Eine Steueroase mitten in Deutschland

“….Mitten in Frankfurt gibt es eine Oase mit günstigen Steuersätzen für die Mitarbeiter der EZB. Wie alle EU-Angestellten profitieren sie von EU-Sondertarifen. Nun gibt es Streit um das Steuerprivileg…..” (FAZ)

8 comments

  1. Reinhard

    Feudale Strukturen schaffen immer Sonderregelungen für sich selbst und ihre getreuen Hofschranzen. Alle sind gleich, nur einige sind gleicher.
    Ein putziger Treppenwitz nur, dass ausgerechnet die EU mit ihren mickrigen Besteuerungsregeln sich in die Schlacht gegen Steuersünder wirft.
    Wasser predigen und Wein saufen – typisch EU. Wer hat etwas anderes erwartet?

  2. FDominicus

    Lieber Reinhard, sollten Sie mal in der Nähe von Bruchsal sein, lade ich Sie gerne auf einen Kaffee oder was auch immer Sie bevorzugten ein. Danke, danke und nochmals vielen Dank. Sie treffen es “mal wieder” ganz genau. Staaten und deren Diener sind nichts als Feudalstrukturen, der Staat hat ein “Recht” auf seinen Anteil und er hat das “Recht” jeden so zu gängeln wie es ihm gerade gefällt.

  3. Michael Schmid

    Durchschnittssteuersatz bei 60.000 €:
    EU/EZB: 13,5 %
    BRD: 28%
    A: 43,5 %
    Ein Österreicher zahlt genau so viel wie ein Deutscher und ein EU-ler zusammen …
    Noch Fragen ?

  4. Reinhard

    @Michael Schmid
    Deswegen musste die EU gegen das anonyme Sparbüchel (mit seinem 1/16% Zinsen minus KeST) “Steuerfluchtland Österreich” auch harte Drohungen ausstoßen! Wir leben in einer Steueroase, ohne es zu merken! 😉

    @FDominicus
    Herzlichen Dank für die Einladung, auch wenn die Chancen recht gering stehen – von der Steiermark ist es für einen Kaffee doch etwas weit ;-). Aber vielleicht ergibt es sich wirklich mal…

  5. Thomas Holzer

    Aber aber! Bitte doch keine neue Neiddebatte 😉
    Die Damen und Herren in dieser Institution haben sich diese kleinen steuerlichen Vorteile sicherlich redlich verdient 🙂

  6. Reinhard

    @Thomas Holzer
    Eigentlich bräuchten sie gar keine Steuern zu zahlen, da sie ja sowieso nur vom Steuergeld leben. Wenn einer, der 5000 Euro aus dem Steuertopf kassiert dann 1000 Euro wieder zurückzahlt, hat er genauso viel wie einer, der 4000 Euro bekommt und keine Steuern zahlt. Das ganze Schauspiel der steuerabführenden Steuergeldbezieher dient doch nur der Augenauswischerei und vernebelt die eigentliche Herkunft des Geldes und die unverschämte Höhe der Bezüge.
    Sollte der Beamte morgen 2000 Euro Steuern zahlen sollen, bekommt er halt brutto entsprechend draufgepackt, dass am netto nix fehlt und unter’m Strich bleibt alles gleich.
    Wir Unertanen haben unsere Taschen eben nicht nur, damit man sie aussackeln kann, sondern auch um sie uns vollhauen zu lassen… 😉

  7. Der Unternehmer

    @Reinhard

    Sie sprechen mir aus dem Herzen.

    Ergänzend zu den “Steuersündern” sei gesagt, in unseligen Zeiten war der Volksschädling das, was heute der Steuerhinterzieher ist.

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