Endlich ein “Zeichen gegen Rechts”!

Von | 10. Juli 2017

(ANDREAS TÖGEL) Der charismatische deutsche Justizminister Heiko Maas kann – nach dem Beschluss des „Netzdurchsetzungsgesetzes“ – einen weiteren Erfolg verbuchen. Während sein literarisches Meisterwerk „Aufstehen statt wegducken: Eine Strategie gegen Rechts“ bei Amazon zum am schlechtesten bewerteten Buch aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird, haben seine zahlreichen Freunde vom linken Rand der Gesellschaft, seine darin verpackten Anregungen zu deuten verstanden und sind zur Tat geschritten. In Hamburg wurde von engagierten linken Aktivisten ein mehr als deutliches Zeichen gegen Rechts gesetzt, indem es von ihnen kurzerhand in ein Bürgerkriegsgebiet verwandelt wurde. War ja längst auch Zeit, nicht nur blöd herumzureden, sondern endlich einmal etwas zu unternehmen und nicht den Nazis von der Pegida, den Identitären und der AfD kampflos die Straße zu überlassen. Die Fehler der 1930er-Jahre dürfen sich schließlich keinesfalls wiederholen!

Selbst Teile der Hauptstrommedien, die – allen voran die Staatssender – seit Jahr und Tag linke Gewalttaten planmäßig verschweigen, verharmlosen oder schönreden, zeigen sich angesichts der jüngsten Ereignisse ein wenig irritiert, ja äußern vereinzelt sogar verhaltene Kritik an den unmotivierten Gewaltausbrüchen ihrer Gesinnungsgenossen. Nachdem das Internet von privaten Bild- und Filmdokumenten der Vorfälle überquillt, bleibt ihnen allerdings auch gar nichts anders übrig. Die bewährte Strategie des Totschweigens will seit Silvester 15/16 nicht mehr so recht funktionieren. Die Irritation der Medien ist indes ein wenig fadenscheinig, denn wer schweigt, stimmt bekanntlich zu. Worüber nicht berichtet wird, das findet eben schlicht nicht statt. Auch die bisher von Linken serienweise verübten Straftaten nicht.

Seit Jahr und Tag konzentrieren die Linksmedien sich mit einer Besessenheit, die ihresgleichen sucht, auf Warnungen vor dem angeblich so brandgefährlichen „Rechtspopulismus“, ohne dass von dieser Seite auch nur ein einziges Mal Gewalt gegen politische Gegner initiiert worden wäre. Die einzigen nennenswerten systemkritischen Parteien und Organisationen, die eben nicht die nackte Gewalt als legitimes Mittel zum Erreichen eines politischen Zwecks betrachten, werden unentwegt mit der Nazikeule bearbeitet. Dabei wird der Eindruck verbreitet, als würden schon wieder braune Kolonnen durch deutsche Städte ziehen.

Nun, die Kolonnen ziehen tatsächlich, aber sie haben die Farbe gewechselt. Sie tragen keine Braunhemden mehr, sondern sind schwarz vermummt und nennen sich „Autonome“, wiewohl die Mehrzahl von ihnen wohl bei Mutti und von staatlichen Alimentationszahlungen lebt. Hat sich was mit „autonom“. Hoch der Wohlfahrtsstaat!

Die linksverseuchten Medien, die regierenden Damen und Herren vom Kaliber eines Heiko Maas und deren Systemlinge, werden es nicht ganz leicht haben, sich von den Geschehnissen in Hamburg zu distanzieren, die sie – willentlich oder fahrlässig – mit herbeigeführt haben. Die Deutungshoheit der Hauptstrommedien ist jedenfalls dahin. Gewaltexzesse wie die in Hamburg, lassen sich selbst von ihren Redakteuren oder von Maas & Genossen nicht mehr unter der Decke halten oder wegerklären.

Ausreden, man habe nicht gewusst, was da dräut, gelten nicht. An Ankündigungen, was in Hamburg gespielt werden soll, hat es nämlich nicht gefehlt. Allein das launige Motto „Welcome to hell“, lässt an Deutlichkeit ja nichts zu wünschen übrig. Dutzende, zum Teil schwer verletzte Polizisten, geplünderte und verwüstete Geschäfte und zahlreich abgefackelte Autos, sind ein deutliches Signal, dass in der doch so gewaltabholden Gesellschaft etwas gründlich schief läuft.

