“Ende der Kuscheljustiz”

Von | 8. Oktober 2013

“…..Wir müssen endlich Intensivtäter als das begreifen, was sie sind, nämlich Gewohnheitsverbrecher. Da hilft kein Sozialarbeiter, da helfen nur harte Strafen.“ Er könne „in die Tischkante beißen, wenn ein 20-Jähriger mit seiner zigsten Straftat vor Gericht steht und immer noch nach Jugendstrafrecht abgeurteilt wird.“ (Der Berliner SPD-Politiker Heint Buschkowsky in “Focus“)

14 Gedanken zu „“Ende der Kuscheljustiz”

  1. Rado

    Und ewig grüßt das Murmeltier. Gibts demnächst Wahlen in Berlin?

  2. J.Peer

    Und auch das stets “unverhältnismäßig große Verständnis” gegenüber Straftätern und die immer wieder vorgebrachte Möglichkeit einer “Resozialisierung”, die ohnehin kaum stattfindet, ist nicht unerheblich für eine weitere Zunahme von Straftaten verantwortlich.

  3. Wettbewerber

    @J.Peer
    Die linken Eliten, die sich auch hier immer mehr durchsetzen, haben zwar vom Wesen des Menschen und wie eine Gesellschaft funktioniert keine Ahnung, aber immerhin haben sie hier ausnahmsweise ins Schwarze getroffen: Der Staat ist gerade im Strafrecht gegenüber seinen Delinquenten so was von haushoch überlegen, dass diverse “abfedernde Maßnahmen” durchaus Sinn machen, schon aus Gerechtigkeitsaspekten heraus.

    Aus hierboards wohl bekannten Gründen kann ich all den “Resozialisierungsschwachsinn” natürlich auch nicht gutheissen, kann aber die Motivation dahinter verstehen. Unser System produziert auf mehreren Ebenen geradezu ideale Voraussetzungen, dass Jugendliche auf die schiefe Bahn geraten, wobei ich persönlich hauptsächlich den Niedergang der Familie und das staatlich-weibliche Bildungsmonopol (bis zum Alter von etwa 14 Jahren) dafür verantwortlich mache.

    Wer den Dingen aufgrund massiver Dauerverblödung (jetzt kommen auch die Medien mit ins Spiel) nicht auf den Grund gehen will oder kann, der muss eben ständig auf nachfolgenden Ebenen herumdoktern, was natürlich immer neue Probleme in der Folge entstehen lässt usw. usf.

  4. Thomas Holzer

    @Wettbewerber
    Und wer ist für die system(at)ische Vernichtung der Familien seit mehr als 40 Jahren verantwortlich? Wieder einmal die Politik.
    Die Vernichtung der Keimzelle des Gemeinwesens wird durch den Staat sanktioniert, sogar gefördert (sic!), um hernach diese Vernichtung mit staatlichen Resozialisierungsmaßnahmen, Zwangskindergartenbesuchen, Kinderkrippen, Ganztagsschulen et. al.zu korrigieren, was natürlich hoffnungslos scheitern muß.

  5. world-citizen

    Was für Neukölln gelten soll, muss aber auch für Marzahn gelten. Der eine Bezirk wird von Arabern dominiert, der andere von Skinheads. Neuköllner kommen nie nach Marzahn, wenn die ihr Leben nicht riskieren wollen. Und Marzahner kommen wohl aus dem gleichen Grund nie nach Neukölln.

  6. Mona Rieboldt

    Der Bürgermeister von Neukölln Buschkowski spricht stets offen und ist daher auch in der SPD stark isoliert ähnlich Sarrazin. Mit Wahlen in Berlin hat seine Aussage nichts zu tun, zumal die erst in ein paar Jahren wieder anstehen.

  7. Plan B

    @Wettbewerber
    Wenn man der Statistik Glauben schenkt, so dürfte nicht die allgemeine Verblödung zur Gewalt führen, sondern eine gewisse und importierte Mentalität die intensivere Nutzung eines Messers befördern (das Verhältnis liegt bei 90 zu 10, wenn die spezielle Herkunft eines Intensivtäters benannt wird). Um nicht im mit latenten Rassismusverdächtigungen kontaminierten Heimatland zu bleiben, weiche ich mal nach Schweden aus, das ich in meinen Jugendjahren sehr oft bereist habe. Bemerkenswert war zu diesen Zeiten ein Umstand, der mich immer wieder überraschte. Ein Schwede, so hieß es damals, schließe seine Haustüre nie ab. Für mich selbst in den 60er Jahren in Deutschland ein gewagtes Vorhaben.

