Elektroantrieb: Die überforderte Zukunft

Von | 16. August 2017

Seit der Abgasaffäre und der Debatte um Diesel-Fahrverbote gilt der Umstieg auf den Elektroantrieb als dringlich. Die neue Technologie kann die Erwartungen allerdings noch nicht einmal ansatzweise erfüllen…” (hier)

8 Gedanken zu „Elektroantrieb: Die überforderte Zukunft

  1. Kristian

    Jetzt will man einmal die kalorischen Kraftwerke amortisieren lassen und
    dann nach Möglichkeit die Atommeiler rentabel gestalten und die Leitungsgebühren erhöhen. Daher Strom. Der kann nur im Direktverbrauch (Erzeugung am Dach, Einspeisung in der Garage, fahren) vernünftig sein , sonst ist er Augenauswischerei mit Umweltmanterl.
    Und wenn dann alle stromern, dann wird die einzige Alternative, nämlich Wasserstoff, endlich losgelassen werden, und wir verschrotten dann eben die Stromer…Warum nicht direkt wechseln? Business und Dollars….

  2. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “Über kurz oder lang muss es zum Systemwechsel kommen………..”

    Das kann schon sein, aber in welche Richtung dieser Systemwechsel erfolgen soll, sollte sicherlich nicht durch Politiker und deren Epigonen vorgegeben werden: Zumindest nicht dann, wenn von eben diesen behauptet wird, in einer Marktwirtschaft zu leben.

  3. mariuslupus

    Es wird von den Politikern suggeriert dass es sich um ein reales, ein technisches Problem handelt, warum Verbrennungsmotoren verschwinden sollen. Das Problem sind die Politiker, die sich gerne als die Erlöser mit Ankündigungen “yes we can” und “wir schaffen das” aufspielen.
    Dieser Propagandafeldzug ist ein purer Aktionismus und mit den Medien gut koordinierter Versuch, von den wirklichen Problemen, die auch von Politikern verursacht wurden, abzulenken. Die Wählerschaft soll im Zustand der Verwirrung gehalten werden, dass niemand auf die Idee kommt, warum nicht zuerst ein Problem gelösst wird, vor der Eröffnung der nächsten Baustelle mit Pomp und Trara.
    Nur zu Erinnerung. Vor einigen Wochen hat die EU die Menschheit mit dem Feldzug gegen braune pommes-frittes gerettet. Vor einigen Monaten hat die EU beschlossen die Menschheit vor Allergenen zu retten.
    Jetzt hat die gleiche EU verkündet, dass Diesel PKW`s in Europa zehntausende Leute umbringen. Wieder die EU als Retter in der Rüstung, der rot-grünen Rüstung.
    Der kleine Mann auf der Strasse ist offensichtlich nicht fähig, durch Verschuldung der Medien, dieses Spiel der Mächtigen zu durchschauen. Er glaubt, weil er das Bedürfnis hat zu glauben, kritisch denken könnte gefährlich sein. Grundsätzlich geht es den Eurokraten um Bevormundung, um die Einschränkung der Meinungs- und Handlungsfreiheit, des Bürgers.

  4. Herbert Manninger

    Hätten die Politiker in den 60/70ern die Ankündigung der ,,Experten” von der Beherrschung der Kernfusion als Anlass genommen, sämtliche Kraftwerksbauten sofort abzureißen, dann wollen wir uns das erst garnicht vorstellen.
    Jetzt aber sollen ein paar zuammengeklebte Handyakkus die Mobilität der Bevölkerung schaffen?
    Oder wissen unsere intelligenten, voraussehenden Politiker bereits von der Existenz von Superakkus mit 4facher Ladedichte, aber überraschen uns damit erst in 13 Jahren?

  5. Erich

    Dazu lesenswert:
    http://www.achgut.com/artikel/meinen_schoenen_diesel_verschrotten_ich_bin_doch_nicht_bloed
    http://www.achgut.com/artikel/ein_requiem_fuer_den_diesel

    Ich habe auch gelesen: In einem deutschen Bundesland musste die Umweltministerin von ihrem Tesla auf einen Diesel umsteigen; die Reichweite betrug im Echtbetrieb nur 300km. Ist so etwas ähnliches nicht auch unlängst Frau Lunacek passiert?

    Wie meinen doch die Zensoren des Internets so schön: erst denken, dann klicken. Hier in anderer Form: erst Physik ernst nehmen, dann zum Diesel (und Benziner! und LKWs! und Schiffe! und Kachelöfen! und Ölheizungen) etwas sagen. Will eine hysterische Minderheit unser Leben zerstören??

  6. aneagle

    In der Disziplin, das Kind mit dem Bade auszuschütten, ist Deutschland Weltmeister. Wieder einmal, diesmal unter einer Physikabsolventin Moskauer Prägung. Wie viele katastrophale Fehlentscheidungen in Folge muss man begehen, um nicht mehr mehrheitlich gewählt zu werden? Dieser Mensch hat damit wahrscheinlich die Grenzen der Physik, sicher aber den Rahmen der Intelligenz, gesprengt. Was bleibt von Merkel? Die Raute.

  7. waldsee

    sollen grüne und rötliche Politiker das Energiebilanzproblem in die Hand nehmen?
    Werden sie die Techniker in die Mindestsicherung treiben?

  8. ethelred

    @waldsee
    ….sollen grüne und rötliche Politiker das Energiebilanzproblem in die Hand nehmen?…

    Das wäre eventuell besser. Die Regierung Deutschlands kann gar nicht Grün und Rot genug sein

    *Grüne und rötliche Politiker genießen nicht das gleiche, auf nichts begründete Vertrauen, in der Bevölkerung, wie der DDR-Klon.

    *Die Politik des Bundeshosenanzuges ist so grün und so rot, dass die zugehörigen Parteien daneben bläßlich wirken. Keinem anderen würde die Bevölkerung eine ähnliche Fehlerquote durchgehen lassen. Österreichs “Failman” wurde wegen weit läßlicherer Fehler davongetrieben.

    * Manch kritischer Geist könnte es wagen selbst zu denken und zu überzeugenderen, besseren Schlüssen gelangen. Aber mit einer Führungsgestalt, bei der, gemäß dem Wunschdenken der versammelten Mediengefolgschaft, die unentschlossene Zögerlichkeit allein ihrer nahezu göttlichen Eigenschaft des “vom Ende her Denkens” geschuldet ist, wirkt eigenes Denken abwegig, wenn nicht verdächtig.

    * Die Überlegung, dass jemand, der Katastrophen herbeiführen kann, auch die Fähigkeit und den Willen besitzt, diese zum Besseren zu wenden, stammt aus Pipi Langstrumpfs Märchenbuch.

    Fazit: rotliche und grunliche Figuren, hätten es ungleich schwieriger mit einer solchen Ansammlung von hanebüchernem Mist durchzukommen. Die Gesamtperformance Deutschlands kann mit einer von der SED befreiten CDU-Opposition nur gewinnen.

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