Doch schon die ersten medialen Reaktionen bestehen auch diesmal nicht etwa in einer Kritik an den Gewaltverbrechern oder im Mitgefühl der Redakteure mit den Gewaltopfern, sondern – erraten – in der Besorgnis darüber, dass die falsche Partei von diesen Exzessen profitieren könnte. Zu so viel Irrsinn, zu diesem Ausmaß an Niedertracht, fehlen einem die Worte.

Besonders bemerkenswert: Der Staat kann oder will sich offensichtlich nicht mehr um gegen seine angeblichen Grundwerte verstoßende Verbrecher kümmern, lässt diese weithin unbehelligt gewähren und liefert ihnen die Bürger und deren Eigentum schutzlos aus. Der linke Abschaum  hat, wie weiland die Sturmabteilungen der Nationalsozialisten, die Straße erobert. Macht nichts! Wichtig ist für den Staat nur noch der Schutz seiner systemerhaltenden Spitzen. Dafür ist ihm kein von den Bürgern aufzubringender Preis zu hoch. Seine darüber hinaus verbleibenden Kapazitäten, konzentriert er auf die Jagd nach kritischen Stimmen im Internet und auf den Kampf gegen eine imaginäre rechte Gefahr. Ein Staat, der all das tut, steht offensichtlich im Begriff, den letzten Anspruch auf die Loyalität seiner verbliebenen Financiers zu verspielen.

Faktum ist: Rechte – also bürgerliche, liberale oder christlich-religiöse Kräfte -, neigen traditionell nicht zur Gewalt. Sie haben einfach zu viel zu verlieren und lieben daher den Frieden. Das Verhalten von Pegida, Identitäten und AfD-Aktivisten, liefert dafür rezente Beispiele. Wenn es bei deren Veranstaltungen zu Gewaltaktionen kommt, dann gehen die stets und ausschließlich von ihren Gegnern aus.

Jede politische Katastrophe der letzten 100 Jahre, jeder Ausbruch extremer Gewalt, der gesellschaftsgefährdende Ausmaße annahm, kam ausnahmslos von Links. Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Von den Bolschewiken bis zur NSDAP, von der RAF, über die IRA bis zu den Brigate Rosse – allesamt lupenreine Sozis. Die von rotgrünen Sympathien begleiteten Autonomen („Unseren Hass, den könnt Ihr haben!“), die sich anschicken, Deutschland mit Bürgerkrieg zu überziehen, legen es offensichtlich darauf an, sich in diese Reihe historischer Vorbilder einzufügen.

Bleibt abzuwarten, wieviel Energie Maas und Genossen auf die strafrechtliche Verfolgung der Täter von Hamburg verwenden werden. Vermutlich nicht viel. Sollte es je zu einer Verhandlung kommen, wird es wohl bei einer Verwarnung oder einer bedingten Strafe bleiben. Die wackeren Burschen und Mädels haben ja schließlich nur ein Zeichen gegen Rechts setzen wollen. Und das verdient allemal Anerkennung.

24 Gedanken zu „Endlich ein “Zeichen gegen Rechts”!

  1. Der Realist

    Wenn es noch eines Beispieles unserer kranken Gesellschaft bedurft hätte, so haben es die Vorkommnisse in Hamburg geliefert. Reflexartig haben die “Qualitätsmedien” natürlich der Polizei eine Mitschuld attestiert, sie hat eben nicht genug deeskalierend gewirkt. Auf die Idee, schon aufgrund der im Vorfeld angekündigten Randale, ganz Hamburg zur demofreien Zone zu erklären, kam von den Verantwortlichen natürlich auch niemand, schließlich muss das Demonstrationsrecht unter allen Umständen gewahrt bleiben, auch wenn nicht klar ist, wogegen eigentlich demonstriert werden soll. Jeder vernünftige Bürger würde ein generelles Demo-Verbot während eines solchen Gipfeltreffens befürworten, dann könnte die Polizei schon beim Aufkeimen von Randalen entsprechend durchgreifen, inklusive dem Einsatz von Schusswaffen, dafür wird die Polizei ja mit solchen Dingern ausgerüstet. Nach linker Diktion dürfen Polizisten ja nicht schießen, auch wenn massive Gewalt gegen sie im Spiel ist.
    Ich frage mich schon seit Jahren, wie lange lassen wir uns noch von links die Richtung vorgeben? Mittlerweile wird ja schon freies Denken, wenn es sich nicht mit linken Ideen deckt, sanktioniert, und wie der Autor anmerkt, Gewalt ging stets vom linken Mob aus.

