Wenn deutsche Mädchen Schleier tragen…

Sabine M. ist Sozialarbeiterin. Täglich erlebt sie, wie Schüler während der Pausen in den Klassenräumen beten wollen und junge deutsche Mädchen zum Schleiertragen verpflichtet werden. In ihren Augen läuft in Deutschland etwas schief” (hier)

87 comments

  1. KTMTreiber

    @mariuslupus:

    Ich stimme Ihnen gewissermaßen zu. Dieser Umstand, – der Druck der Medien auf die Jugendlichen zieht jedoch NUR wenn deren Eltern gewissermaßen DÄMLICH sind (eine Frage des IQ’s, der Bildung und des sozialen Umfeldes) Ich behaupte, dass sämtliche Eltern, deren Kinder heute auf dem sog. “Mainstream” schwimmen, auf rosa Elefanten oder rosa Einhörnern reiten, schlichtweg VERSAGT haben.

    Mein Sohn (13) eckt (ob seiner Einstellung zu sog. “Flüchtlingen” / “Heimatvertriebenen” und auch polit. Geschehen) sehr oft an, doch lässt er sich nicht verbiegen. Wir, meine Gattin und ich, haben für ihn keinen leichten Weg gewählt, doch können wir (unser Sohn, meine Gattin und ich) uns morgens in den sog. “Spiegel” sehen ….

  2. Calderwood

    Zur Kritik an meiner Wortmeldung:
    Es ist nicht Aufgabe eines säkularen Staates die Religionen in gute und böse, bodenständige und fremde oder friedliche und unfriedliche einzuteilen, sondern vielmehr sich von allen fernzuhalten und ihnen in Räume der staatlichen Hoheitsverwaltung (wie beispielsweise Schulen oder Gerichte) keinen Zutritt zu gewähren.

    Religion muß ausschließlich Privatsache sein. Solange dieses Prinzip nicht konsequent durchgeführt wird, hat die Kirchen beim Staat einen Fuß in der Tür, die somit dann auch allen anderen Religionen und Sekten offensteht.

  3. raindancer

    @Calderwood 7. JUNI 2017 – 14:23
    exakt, das bedeutet aber auch keinerlei Gelder für keine der Religionen

  4. Reini

    Calderwood,… Religion und Privatsache,… man kennt ja das Ergebnis,… Radikalisierung, in den Dschihad ziehen, Kopftuchzwang, Körperliche Verstümmelungen, Schächtungen, uvm,… geschieht wenn man der Religion freien lauf lässt! … der Staat sollte sehr wohl eingreifen! Hätten die Nazis eine Religion dürfte keiner vor Gericht gezerrt werden,… oder?

  5. Calderwood

    Die Religion als Privatsache darf – ebenso wie jede andere Privatsache – selbsverständlich nur im Rahmen der bestehenden Gesetze praktiziert werden.

    In diesem Rahmen darf aber ohnedies jeder tun, was er mag. Eine ausdrückliche “Religionsfreiheit” ist ebenso unnötig wie es eine “Sportfreiheit” oder “Spaßfreiheit” wäre. Die dient nur der Privilegierung der Kirchen und gehört abgeschafft.

  6. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer
    Hier ist anscheinend weiterer Integrationsbedarf gegeben, wann will es wirklich mit aller Gewalt schaffen, koste es was es wolle um einmal auf die Bühne zu treten und stolz zu künden ” wir haben es geschafft”

  7. waldsee

    @Calderwood
    zu Privatsache:
    Religion ist und war nie Privatsache.Sagt mir einer wie das gehen soll ?

  8. sokrates9

    Gerald Steinbach@..70 Prozent der Polen wollen keine Muslimischen Flüchtlinge aufnehmen..
    wie schauen die Daten in Österreichaus?? 🙂

  9. Calderwood

    Wo ist das Problem? Wenn jemand Lust verspürt in seinem Wohnzimmer irgendwelche Rituale zur Verehrung eines Gotttes zu verrichten, an den er glaubt, so darf er das natürlich tun. Ebenso könnte er (wenn ihm der Sinn nicht nach Religion sondern nach Sport steht) dort Liegestütze machen.

