“Einen Scheiß müssen wir reden”

Spätestens ab dem Herbst 2015 begannen die meisten Medien, Kritiker der Migrations-, Klima- und Energiepolitik konsequent in die Nazi-Ecke zu stellen. Nun beklagen dieselben Medien eine „Spaltung der Gesellschaft“. Plötzlich lautet die Parole: „Wir müssen reden!” Das Dialogvortäuschungsangebot steht in einer langen Tradition von rotgrünem Gesinnungskitsch, Betroffenheitsjargon und Wirklichkeitsverleugnung./ mehr

9 comments

  1. Der Realist

    Wir müssen auch vieles andere nicht. Ständig hören wir von den “Guten”, wir müssen Wanderfreudige aus Lagern retten, wir müssen potentielle Selbstmörder aus einem Gummiboot im Mittelmeer retten, wir müssen natürlich auch die Vergangenheit bewältigen, wir müssen allen Zugewanderten unsere Sprache lehren, ihnen den Aufenthalt bei uns so kommod wie möglich gestalten, usw. usw.
    Wir sollte endlich aufwachen und uns gegen dieses “müssen” auflehnen.

  2. Kluftinger

    @ Realist
    So treffend ihre Argumente sind, die Herausforderungen liegen aber in der Konkretisierung ihres letzten Satzes.
    Wer weckt auf und wie “lehnt'” man sich konkret auf?
    (Könnte es sein, dass das neue Gesetz zur Vermeidung von “Hasstiraden” bereits die notwendige Kritik verbieten soll?)

  3. CE___

    Ich wüsste auch nicht was mit den “Gutmenschen” noch zu reden wäre seit dem Herbst 2015.

    Diese Typen haben das gemeinsame (europäisch-)westliche Fundament längst verlassen und sind dabei es aktiv zu zerstören.

    Es wird einen heissen Showdown geben (so wie immer war in der Geschichte wenn solche tektonische Platten aneinander reiben, und eine Platte wird obenauf zuliegen kommen).

    Und dann zeigt sich wer den Exodus antreten wird.

  4. Der Realist

    @Kluftinger
    Wir dürfen uns nicht in eine Ecke drängen lassen, wir müssen wieder Mut zeigen und auch gegen den Mainstream schwimmen. Viele haben heutzutage Angst offen ihre Meinung zu sagen, man wird ja schnell als Nazi, Rassist und dergleichen bezeichnet, aber das muss man aushalten. Die politisch “Korrekten” sind meist sehr verblüfft, wenn man ihnen erklärt, dass man solche Bezeichnungen locker nimmt. Üblicherweise suchen derart Titulierte nach Erklärungen und rudern zurück.
    Hilfreich kann auch sein, mit Zahlen zu operieren und mit offiziellen Statistiken. Es ist ja belegt, dass wir Unsummen für Asyl und Integration ausgeben, dass in den Gefängnissen über 50 Prozent Ausländer verwöhnt werden.

  5. nator

    “Könnte es sein, dass das neue Gesetz zur Vermeidung von “Hasstiraden” bereits die notwendige Kritik verbieten soll?”

    Na selbstverständlich. Naive Frage, die Sie hoffentlich nicht so meinen. Bei den Haßredegesetzen geht es ausschließlich um die Knebelung des Kritikers an den Zuständen. Unsere angeblich so überlegene Freiheit und Demokratie ist nur Schein.

  6. Cora

    Scheinstreitduelle, Scheindemokratie. Wenn eine Regierung über Videoschnippsel stürzt und nun den Regierungspartner gegen einen den Medien genehmeren austauscht, ist die Demokratie nicht in Gefahr. Nein, sie ist dahin. Die Wahl in Wien wird die Strafe dafür sein.

  7. Johannes

    Der moderne Europäer ist ähnlich leicht zu führen wie ein treuer deutscher Schäferhund.
    Es genügen wenige Befehle und Worte welche Reaktionen auslösen die berechenbar sind. Diese Befehle oder Laute müssen beim abzurichtenden Individuum durch gleichzeitige erzieherische Methoden dazu führen das es pawlowsche Reflexe auslöst.

    Ein Beispiel, der türkische Außenminister war über den deutlichen Protest der österreichischen Politik wegen türkischer Unruhestifter in Österreich welche von der Türkei aus ihre Befehle erhielten, derart verärgert das er wie ein unzufriedener Hundehalter die drei Worte “Rassist, Xenophobist, Islamophobist “ rief, in der Erwartung dadurch sogleich eine schwanzwedelnde, untertänigst hündische Unterwerfung in Österreich auszulösen.

    Der österreichische Außenminister hat diesen plumpen, fast mitleiderregend naiven Versuch Cavusoglus mit den Worten eines erwachsenen nicht der Verblödung anheimgefallenen intelligenten Menschen beantwortet.

    Vom Gebührensender kommt wenig Verständnis, man kann zwar beim besten Willen der Türkei nicht aus dieser Sackgasse helfen daher muss man zumindest auch den Ton aus Österreich kritisieren und als eskalierend bezeichnen.
    Geht ja gar nicht das man den berühmten drei Worten Cavusoglus “Rassimus, Xonophobie, Islamophobie “ eine Absage erteilt wenn es doch wichtig Codewörter für die Disziplinierung der österreichischen Bevölkerung sind die auch hierzulande gerne verwendet werden.

    Man kann der Türkei nur dankbar sein für die Auslutschung dieser drei Codewörter niemand könnte sie besser unbedeutend machen als ein diktatorisches Regime welches sie ununterbrochen verwendet.

  8. Selbstdenker

    Hochaktuell: schaut Euch auf der Parlaments-Website die Gesetztesentwürfe zum Thema “Hass im Netz” an.

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