    Ein Schwede im heutigen Malmö hält das wohl auch nicht mehr für eine gute Idee.

  8. Christian Peter

    Zuallererst muss die in Österreich und Deutschland grassierende Regierungs- und Wirtschaftskriminalität bekämpft werden. Kleinkriminelle landen für ihre Taten wenigstens vor dem Richter, während Kriminelle in Politik und Wirtschaft faktisch strafrechtliche Immunität genießen.

  9. Wettbewerber

    @Thomas Holzer:
    Sie sagen es, wie es ist. Pathologisch, das Ganze. Ich würde nur sagen, dass es weit mehr als nur seit 40 Jahren so läuft. Staat und Familie sind natürliche Feinde, oder, evolutionsmäßig, “Wettbewerber”. Sie liefern beide die gleichen / ähnlichen Güter/belohnungen (Identität, Zugehörigkeit, “Wir”-Gefühl, Hilfe im Notfalle etc.)

    Läuft nicht so gut für die Familie in den letzten Jahrhunderten, oder? 🙁

  10. Wettbewerber

    @Plan B
    Die erwähnte Völkerwanderung war und ist von bestimmten Kreisen gewollt, und zumeist ist die dahinterstehende Absicht die bloße Möglichkeit zur Fortsetzung des Sozialversicherungs-Pyramidenspiels. Die “Nebenwirkungen” wie Multikulti, Werteverschiebungen etc. sind natürlich nicht gewollt, werden aber hingenommen, als das “geringere Übel”, sozusagen. Und ja, Sie haben Recht, das ist in vielen Fällen ein “importiertes” Problem.

    Es ist aber mE nicht das Hauptproblem. Dieses liegt darin, dass die meisten von uns nach wie vor demjenigen folgen wollen, der uns das Blaue vom Himmel verspricht, auch wenn bei näherer Betrachtung klar wird, dass das entweder nur mit beträchtlichen Kosten (insbesondere in Freiheitsaspekten, Eigentum, Selbstbestimmung, freier Handel etc.) oder in Wahrheit überhaupt nicht möglich ist (“Wählt uns, und wir schenken Euch Arbeitsplätze”; wenn man von Staatssöldnern absieht, natürlich).

    Wir erlauben es damit der Evolution unserer Spezies, sich in eine Richtung zu entwickeln, wo sich auf lange Sicht folgende Subjekte am besten durchsetzen: die Betrüger und Scharlatane, die Schönsprecher und Wendehälse, die auch in Wahrheit nie und niemals irgendeine Verantwortung für was auch immer übernehmen, da von “Amt” und “Staat” geschützt. Das genialste kriminelle Gehirn hätte sich das wohl nicht ausdenken können; es ist dennoch Realität geworden.

  11. herbert manninger

    @Christian Peter
    Abgesehen davon, dass man Wirtschaftskriminelle und Gewaltverbrecher – für Sie offensichtlich auch “Kleinkriminelle” – auch GLEICHZEITIG verfolgen kann: Es ist merkwürdig, dass Linke, stets gegen den schnöden Mammon wetternd, einen Messerstich oder Kopftritt, der ein Leben zerstören kann, mit den abenteuerlichsten Verrenkungen pardonieren, während ein Finanzvergehen vergleichsweise als das größmögliche Verbrechen hochstilisiert wird.
    So sehr also hängt ihr Linken am lieben Geld.

  12. Christian Peter

    @manninger

    die stumpfsinnige Debatte Gewaltdelikte vs Vermögensdelikte führten wird bereits und ist eine glatte Themaverfehlung. Außerdem irren Sie in der Sache : Konservative erachten das Rechtsgut Eigentum und Vermögen als besonders schützenswert und Linke eher Leib und Leben. Daher sind im (konservativen) angelsächsischen Raum Haftstrafen von mehreren Jahrzehnten bei Vermögensdelikten keine Seltenheit. So wurde etwa der Milliardenbetrüger Madoff in den USA zu 150 Jahren Haft verurteilt.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/finanzdesaster-milliardenbetrueger-madoff-zu-150-jahren-haft-verurteilt-a-633247.html

  13. waldsee

    bisher war das Nazijustiz .Warum schwenken viele aus dem linken Lager um? Rückt das Unheil näher an sie heran ,oder ist der Freundeskreis schon betroffen ?
    Soll man wieder eine Tscheka einführen ?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.