    Das ist Privatsache und geht nur ihn etwas an. Den Staat geht das überhaupt nichts an. Der soll nur eingreifen, wenn dabei Gesetze verletzt werden

  10. Gerald Steinbach

    Sokrates
    Bihttps://kurier.at/politik/inland/ein-gutes-drittel-der-oesterreicher-fuer-aufnahme-weiterer-fluechtlinge/258.917.231tte sehr

  11. astuga

    @Waldsee
    Guter Einwand!
    “Religion als Privatsache” ist ja eigentlich eine etwas unglücklich gewählte Redewendung oder Definition.
    Eigentlich ausdrücken soll es, dass Religion nicht die Grundlage für das Zusammenleben einer Gesellschaft sein soll bzw nicht sein darf.
    Dass sich also weder Gesetze noch Regierungsgewalt ausdrücklich auf – eine bestimmte – Religion und deren Regelwerk gründet oder durch diese legitimiert wird.
    Gegenentwurf wären das frühere Gottesgnadentum, das Papsttum im Vatikan oder das Kalifat – wobei die Gemeinsamkeiten hier aber nur formal und oberflächliche sind.

    Was übrig bleibt ist dann eben Privatsache.
    Historisch betrachtet gab es in Europa natürlich unterschiedliche Ausformungen dieses Säkularisierungsprozesses (reales Leben und Theorie sind eben zweierlei).
    Das laizistische Frankreich ist eben nicht Malta oder Irland.
    So wie es ja vergleichsweise auch immer noch einzelne regierende Königshäuser trotz Demokratien gibt (Dänemark, Schweden, Großbritannien etc.).
    Konstitutionelle Monarchien eben.
    Und so ist im Westen ebenso die Bezugnahme des Staates auf Religion (eigentlich ja das Christentum) nur noch als Relikt zu betrachten.
    Eine gesellschaftliche Größe von vielen.

  12. astuga

    Nachsatz: So etwas funktioniert natürlich auch bloß, wenn es einen gesellschaftlichen Konsens darüber gibt.

    Was bei Muslimen wohl nicht der Fall sein dürfte…

  13. astuga

    @Gerald Steinbach
    Lustige Umfrage aus dem SPÖ-nahen SORA-Institut…
    Ich darf dazu einen der beiden Gründer von SORA zitieren, Christoph Hofinger:
    “Wer Umfragen veröffentlicht, sollte die Fehlerquote dazu sagen. Auch, wenn es das Ganze unspannend macht.” 😉

    https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Hofinger

  14. astuga

    Ogris von SORA hat auch damals eine Strategie für den EU-Beitritt Österreichs ausgearbeitet.
    Die machen also scheinbar nicht bloß Umfragen, sondern auch Politik…

  15. Gerald Steinbach

    astuga
    Schwierig eine seriöse zu finden über solch ein Thema

  16. Christian Peter

    @Calderwood

    Sie haben völlig Recht. Religionsfreiheit verfassungsrechtlich zu garantieren ist obsolet und überflüssig und eines modernen Rechtsstaates nicht würdig. Der Sinn dieses Recht bestand im Mittelalter ursprünglich darin, zu vermeiden, dass religiöse Minderheiten benachteiligt werden (was damals der Fall war), heute hingegen dient dieses Recht nur mehr der Privilegierung von Kirchen. Außerdem haben bei strikter Trennung von Staat und Religion derartige Rechte in der Verfassung ohnehin nichts verloren, schließlich kann es nicht Aufgabe des Staates sein, Religiosität zu fördern. Die Abschaffung der grundrechtlich garantierten Religionsfreiheit ist eigentlich längst überfällig.

  17. waldsee

    Kann jemand die Summen nennen mit denen Religionsgemeinschaften in Ö gesponsert werden?
    Warum auch der Islam,der hat doch nur eine feindliche Rolle in der österr.Geschichte gespielt ,oder erfährt diese Gruppe nur die sozialist. Gleichheitsanwendung als selbst gehegter Spaltpilz ?

  18. astuga

    @Gerald Steinbach
    Amüsant die sog. Factbox (auf deutsch: Faktenschachtel) aus der verlinkten Seite.
    Hier werden wohl mehr Fakten und Fiktionen vermischt. 😉
    Siehe die beiden Punkte:
    “Viele Gemeinden sehen Probleme durch mediale Berichterstattung
    Großteil der Bevölkerung engagiert sich freiwillig bei Flüchtlingsversorgung”

    Genau, es gibt gar keine Probleme – nur die negative Berichterstattung ist Schuld…
    Und was wäre ein Großteil der Bevölkerung?
    51%, 70%, oder gar mehr als 80%…

    Propaganda in Reinkultur, und nicht mal geschickt gemacht.

