3 Gedanken zu „Endlich löst die EU die schreckliche Rasenmäher-Krise

  1. sokrates9

    Schade dass es den seligen Kreisky nicht mehr gibt :Er hat doch in visionärer Voraussicht für Nassrasieren sich eingesetzt!

  2. cmh

    Warum wird Strom oder Benzin nicht einfach teurer? Dieses Mittel wäre wirtschaftlichkeitskonform.

    Warum gibt es keine Initiativen zum Rasenmähersharing? (Rasenmäherschäring hätte ich beinahe geschrieben.)

    Warum muss jeder sich ein Häuschen im Speckgürtel der Großstädte halten? Denn nur in deren Vorgärten braucht man diese Dinger.

    Warum werden wir immer mit Regeln belästigt, die Unfug nicht abschaffen, sonder nur kanalisieren?

  3. gms

    cmh,

    “Warum wird Strom oder Benzin nicht einfach teurer? Dieses Mittel wäre wirtschaftlichkeitskonform.”

    In einer global vernetzten Wirtschaft und deren Ansammlung unendlich vieler kommunizierender Gefäße relativiert sich der Begriff ‘konform’ in Windeseile, setzt doch jede künstliche Verteuerung zwangsweise die Interventionsspirale in Gang, an deren Ende erst recht wieder der Mißerfolg stünde. Wenn man’ aufdröselt ….

    1) Wer ersetzt den Energielieferanten entgangene Einnahmen, falls (plakativ formuliert und im Anlaßfall des Threads bleibend) die Leute ihren Rasen fürderhin mit der Sense ‘scheren’?
    Analog dazu läßt sich fragen, was im Sinne einer Wirtschaftlichkeitskonformität mit all den Bäckern zu geschehen hätte, käme der Staat auf die Idee, den Vertrieb von Semmeln zu verteuern.

    2) Kommt es angesichts der künstlichen Verteuerung in unseren Breiten tatsächlich zum angestrebten Verbrauchsrückgang, senkt dies global den Preis für Energie und steigert damit wiederum den Verbrauch bei jenen, die sich nicht der Klimareligion unterwerfen. Gesetze der Angebot und Nachfrage lassen sich nunmal nicht aushebeln, und wollte man es tatsächlich versuchen, könnte dies nur darin bestehen, gegen jene mit Sanktionen vorzugehen, die als Produzenten Energie billig bereitstellen oder als Konsumenten diese billige Energie verwenden.
    Ohne einen globalen Handelskrieg zur Durchsetzung eines Klima-Regimes aber bleibt der europäische Co2-Jihad ein lokales und somit fruchtloses Unterfangen.

    3) Selbst unter der Annahme, eingedenk der Ökohype wurden nun tatsächlich Heerscharen freigesetzter Kohleschaufler und auf Techniker umgeschulte Fachkräfte beginnen, aus energienutzenden Systemen nun auch die letzten Milliampers und Mikrojoules herauszukitzeln, so darf bezweifelt werden, diese und die damit einhergehende Wertschöpfung verbliebe in Europa. Innovationskraft ist das eine — diese aber auch auf den Boden zu bringen ist etwas anderes, und ausgerechnet bei Letztgenannten versagt Europa ja eindrucksvoll.

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