Eine weitverbreitete Lust, Meinungen abzudrängen

(Von Wolfgang Kubicki) Ich kann mich an keine Phase der Bundesrepublik erinnern, in der es um die Freiheit der Meinung so schlecht bestellt war wie heute. Nicht, weil wir nicht alles sagen dürften. Es ist um die Freiheit der Meinung heute deshalb so schlecht bestellt, weil die Offenheit und die Vorurteilsfreiheit für andere Meinungen noch nie so schwach ausgeprägt waren. / mehr

5 comments

  1. nator

    ja schön geschrieben, aber offensichtlich ist der Autor Kubicky, seines Zeichens Bundestagsvizepräsident nicht bereit, eigene Handlungen hinter seine Worte zu setzen.

    So hat er geschwiegen als der AFD entgegen aller Geflogenheiten ein Bundestagsvizepräsidentenamt verweigert wurde (auch mit den Stimmen seiner eigenen Partei der FDP) und das mehrmals.

    Auch unlängst in Thüringen, als sein Parteifreund, der legal mit AFD Stimmen gewählt wurde, sein Ministerpräsidentenamt nicht antreten durfte, hat er geflissentlich geschwiegen.

    Kubicky ist daher ein unglaubwürdiger Opportunist. Ein Systemknecht, der das Unrecht schweigend hinnahm und noch immer hinnimmt. Jetzt versucht er offenbar, mit solchen Artikeln sein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Es ist eine Frechheit, daß so jemand hier überhaupt eine Plattform erhält.

  2. sokrates9

    Freier Meinungsaustausch kann nur stattfinden wenn sich die Diskutanten auf zumindest ähnlichen intellektuellen Niveau befinden. Wenn gegen Vernunft mit Emotion agiert wird kann es nicht zu einer sinnvollen Kommunikation führen.Aktuelles coronabeispiel:Österreich gibt es 0,01% Coronatote (813 von 8,3 Mio), laut WHO in USA 210.000 (0,065%) – wo ist da die Pandemie die gerade unsere Wirtschaft ruiniert?

  3. Falke

    @nator
    Sie haben mir die Worte aus dem Mund genommen. Gerade wollte ich schreiben “Haltet den Dieb, schrie der Räuber” – genau das passt auf Kubicki. Er ist nämlich er Erste, der andere Meinungen ignoriert und verbieten will; das hat er oft genug sowohl im Bundestag als auch bei Talkshows bewiesen, sobald ein AfD-Politiker sich irgendetwas zu sagen traut, und sei es sogar genau das, was auch die FDP sagt.

  4. Franz Meier

    Die radikale Linke entscheidet heute was in unserer Gesellschaft vertretbar und akzeptabel ist. Die Journalisten und Medien zusammen mit der Antifa bestimmen, was man sich gerade noch trauen darf. Wer denen nicht passt, wer zu viel kritisiert, hinterfragt oder gar in Frage stellt, wird fertig gemacht: Meinungsdiktatur. Herr Kubicki hat Angst, genau wie Herr Lindner. Die haben alle Angst in die rechte Ecke gestellt zu werden, die schwitzen und zittern vor Angst. Die politische Karriere kann sehr schnell beendet werden. Ein falsches Wort, ein falscher Satz, eine falsche Aussage. Über allem schwebt im Hintergrund die Dame im Kanzleramt. Sie hält den Daumen nach oben oder nach unten, so wie das einst der Kaiser im Kolosseum tat. Leben oder Tod.

  5. astuga

    Journalism’s Gates Keepers (Journalismus als Torwächter der Wahrheit im Auftrag von Bill Gates & CO)…
    https://www.cjr.org/criticism/gates-foundation-journalism-funding.php

    “I recently examined nearly twenty thousand charitable grants the Gates Foundation had made through the end of June and found more than $250 million going toward journalism.
    Recipients included news operations like the BBC, NBC, Al Jazeera, ProPublica, National Journal, The Guardian, Univision, Medium, the Financial Times, The Atlantic, the Texas Tribune, Gannett, Washington Monthly, Le Monde, and the Center for Investigative Reporting; charitable organizations affiliated with news outlets, like BBC Media Action and the New York Times’ Neediest Cases Fund; media companies such as Participant, whose documentary Waiting for “Superman” supports Gates’s agenda on charter schools; journalistic organizations such as the Pulitzer Center on Crisis Reporting, the National Press Foundation, and the International Center for Journalists; and a variety of other groups creating news content or working on journalism, such as the Leo Burnett Company, an ad agency that Gates commissioned to create a “news site” to promote the success of aid groups…”

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