Einwanderung: Wie wir unseren Sozialstaat retten können

“… Ein großzügiger Sozialstaat wie der deutsche geht zwangsläufig mit einer entsprechend hohen Steuer- und Abgabenbelastung einher. Dies ist attraktiv für geringqualifizierte Zuwanderer – und unattraktiv für hochqualifizierte. Deshalb geht vom deutschen Sozialstaat zwangsläufig eine Negativselektion aus. Was muss getan werden, um die Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik sozialstaatstauglich zu machen?/ mehr

8 comments

  1. sokrates9

    Leistungen fuer Asylberechtigte haben dich in Deutschland verzehnfacht! Wohin das fuehrt koennen sich unsere heutigen Politiker leider nicht mehr vorstellen! Mathematik ist nicht mehr gefragt -soziale Kompetenz zaehlt! Wie wird sich der Zuwachs von Millionen-Oesterreich waechst schliesslichvon 6 auf 10 Mio auf unserenPensionen auswirken?

  2. Gerald Steinbach

    Bei einer Diskussion mit einem Arbeitskollegen würde ich daraufhingewiesen:
    „Deswegen muss ich auch nicht mehr zahlen,weil die („Flüchtlinge „) kommen“…….tja, was soll man da noch sagen

  3. astuga

    Das Problem ist, dass die Gerichte viele sinnvolle Maßnahmen in dieser Frage blockieren.
    Verhaftet der wahnhaften Vorstellung, das Sozialsystem wäre für jeden da, auch wenn er noch nie oder erst seit kurzem eingezahlt hat (oder aufgrund seines Alters niemals mehr lange genug einzahlen wird).

    Eine Praxis die jedes Solidarsystem auf Dauer unterminiert und zerstört, letztlich auch zutiefst unmoralisch ist.

  4. Falke

    @Gerald Steinbach
    Natürlich verschlägt es einem da die Rede. Sagen kann man dem Betreffenden trotzdem, dass er ohne “Flüchtlinge” ja vielleicht weniger zahlen müsste oder dass er vielleicht mehr bekommen würde. Und nicht nur er, der es möglicherweise nicht unbedingt braucht, sondern auch (oder vorwiegend) diejenigen, die es dringend brauchen würden. Wenn man die (mindestens) 2 Mrd., die uns die Illegalen jährlich kosten, auf die rund 400.000 Armen oder Armutsgefährdeten in Österreich aufteilen würde, gäbe es diese Armut gar nicht mehr. Ist zwar eine einfache Milchmädchenrechnung, aber für ein einfaches Gemüt, wie Ihr Arbeitskollege, doch irgendwie verständlich.

  5. Gerald Steinbach@live.at

    Falke
    Danke für Ihre Antwort, werde es mit ihrer Argumentationsschiene versuchen zu erklären,

  6. Gerald Steinbach

    Falke
    Danke für Ihre Antwort, werde es mit ihrer Argumentationsschine probieren

  7. Johannes

    Was Herr Prof. Söllner hier beschreibt ist ein Bild von Deutschland. Die Situation in Deutschland wurde durch die unkontrollierte Zuwanderung im Jahr 2015 dramatisch verschärft.

    War man anfangs sehr froh das Deutschland die Massen, welche auch in Österreich und Ungarn sich ansammelten zu dieser Zeit, aufnahm bzw die Weiterreise nach Schweden und Dänemark ermöglichte, so war man mehr und mehr verwundert das Deutschland zwiespältig in Folge reagierte.

    Auf der einen Seite wurden Abkommen mit Erdogan und mit afrikanischen Staaten angestrebt, auf der anderen Seite wurde ein Migrationspakt angestrebt der, nach meiner Meinung, genau diese Bemühungen der Unterbindung von Massenzuwanderung untergräbt.

    Man stöhnt unter der Last als Magnet für Migration zu gelten, ist nicht fähig dies aus eigener Kraft zu beenden und drängt vehement darauf die Visegrader ebenfalls mit dieser Last zu “beglücken“.

    Deutschland möchte das die Visegrader sich ebenso auf Migration einlassen, so wie man es selbst tut. Sie sehen einen Mangel an Solidarität wenn andere Länder Deutschland beobachten und bestimmte Entwicklungen für sich selbst ablehnen.

    Die Probleme mit eingewanderten kriminellen Clans stehen symbolisch für das ganze Versagen Deutschlands in der Einwanderungspolitik. In Deutschland findet eine Entwicklung statt die, so habe ich den Eindruck, gewollt ist.
    Die Kanzlerin möchte, wenn ich es richtig verstanden habe, alle die in Deutschland leben, auch jene die durch eigenmächtige, illegale weil unerlaubte Zuwanderung ins Land kommen als Bevölkerung verstanden wissen. Mit dieser ,nach meiner Meinung ,grundlegend falschen Einstellung steuert sie ins gesellschaftspolitische Nirwana.

    Das man alles daran setzt auch die, bis jetzt durch eine kluge Politik von solchen Entwicklungen verschont gebliebenen Visegrad-Staaten, in die selbe Bredouille zu bringen befremdet mich sehr.

    Gerade unter dem Gesichtspunkt der deutschen Geschichte in Europa sollte ein viel respektvollerer Umgang mit der Souveränität von Nachbarstaaten gepflegt werden.

    Wir alle wissen die Massenmigration und ihre Folgeprobleme können niemals durch Umverteilung der Migranten innerhalb der EU gelöst werden. Viel zu hoch ist die Zahl der Einwanderungswilligen.
    Daher ist das Drängen unter der Prämisse einer europäischen Lösung nicht der Realität entsprechend und ich verstehe daher auch nicht warum Deutschland es dennoch anstrebt.

    Die Mehrheit der Deutschen, so hat es den Anschein, möchte Einwanderung, er bietet der Gesellschaft die Möglichkeit endlich als die guten Deutschen in der Welt wahrgenommen zu werden. Dafür nimmt man in Kauf die unmittelbaren Nachbarn wieder in die Deutsche Pflicht zu nehmen, wie schon so oft in der Geschichte möchte man Europa dominieren um in der Welt Geltung zu erringen, kommt mir vor.

    Aber was ist das anderes als Europa wieder zu spalten und alte Gräben aufzureißen?
    Warum kann man nicht einfach sagen, wir respektieren eure Meinung und wenn ihr keine Migranten wollt dann ist es eure innerstaatliche Angelegenheit in die wir uns nicht einmischen?

    Was können die Visegrader dafür wenn Deutschland unfähig geworden ist ungebetene Gäste wieder heimzuschicken? Warum sollen sie diese Unfähigkeit kompensieren und der eigenen Bevölkerung zumuten was den Deutschen zuviel wird.
    Wann hört endlich diese Scheinheiligkeit auf und wann kommen endlich wieder Politiker die gestalten können und wollen, ohne sich vom Mainstream treiben zu lassen?

    Fast hat man den Eindruck als gäbe es in Deutschland keine solchen Persönlichkeiten mehr.
    Der Merkel`sche Mehltau so scheint es hat sich über das Land gelegt.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .