Einwanderung: Multikulti führt zu Abkapselung

Von | 28. Juni 2017

Für den Soziologen Ruud Koopmans ist klar: Integration funktioniert über Assimilation, nicht über Multikulturalismus. Mit dieser Forderung hat sich der Niederländer unbeliebt gemacht….” (NZZ, hier)

9 Gedanken zu „Einwanderung: Multikulti führt zu Abkapselung

  1. Fragolin

    Eine Gesellschaft, die die Realität ignoriert, wird trotzdem von ihr eingeholt.
    Multikulti funktioniert auf Festivals und Weltausstellungen, aber nicht im Alltag.
    Nur weil Künstler verschiedener Länder gemeinsam im Chor schnulzige Weltverbessererlieder tröten können, heißt das noch lange nicht, dass auch die einfachen Menschen aus diesen verschiedenen Kulturkreisen einfach so in eine Siedlung geschaufelt werden können und auf obrigkeitliche Weisung hin in Ruhe und Frieden zusammenleben.
    Es gibt ein arabisches (!) Sprichwort: “Weilst du 40 Tage bei einem Volke, dann sei einer von ihnen oder wandere weiter.”

  2. stiller Mitleser

    ” Doch was hier prämiert wird, ist Gesinnung, …” —– genau!

  3. Christian Weiss

    Dieser Artikel war vor rund einem Jahr schon mal auf diesem Blog verlinkt. Schon damals habe ich mich gefragt, ob die Politiker der “moralischen Supermacht” Schweden nicht alle Schrauben im Ikea-Möbel haben. Die Zuwanderung ist schuld. Ja. Stimmt schon. Aber wenn man dann auch noch die Zuwanderer in eigenen Klassen unterrichtet und sie von den Einheimischen absondert, dann ist das Getto-Kind vorprogrammiert. https://www.welt.de/politik/ausland/article153276350/Schweden-erklaert-sinkendes-Schulniveau-mit-Zuwanderung.html

    Die ganze Assimilations-Allergie der linken Träumer basiert ja auf der durchgeknallten Vorstellung, dass alle Kulturen dieser Welt irgendwie gleichwertig und gleich hoch entwickelt sind. Das ist das Dogma des Antirassismus.
    Dabei ist die Realität für jeden, der noch einigermassen bei Trost ist, etwas anders: Menschen wandern darum aus, weil sie sich vom neuen Wohnort bessere Lebensbedingungen erhoffen. Bessere Lebensbedingungen herrschen dort wiederum darum, weil die Gesellschaft am neuen Wohnort ein höheres ökonomisches, soziales und kulturelles Entwicklungsniveau erreicht hat. Menschen wandern aus unterentwickelten Kulturen in höher entwickelte Kulturen ein. Und wenn man will, dass die höher entwickelte Kultur auch die höher entwickelte bleibt, dann muss man den Zuwanderern ihr Hinterwäldlertum austreiben.
    Nur schon so affiger Blödsinn wie Grussworte zum Ramadan lässt man besser bleiben.

  4. KTMTreiber

    “Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multikulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz lange Sicht. Aber wenn man fragt, wo denn multi­kulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, dass sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeits­staat gibt. Insofern war es ein Fehler, dass wir zu Beginn der 60er Jahre Gast­arbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.” – Altkanzler Helmut Schmidt im Hamburger Abendblatt am 24. November 2004

    Und weil dieser “Fehler”, wie ihn H. Schmidt, korrekt erkannte und auch benannte, offensichtlich zu gering war, holen sie jetzt Schiffsladungen voll, “Vollwilde” mit einem Durchschnitts- IQ eines Knäckebrots, in sämtliche, europäische Kuschelstaaten ….

  5. waldsee

    Solange Religion und Nationalismus im Spiel ist ,wird es NICHTS,das wußte schon der kleine Franzi vom ..,,..dazu braucht es keine pseodowissenschaftl.soziol. Expertisen.
    Erhebliche Teile der Bevölkerung waren damit beschäftigt ,die sogenannte Integration still und heimlich voran zu treiben und heute braucht es Leute ,die das Scheitern der Integration vertuschen sollen.Auch das geht schon ganz gut.Viele Nichtintegrierte sind in der Politik besonders auf Bezirksebene aktiv. In allen Parteien. Assimilation ist eine ausgesprochene Rarität.Diese Assimilation wird von Religion und Nationalismus massiv beeinträchtigt .(absichtliche Wiederholung)

  6. mariuslupus

    Dieser Artikel beweist zwei Tatsachen. Soziologen sind überflüssig und Journalisten die über soziologische Unsinnigkeiten schreiben, noch überflüssiger. Aber, zusammen leben sie vom Staat wohlbehütet und angefüttert, zwar für die Gesellschaft im besten Fall unnütz, zufrieden und bequem weiter.

  7. Reini

    Vor 25 Jahren waren 1-2 Kinder von Flüchtlingen oder Zuwanderer in den Klassenzimmern,… heute sind es 1-2 “Österreicher”,… wer muss sich jetzt anpassen,…

    Gewisse “Ausländer” fühlen sich aus der europäischen Gesellschaft ausgegrenzt. Die Uneinsichtigkeit, dass hier ihre Integration und Anpassung an die europäische Kultur versagt hat, ist sehr groß!

    http://www.kleinezeitung.at/politik/politikaufmacher/5202504/Nach-TuerkeiReferendum_DeutschTuerken-fuehlen-sich-ausgegrenzt

  8. waldsee

    ja das wird schon wieder.Wir kennen das von früher ganz gut.Die Angelika ( und unsriger )hat sicher eine Geheimwaffe mit der sie wieder alles ins Lot bringen wird.Wir brauchen nur den Halbmond (Kreuzerl werden abgeschafft) an die richtige Stelle machen.

  9. Lisa

    Die Frage ist doch: bei WEM hat er sich unbeliebt gemacht? Natürlich kann nur Assimilation zu Gleichberechtigung, Akzeptanz bei den Einheimischen und einem friedlichen Neben- und Miteinander führen. Wer afrikanische Lebensfreude und In-den-Tag-hinein-Leben bewundert, soll doch bitte den nächsten Urlaub dort buchen. Wer orientalische Märkte und den Ruf des Muezzin und die Gastfreundschaft dort liebt: bitte: es gibt Reisen dorthin. Die Welt ist bunt und das ist gut so. Aber fremde Buntheit in die einheimische (die ja, genau besehen, auch recht bunt ist!) integrieren zu wollen, ist zu beider Nachteil. Die Gesellschaften werden dann so aussehen wie der vom Westen beeinflusste architektonische Einheitsbrei weltweit. Wer will denn sowas?!?

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