Eine Steuerreform, die uns teuer zu stehen kommt…

“….Folgendes entdeckt: In den ersten drei Monaten hat die Lohnsteuerreform zwar zu einem Rückgang der Lohnsteuereinnahmen um 306 Mio. Euro geführt. Gleichzeitig sind aber die Einnahmen aus Verbrauchs- und Verkehrssteuern um 508 Mio. Euro gestiegen. (Besonders stark übrigens die energiebezogenen Steuern.)…..” (hier)

5 comments

  1. Fragolin

    Der Ausgleich kommt, wenn die Selbstständigen im nächsten Jahr ihre Einkommensteuererklärung abgeben und kräftig nachbuttern dürfen, weil das Halbe Zeugs was man noch steuermindernd geltend machen konnte abgeschafft wurde. Wird nach der massenweisen Aufgabe wegen Registrierkassenpflicht zum nächsten großen Kleinunternehmersterben führen – was ja auch der Sinn der ganzen Aktionen ist, denn seit Jahren kämpfen die roten Gewerkschaften, allen voran die unsägliche GPA, um die Vernichtung der EPU, damit diese entweder als Arbeitslose in die Arme des Nannnystaates getrieben oder zu AK-Umlage zahlenden GKK- und ASVG-Knechten gebeugt werden.

  2. Thomas Holzer

    Diese Erkenntnis hatten die Milchmädchen dieses Landes schon im vergangenen Jahr 😉

  3. Falke

    Nicht nur die Unternehmen werden durch die sogenannte “Steuerreform” kräftig zur Kasse gebenten; auch die “kleinen” Lohn- und Gehaltsbezieher werden letzlich von der “Entlastung” viel weniger profitieren als großmäulig von der Regierung und der Gewerkschft verkündet. Es wurde nämlich bewusst unter den Tisch fallen gelassen, dass die steuermindernden Abschreibungen für Schaffung von Wohnraum und Höherversicherung für Krankheit und Unfall abgeschafft wurden. Wer also dafür etwa 1.000 – 2.000 Euro (je nach Einkommen) jährlich aufgewendet hat, profitiert von der “Steuersenkung” exakt Null.

  4. Thomas Holzer

    @Falke
    Jetzt tun’s bitte nicht noch zusätzlich die kleinen Leute verunsichern!
    Die Steuerreform ist ein Meisterwerk “unserer” Politikerdarsteller, sie wurde halt leider nur sehr schlecht kommuniziert 😉

  5. sokrates9

    Das Bedenkliche ist, dass unsere Politdarsteller nicht über die intellektuelle Kapazität des Milchmädchens verfügen und sich daher von sogenannten “Volkswirten” – “Wirtesterben?” ihre politischen Maßnahmen alle als
    konjunkturfördernd erklären lassen!

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