Einträgliche Anteilnahme

“Poverty Porn” heißt in den USA der Fachbegriff für einen Betroffenheitsjournalismus, der bei seinen Lesern das gute Gefühl hinterlässt, durch Lesen den Zustand der Welt verbessert zu haben. Auch für Journalisten ist diese Art der Anteilnahme relativ einträglich: Um Preise abzuräumen ist die Armutsreportage jedenfalls tausendmal geeigneter als die nüchterne Zustandsbetrachtung, die quer zu den Erwartungen des Publikums liegt….” (Jan Fleischhauer, hier)

One comment

  1. Marianne

    Den Begriff Betroffenheitsjournalismus kann man ruhig auf Betroffenheitsindustrie ausweiten. Neben Journalisten haben sich Buchautoren und Regisseure in diesem lukrativen Geschäftszweig eingenistet. Ganz zu schweigen von dem Riesengeschäft mit Betroffenheitsspenden-Keilern der Caritas, AI, Greenpeace und und…

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