. DNJ

    Nichts am TS, außer dem Eintreten für ein liberales Waffenrecht, kann mich so recht überzeugen. Schon gar nicht Frau Nachbauer.

  6. rubens

    DNJ, Thomas Holzer
    Ich denke, Sie beide erwarten sich 100 % von einer knapp 6 % Partei. Daher bitte ich schon um Geduld, das wird schon noch werden. 🙂 Dann lade ich Sie beide auf ein Bier ein, wenn Sie die Einladung annehmen. 😉

  7. Wolf

    @rubens
    Sie mögen schon recht haben, ich selbst hatte bei der letzten Wahl durchaus erwogen, das TS zu wählen. Das Team hat sich allerdings durch die mehr als skurrilen Auftritte des Parteigründers, der ja vor allem nie auf irgend eine Frage eine konkrete Antwort gegeben hat, selbst aus dem Rennen genommen. Da dürfen Sie sich nicht wundern, dass niemand so richtig weiß, wofür das TS steht und was es eigentlich will.

  8. Thomas Holzer

    @rubens
    Daß meine Ansichten nicht mehrheitsfähig sind, ist mir durchaus bewußt; aber deswegen diese zu ändern, oder gar aufzugeben, käme mir nicht in den Sinn.
    Daß das TS bei 6% Zustimmung liegen soll, ist mir neu.
    Biereinladung nehme ich gerne an 😉
    Ein schlankes, radikal libertäres Programm, das wäre mal was neues in diesem Land 🙂

  9. Der Realist

    warten wir noch ein paar Jährchen, dann wird auch die richtige Partei da sein

  10. PP

    @Thomas Holzer
    Stronach war meiner Erinnerung nach der einzige, der im Wahlkampf die behübschten Zahlen das genannt hat, was sie waren, nämlich Lügen! Schon die Zahlen für 2013 wurden wider besseren Wissens vor der Wahl nicht revidiert. Wachstum, Arbeitsmarkt, Budgetdefizit … alles erlogen! Dann -Sie erinnern sich- kam das Loch, das auch erst schöngerechnet werden musste. 40,30, 20 Milliarden über die Periode? Dann “urplötzlich” die Hypo mit 10-20 Milliarden, die Untersuchung der Mafiabank nur mit Krampf …
    Der Grüne Werner Kogler hat so eine charmant zynisch lar­mo­yante Art es zu artikulieren: Des geht si scho wieda amoi net aus!

  11. rubens

    yks, Thomas Holzer

    Wir sind mit 11 Abgeordneten im Parlament, nicht vergessen bitte.

  12. Zaungast

    “Und diese Lücke ist groß, denn sie beträgt bis zu 25 Prozent der wahlberechtigten Bürger unseres Landes.”

    Wenn es diese Lücke wirklich gäbe, wäre schon längst eine entsprechende Partei in entsprechender Stärke im Parlament. Es scheint aber eher andersrum zu sein: Die Nachfrage nach so einem Angebot fehlt. Man kann die “beste” Partei mit den “besten” Leuten und dem “besten” Programm anbieten, es wird nix nutzen, wenn das Stimmvieh nicht will.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Soll Spindelegger einen wirtschaftsliberalen Kurs einschlagen? “Wäre ich ein Strategieberater,
    könnte ich davor nur warnen”, sagt Bernhard Görg, ehemaliger ÖVP-Wien-Chef… “Das
    hat mit der Struktur der Gesellschaft zu tun: Ich behaupte immer, Österreich ist ein zutiefst
    sozialdemokratisches Land”
    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    Zitat aus einem Interview vom 13.9.2011 in derstandard.at

    “ein zutiefst sozialdemokratisches Land”: FPÖ, SPÖ, ÖVP, Grüne, NEOS – Sozialdemokraten in diversen Farben und Kostümen.

    “Wir sind mit 11 Abgeordneten im Parlament” – nach der nächsten NR-Wahl wird sich das dann leider so schreiben: “Wir waren mit 11 Abgeordneten im Parlament.” In einem “zutiefst sozialdemokratischen” Land…

  13. Thomas Holzer

    @Zaungast
    Nach über 60 Jahren Indoktrinierung darf das niemanden Wunder nehmen 🙁

  14. Christian Peter

    ‘In die Lücke der politisch heimatlosen klassisch-liberalen Bürger..’

    Linksliberale Parteien und Wähler haben wir in Österreich mehr als genug. Was Österreich wirklich benötigt, ist eine konservative Bewegung.

  15. PP

    “Linksliberal” ist genauso ein Oxymoron wie “Sozialdemokratie”. Die frz. Sozialisten waren und sind wenigstens so ehrlich sich Sozialisten zu nennen, während unsere sich nach dem Zusammenbruch des Kommunismus beeilten sich in Sozialdemokraten umzubennenen. In der Wolle bleibt’s die selbe Farbe.

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