Eine Rede, die Frau Merkel leider nie halten wird

Von | 22. September 2016

„Viele von Ihnen hier in diesem Raum sind meine Freunde. Viele von Ihnen hier in diesem Raum kennen mich. Viele von Ihnen haben mir zugejubelt, mich unterstützt, für mich gearbeitet, und jetzt hat jeder von Ihnen alles Recht der Welt, sehr kritisch über mich zu denken. Ich möchte Ihnen sagen, einfach und direkt, das mir mein unverantwortliches Verhalten leid tut. Ich weiß, dass die Bürger dieses Landes wissen wollen, wie es dazu kam, dass ich, der ich in meinem Amtseid schwor, Schaden von Deutschland und seinen Bürgern abzuwenden, Sie über Monate großen, unkalkulierbaren Risiken aussetzte und diesem unseren Land möglicherweise irreparablen Schaden zufügte.

Ich habe zusammen mit meinem Kabinett und meiner Partei angefangen, in langen schmerzhaften Diskussionen den Schaden zu analysieren, der durch mein unverantwortliches Verhalten entstanden ist, und, wie meine Partei betonte, meine wahre Entschuldigung ihr und dem Land gegenüber wird nicht in Form von Worten kommen können. Die wahre Entschuldigung wird kommen müssen in Form meines handeln während der nächsten Monate und Jahre.

Ich bin mir über die Schmerzen bewusst, die ich Ihnen allen zugefügt habe. Ich habe Sie alle hängen lassen. Für viele Fans, viele Parteifreunde war mein Verhalten eine persönliche Enttäuschung. Für diejenigen, die für mich arbeiten, war mein Verhalten eine persönliche und professionelle Zumutung. Bei unseren europäischen Freunden hat mein Verhalten große Besorgnis ausgelöst. Mein Handeln hat die Risse in der europäischen Union zu tiefen Gräben aufreißen lassen. Ich habe Sie alle in diesem Land ins grübeln gebracht, wer ich eigentlich bin und wieso ich dermaßen irrationale Entscheidungen treffen konnte und ich bin so fürchterlich beschämt, dass ich Sie in diese Lage brachte.

Ich weiß, meine Handlungen waren falsch. Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich unglaublich hart gearbeitet hatte, um dort zu stehen, wo ich heute bin, und ich dachte, dies und die erreichte Position berechtigen mich, mich über das Gesetz zu stellen. Sie berechtigen mich, zu vergessen, dass Sie alle, der Souverän, mich dafür gewählt haben und mich dafür bezahlen, der erste Diener des Staates zu sein und für Ihre Interessen zu kämpfen, anstatt auf Ihre Kosten meinen Heiligenschein polieren zu wollen.

Ich lag daneben, ich war ein Idiot. Dieselben Gesetze, die für alle gelten, gelten auch für mich. Ich habe Schande über mich gebracht, ich habe Sie alle tief verletzt.

Ich verstehe, dass die Menschen dieses Landes jetzt Fragen an mich haben, ich verstehe, dass sich die Presse für die Details meines Versagens interessiert, ich werde mich dem stellen. Ich weiß, dass ich mich ändern muss. Ich weiß, dass ich es meinem Land schulde, eine bessere Kanzlerin zu werden, und ich werde Hilfe annehmen, weil ich gelernt und verstanden habe, dass dies der Weg ist, wie sich Menschen ändern. Zu guter Letzt möchte ich eines sagen. Viele, sehr viele von Ihnen, glaubten an mich. Ich möchte Sie alle auf Knien um etwas bitten – geben Sie mir eine Chance, eines Tages durch mein Verhalten Ihr Vertrauen zurückerobern zu dürfen.

Ich danke Ihnen!”   (Quelle: achgut)

9 Gedanken zu „Eine Rede, die Frau Merkel leider nie halten wird

  1. Herbert Manninger

    So eine schwülstige Rede anhören zu müssen blieb der Öffentlichkeit wenigstens erspart.

  2. sokrates9

    Diese Rede wäre gelogen wie alle anderen auch! IM – Erika handelt auf Befehl!

  3. mariuslupus

    Ein Schelm der Autor. Schreibt die Rede von Merkel ab, und gibt sie als sein eigenes Werk aus. Die Lügen, ob in der realen, oder fiktiven Rede von Merkel, sind die gleichen.

  4. Falke

    Tatsächlich – diese Rede hätte Merkel so nie gehalten, allein schon, weil sie – bei allen ihren Defiziten – zumindest der deutschen Sprache mächtig ist; sie hätte wohl die ihr hier unterstellten Sprachfehler nicht gemacht.

  5. PeterT

    Nach so einer Rede würde man sich in Japan mit einem Schwert in eine stille Ecke zurückziehen, und tun, was zu tun ist…..

  6. Rennziege

    Wer interessiert sich noch für die verzuzelten Reden einer ratlosen Sockenpuppe, gehalten oder nicht? Warme Luft, schon seit Jahren — aber vielleicht lässt sich diese Puste in ihr verkorkstes EEG einspeisen, um ein paar Milliwattstunden zu dieser Schnapsidee beizutragen. 🙂

  7. mariuslupus

    @PeterT
    Stimmt, aber nicht nach so einer Rede, sondern nach so einer Tat.

  8. sokrates9

    Ich war damals noch zu jung um die Visionen der DDR zu studieren; Mich würde interessieren was Honecker zu seiner IM Erika sagen würde? Erfüllt sie die Visionen der DDR? Eliminierung des Mittelstandes, Indoktrination von der Kinderkrippe über Zwangskindergarten? Statt Marxismus /Leninismus Zwangsvorlesungen halt Genderkonformes Verhalten, Bekämpfung des Nationalismus durch Migration, Nomenklatura führt den Staat, Einheitspartei, Staatsfeinde wie AFD werden nicht an den Futtertrog gelassen, totale Überwachung und Lenkung durch neue Stasi, Bücherverbrennung und Ächtung Nicht – systemkonformer Autoren, usw..??
    Decken sich die Visionen von Erika natürlich leicht modifiziert ?

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