Zur Nachahmung empfohlen….

Reichliches Sündigen ist die Quelle aller angenehmen Erinnerungen (Georges Bernanos)

6 comments

  1. MM

    Sündigen ist in diesem Zusammenhang einem kurzfristigen Lustgefühl nachgeben. Langfristig schadet die Sünde dem Sünder.

    Gerade auf diesem Blog sollte sich der Vergleich zum Keynesianismus aufdrängen. Schuldenorgien um die Wohlstandsillusion aufrecht zu erhalten und die Lasten auf die kommenden Generationen abladen (heute fängt es an, uns zu treffen).

    Zudem: Alle Probleme unter den Teppich kehren, “wir vertragen uns alle und tanzen im Kreis”. Und unterm Teppich vermehren sich Kriminalität, ethnische Spannungen und islamischer Extremismus.

  2. Rennziege

    Aus dem Munde meines alten Herrn: “Schon in meinen Jugendtagen konnt’ man mich Tugend jagen.”
    (Man beachte bitte, dass Georges Bernanos diesen Spruch keineswegs tierisch ernst meint.)
    Dazu Jean Baptiste Molière (1622 – 1673): “Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen.”
    Niccoló Machiavelli (1469 – 1527): “Es beschwere sich kein Regierender über die Sünden, die sein Volk begeht, denn diese sind nur die Folgen seiner eigenen Nachlässigkeit oder davon, daß er den gleichen Lastern ergeben ist.”
    Flockig wie immer Oscar Wilde (1854 – 1900): “Wodurch unterscheidet sich der Heilige von dem Sünder? Jeder Heilige hat eine Vergangenheit, jeder Sünder hat eine Zukunft.”

  3. Rennziege

    Pardon! Im Schüttelreim des alten Herrn fehlt ein Wort:
    “Schon in meinen Jugendtagen konnt’ man mich mit Tugend jagen.”
    Wer dies aus dem Munde von Eltern und Lehrern nicht ebenso empfand, werfe den ersten Stein. 🙂

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