Eine Schuldirektorin packt aus….

Von | 1. April 2016

(ANDREAS UNTERBERGER) Es war seit Jahren bedrückend, von Lehrern immer wieder erschreckende Berichte über die Zustände in Schulen zu hören, vor allem über Wiener Gesamtschulen („Neue Mittelschulen“) mit hohem Migrantenanteil. Aber immer haben die Lehrer flehentlich um Wahrung ihrer Anonymität gebeten. Dadurch taten sich Politik und Unterrichtsbehörden leicht, die Zustände zu vertuschen und leugnen. Damit ist jetzt Schluss. Das ist wohl nicht zuletzt einer tapferen Wiener NMS-Direktorin zu verdanken, die sich nun über einen skandalösen Maulkorb des Unterrichtsministeriums hinweggesetzt hat und die mit vollem Namen an die Öffentlichkeit gegangen ist. Damit hat sich wieder einmal eine Frau als mutiger erwiesen denn viele männlichen Kollegen, die ihre – sehr ähnlich lautenden – Klagen immer nur hinter vorgehaltener Hand geäußert haben.

Nicht so Andrea Walach, Direktorin einer NMS in Wien-Margareten mit 98 Prozent Ausländeranteil (was ja in Wien längst kein Einzelfall mehr ist). Sie setzte sich darüber hinweg, dass ihr von Unterrichtsministerium und Schulinspektoren in an Diktaturen erinnernder Art eine Weisung umgehängt worden war, keine öffentlichen Interviews zu geben. Tenor der Weisung laut Walach: „Wenn ich so wenig Ahnung hätte, sollte ich mich hüten, in der Öffentlichkeit etwas kund zu tun.“

Was die Frau aber nicht abhielt, sich an den „Kurier“ zu wenden: „Ich denke, ich habe eine Menge Ahnung“. Immerhin ist sie seit 40 Jahren Lehrerin und seit 17 Direktorin. Damit hat sie ein Vielfaches an Erfahrung gegenüber einer primär nur als Feministin und Parteifunktionärin Karriere gemacht habenden Unterrichtsministerin. Walach ist damit auch in einem Alter, wo niemand mehr aus Karrierehoffnungen oder Zukunftsangst heraus zu buckeln braucht…..” (hier)

 

2 Gedanken zu „Eine Schuldirektorin packt aus….

  1. waldsee

    waren sie beim fußballspiel ö-t?haben sie dem lieblich-redenden stadionsprecher zugehört?
    das wird realität sein in der kommenden zeit.europa ist erledigt und es wird noch vieler mittel bedürfen ,um diesen umstand zu vertuschen.aber was dann?

  2. astuga

    Ich empfinde dabei ambivalent.
    Einerseits sehe ich natürlich die Missstände, andererseits habe ich gerade mit den Lehrkräften relativ wenig Mitgefühl.
    Sind sie doch überwiegend rot-grüne Parteigänger und indoktrinieren mitunter auch ihre Schüler politisch-ideologisch.

    Ein Wahnsinn ist es für alle leistungswilligen Schüler.
    Inländer wie Ausländer, mit und ohne Förderungsbedarf.

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