  2. humanist

    Wie saublöd muss man eigentlich sein, um gegen ein treffen von politikern zu demonstrieren?
    bzw wie gelangweilt? zwangsalimentierung durch dritte (uns) ist womöglich doch nicht nur nicht “gerecht”, sondern ein bombastischer fehlanreiz! hmmmh bei welchem menetekel noch mal trifft sowas auch zu? Hmmmh, irgendwas mit afrika und orient…
    diese halbaffen (autonome) werden glaub ich mit dem lachen nicht mehr fertig. wie viele der neu zu uns gekommenen.
    wir – und die polizei – sind leider so dumm, uns das gefallen zu lassen.
    das sahnehäubchen: der g20 gipfel hat – eh klar – NICHTS ausser heisse luft produziert. zumindest nichts, was nicht gegen das eigene volk (damit meine ich uns zahlende bürger) gerichtet wäre.
    schlimm das.
    cui bono?

  3. Reini

    Die Linken machen die beste Werbung für Rechts. Jedes Zeichen macht Rechts stärker. Und wir reden hier nicht von Nazis, sondern von einem Zuwachs der allgemeinen Bevölkerung.

  4. Gerald Steinbach

    Wie weltfremd solche Politiker in Tschermanie sind zeigt die Aussage von BM Scholz vor den Gipfel
    “Wir richten ja auch jährlich den Hafengeburtstag aus”, erinnert mich stark an die Armlänge Abstand

    Während seine Stadt lichterloh brannte und die Situation eskalierte, erfreute sich der Herr Scholz an Beethoven in der Elbphilarmonie ,

  5. Gerald Steinbach

    “”Randale ja, aber bitte nicht bei mir””….., klingt wie Asylanten ja, aber bitte nicht bei uns

  6. wbeier

    Wer sich mit verdeckten Methoden zur Schwächung der Nationalstaaten auch nur beiläufig auseinandersetzt, dem schwant, dass die bürgerkriegsähnlichen Fernsehbilder aus Hamburg für die ganze Welt bewusst erzeugt wurden.
    „Das, was in Hamburg stattgefunden hat, zerstört die Grundlage unseres Zusammenlebens und die Substanz unseres Staates. Darauf hatten es die versammelten Straftäter aus Deutschland, zahlreichen Nachbarländern und ihre nachrichtendienstlichen Hintermänner abgesehen. Der Rechtsfriede in Deutschland war das eigentliche Ziel und dieser Rechtsfriede hat substantiellen Schaden genommen.“ (Willy Wimmer, früher Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Abgeordneter im deutschen Bundestag)

  7. mariuslupus

    Absolut richtig, die Gewalt geht immer von links aus. Der Linken ist es in den Jahren nach der Nazi Herrschaft gelungen die NSDAP, als rechte Partei im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Das S wurde, weil es für sozialistisch steht, einfach ignoriert. Im Namen der linken Ideologie hat der linke Terror im 20. Jahrhundert ungefähr hundert Millionen Menschen ermordet. Die Ursache für die Ermordung war immer die gleiche
    Das Ziel der linken Ideologen ist der neue, kommunistisch denkender, Mensch.
    Seine Eigenschaften werden durch die Staatsdiktatur vorgeschrieben. Linientreu, mit dem richtigen Klassenbewustsein, vom Marxismus-Leninismus überzeugt, mit festen Glauben dass die Partei immer recht hat.

  8. KTMTreiber

    Absolut lesenswert auch die Rezessionen auf Amazxxx betreffend der literarischen Ergüsse des “Maasmänchens” … – ein (mindestens) Schmunzeln garantiere ich bei der einen, oder anderen “Buchkritik” – versprochen 😉

  9. KTMTreiber

    @Gerald Steinbach (o. eingestelltes Video)

    “Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass”. – aber so funktionieren diese unterbelichteten Individuen,- herrlich …

  10. Gerald Steinbach

    ad Andreas Beuth Pressesprecher der Chaoten)

    Die Worte des og ist ein Aufruf zur Gewalt in anderen Stadtteilen, vielleicht klappt es damit bei der nächsten Demo
    Es ist zu hoffen das sich auch die deutsche Justiz für diese Aussage interessiert , Herr Beuth sollte eigentlich wissen was er sagt, immerhin ist er Rechtsanwalt ,

  11. Falke

    @Fragolin
    Ihre Anregung, das Meisterwerk des Herrn Maas auch bei Hochzeiten zu verschenken, wird dem Werk gerade jetzt sicher eine noch größere Verbreitung sichern: schließlich gibt es nunmehr in Deutschland zusätzlich auch die Homoehen. Maas und seine Parteigenossen waren ja dabei die größten Antreiber.