  19. astuga

    Auch lustig:
    “Einstellung zu Flüchtlingen verändert sich durch Aufnahme
    26 Prozent der befragten BürgermeisterInnen geben an, dass die Bevölkerung zum Zeitpunkt der Aufnahme von Flüchtlingen diesen sehr oder eher positiv gegenüberstehen. 31 Prozent nehmen eine sehr oder eher negative Einstellung in der Bevölkerung wahr. Mit 44 Prozent zeigte sich der Großteil neutral.”

    Muss ich das so verstehen, dass hier bloß die Bürgermeister befragt wurden?
    Pardon, BürgermeisterInnen… und dann auch noch 101 % 😉
    Und 44% der Bürgermeister enthielten sich dabei einer Meinung.

    *autsch

  20. Thomas Holzer

    @astuga
    Unter Großteil verstehen die wahrscheinlich so um die 10% (aber natürlich inklusive! all derer, welche de facto zwangsweise da mitarbeiten, da sie ansonsten ihre Arbeitsstellen bei Caritas, Diakonie und allen anderen (un)möglichen Stellen -natürlich auch staatlichen, inkl. Länder und Gemeinden- verlieren würden) 😉

  21. mariuslupus

    @raindancer
    Gibt es ein Grund zu Freude ? Der Verlauf und Ausgang der Diskussion sind bereits im Szenario festgelegt. Warum soll in der Diskussion ein Islamist auftreten ? Welchen konstruktiven Beitrag kann er leisten ? Wird er zu Demonstration aller Moslems in Österreich und Umgebung aufrufen ? Wird er sich dazu äussern dass im Koran gewisse Stellen zu Gewalt aufrufen ? Nein, wird er alles nicht. Wird nur die mangelnde Integrationsfähigkeit der Gastgeber anprangern.
    Die Kräfteverteilung ist klar, drei Linke gegen Ortner.
    Wenn er des nur aushölt, der Ortner. Aber, Red Bull verleiht flüüüüügeeel.
    Dös wird a Hetz sein, oder soll es heissen Hatz ?

  22. sokrates9

    raindancer@ Der Diskussionsteilnehmer Gridling ist der “Experte” der uns erklärte dass keine Terroristen mit den Flüchtlingen kommen, dies sei viel zu anstrengend, die kommen mit dem Flugzeug (businessclass ?).Wenn der oberste Geheimdienstchef so etwas öffentlich sagt müsste er eigentlich am nächsten Tag pensioniert werden! Aber Österreich tickt anders..

  23. raindancer

    also ich hab mich einfach nur ganz unschuldig gefreut, dass unser Herr Ortner im TV ist.
    Es stimmt die Aufteilung der Gegner und Befürworter ist nicht gerecht, aber in den meisten Sendungen werden überhaupt nur Befürworter eingeladen und das nennen sie dann Diskussion.

  24. Christian Peter

    @Christian Ortner

    Bitte unbedingt die Anregung einbringen : Dem Islam sollten die Privilegien als anerkannte Religionsgemeinschaft entzogen werden, solange der Staat diese Glaubensgemeinschaft privilegiert und subventioniert (Islamkindergärten, Islamunterricht an Schulen auf Kostgen der Steuerzahler etc.), wird sich niemals etwas ändern.

  25. Christian Peter

    @Christian Ortner

    Das Verhältnis des Staates zu Kirchen muss sich in Österreich generell ändern. Religion ist Privatsache, es ist nicht Aufgabe des Staates, Religiosität zu fördern, zu privilegieren und subventionieren. Selbst die verfassungsrechtlich garantierte Religionsfreiheit ist längst obsolet, diese dient heute nur mehr dazu, Kirchen Sonderrechte einzuräumen. Kirchen genießen in Österreich unglaubliche Privilegien, ein kleiner Auszug der Kirchenprivilegien :

    http://www.kirchen-privilegien.at/kirchen-privilegien/weitere-privilegien/

  26. mariuslupus

    @raindancer
    Wollte die Vorfreude nicht verderben, hoffentlich werde ich mich geirrt haben

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