  12. KTMTreiber

    … ich kann mir nicht helfen, doch so rein optisch erinnert mich Maas an einen ziemlich finsteren Gesellen (Landsmann), der 1960 in die Hände des Mossad fiel …

  13. Fragolin

    @Falke
    Ich muss leider aus Gründen des Anstands darauf verzichten, darauf einzugehen, was man in Bezug auf einige sexuelle Praktiken mit dem Titel “Aufstehen statt wegducken” anfangen könnte.
    Schade eigentlich, aber manchmal muss man einfach der Phantasie eines jeden selbst freien Lauf lassen… 😉

  14. Fragolin

    @KTMTreiber
    Ich glaube es war Broder (oder doch Klonovsky, ich weiß es nicht mehr so genau) der dem Bonsai-Mielke den Spitznamen “Träger der Eichmann-Gedächtnisbrille” verpasst hat.

  15. mariuslupus

    Nicht immer auf die Kleinen eindreschen, Heiko, Peter, Uschi und andere “regierende” wurden von der Chefin wegen ihrer erwiesenen Inkompetenz ausgewählt. Sicher, ist sicher. Hat auch Onkel Erich so gemacht. Aber Opa Helmuth war kein Mädlekenner.

  16. waldsee

    Text : “”Justizminister Heiko Maas kann – nach dem Beschluss des „Netzdurchsetzungsgesetzes….”” Ich vermute das Gesetz ist noch in weiten Teilen der Bevölkerung unbekannt und so wird es wohl noch lange bleiben .
    Wie man dadurch auch den Führerschein verlieren kann ,muß mir bitte jemand noch erklären,ich habe das nicht verstanden.

    Im Artikel von A.Tögel wird eine lange Liste linker Gewaltherrscher erwähnt.Einige Namen aus der Anfangszeit der linken Welt zum” nachgoogeln”: Trotzki,Jagoda,Kaganowitsch,Jaroslawski …und viele,viele andere,die noch blutrünstiger waren.Wenn man in dieser Sache ein wenig die Decke lüftet und nachfragt ,ist man schnell ziemlich erschüttert und fängt an sein sein bisheriges Weltbild zu hinterfragen.In den letzten Jahrzehnten waren andere Vorgänge medial im Vordergrund .

    Gibt es schon Namen für die österr. Version des Netzdurchsetzungsgesetzes?Hassgesetz?
    Wann kommt es?

  17. astuga

    Darf man eigentlich Grüne, Die Linke und SPD bereits als Terror-Unterstützer bezeichnen?

  18. KTMTreiber

    @Astuga:

    Ich denke im Moment wäre das noch “hate-speak” – wenn sie der angesprochen Gruppe eine gewisse Affinität diesbezüglich zusprächen, dann wäre das u. U., vielleicht, noch im Rahmen des “Verträglichen” .. 😉

  19. Johannes

    Es wird ganz interessant sein wohin sich der schwarze Block entwickelt eine solche “Armee“muß allein schon wegen der Motivation regelmäßig agieren sonst schläft die “Bewegung“womöglich noch ein.

    Ich schätze wir werden noch oft von diesen Idioten belästigt werden, erst wenn der Staat den Mut hat ihnen die schwarzen Hauben vom Kopf zu reißen so das jeder sehen kann welche Bürschchen sich dahinter verstecken wird es möglich sein die so ausgemachten ganz schnell zu neutralisieren.
    Ich schätze das sich viele wundern würden das da neben echten Taugenichtsen auch Leute von nebenan mit durchaus bürgerlichen Berufen dabei sind.

  20. waldsee

    Man muß zwischen –finanziell unterstützten– integrierten und assimilierten Gliedern der Gesellschaft unterscheiden. Wohin die Krawallmacher gehören ist schwer zu sagen ,sie sind jedenfalls die Prätorianer der sozialist.Denkwelten.
    Laut Hayek entsteht rechts immer als Folge linker Excesse. Wie es in den 20-er Jahren ja schon war? Oder war es anders ?
    Über die aufgestachelten Muslime rede ich erst gar nicht.

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