Endlich: Neues Staatsfernsehen für Pleitegriechen

Griechenland ist völlig pleite und dem Staatsbankrott nahe – aber die linksextreme Syriza-Regierung leistet sich ein neues Staatsfernsehen mit bis zu 2.000 Angestellten. So wird das sicher was, Bericht in der FAZ.

9 comments

  1. Herr Karl jun.

    SYRIZA setzt auf eine ungenierte Klientelpolitik, ganz entgegen ihrer wohltönenenden Wahlversprechen. Lina Alexiou, die Mutter der linksextremen Parlamentspräsidentin Zoe Konstandopoulou, hat 18 Jahre lang (!) für ihre längst volljährige Tochter (40 Jahre alt) bis 2013 – natürlich unberechtigt – ein Kindergeld bezogen. Rücktritt, Rückzahlung oder Entschuldigung ? Von wegen! Frau Alexiou machte die Behörden für den ihre Nehmerfreude verantwortlich und klagte den Journalisten, der dies aufdeckte. Der Prozessausgang ist noch offen. Und nun wird die Dame wieder in eine Führungspoition im neuerrichteten Staatssender gehievt.

  2. sokrates

    Verstehe nicht, warum intelligente?? Menschen sich vonGriechenland scnonJahrelang papiereln lassen!, Jetzt soll Griechenland 7 Mrd zurueckzahlen Jeder weiss, dass sie in2 Wochen das Geldnie aufbringen koennen!

  3. aneagle

    ..und am schluss wird opa schäuble sich windend erklären, warum die linksfaschistische syriza mehr entgegenkommen benötigt als die untätige samaras regierung
    ..und oma merkel wird alternativlos die pastschhändchen zur raute schließen und erklären, unsere Sparkonten sind sicher, auch wenn deutschland mehr zahlen wird als vorgesehen, es könne sich den solidaritätsakt leisten (was übrigens stimmt, aber nicht mehr lange).

    Nicht kommuniziert werden folgende sätze:
    Wir lassen griechenland pleitegehen, weil dann unser sauer verdientes geld, das wir noch haben direkt in humanitärhilfe an bedürftige fließen kann, ohne dass wir zuvor die gesamte vetternwirtschaft der regierenden alimentieren müssen und griechenland eine chance bekommt sich von den eigenen schmarotzern zu befreien.
    Wir befürworten einen grexit, erstens
    weil wir und das eher leisten können und das viel billiger kommt, als viele sinnlose hilfspakete
    und zweitens
    weil wir die einzigen sind, die das gesamtpaket bezahlen werden, gute worte und ratschläge liefern im rahmen der lastenteilung unsere wirtschaftskompetenten soidaritätspartner frankreich, spanien. italien et.al. in der eu.

    warum das nicht kommuniziert wird?
    Keine ahnung, es ist wahr, billiger, verbessert schlagartig die situation für alle beteiligten und bringt bei der nächsten bundestagswahl eine solide mehrheit. Sogar der windelweiche pm cameron hat es geschafft.

  4. Herr Karl jun.

    @aneagle
    Ich befürchte Sie unterliegen einer großen Fehleinschätzung, wenn Sie die griechischische Gesellschaft so einfach zwei-teilen wollen: Hier die Nehmer, die Schmarotzer und die Vetternwirtschafter, dort die Opfer, die Bedürftigen und die Benachteiligten. Die Sachlage ist wesentlich komplizierter und verworrener: Die Hellenen sind zu einem großen Teil “sozioökonomische Doubletten” oder gar “Drillinge”: Angestellte oder Selbständige, die gleichzeitig eine (oder mehrere) Renten beziehen; Rentner, die zugleich als Rentiers leben oder Staatsangestellte, die nebenbei ein Gewerbe betreiben. Und darüber spannt sich ein Netz von teils dubiosen “Sozialleistungen” mit geringer sozialer Treffergenauigkeit. In keinem anderen Land Europas sind Doppel- und Mehrfachbezüge so häufig anzutreffen wie in Griechenland und das vor dem Hintergrund eines Schwarzmarktes, der auf über 30% des Bruttonationalproduktes geschätzt wird. Wer diese Praxis in Frage stellt – und die europäischen Geldgeber haben dies getan – verursacht damit tatsächlich eine sehr große Verunsicherungen, die von den Benefiziaren und Besitzstandswahrenden gerne als “humanitäre Krise” camoufliert wird, in Wirklichkeit jedoch eine tiefgehenden “Mentalitäts-Krise” einer “broken society” darstellt.

  5. Rennziege

    Na, wenn das wiedergeborene griechische Staatsfernsehen sich am ORF, an ARD und ZDF orientiert, wird ja alles gut! Regierungsschalmeien oder díe Posaunen von Jericho — Schwanengesänge sind sie so oder so, wenn auch kein Schwan, putzmunter oder sterbend, jemals so käuflich war. Die Staatsmedien sind nicht nur ohne jede Gegenleistung oder Resonanz sündteuer, sondern auch obsolet geworden, haben es (wie die sie blindlings fütternde Politik) aber noch nicht geschnallt.
    Bei Twitter oder Facebook, die nun von “Bild”, “Spiegel” und anderen das geschenkt kriegen, was man heutzutag’ journalistischen Content nennt, stehen diverse Schreiberlinge schon am Lieferanteneingang Schlange, mit angelegten Ohren und geschmeidiger Berufsauffassung wie üblich.

  6. Luke Lametta

    Das wär auch so ziemlich das erste, was SP/VP bei einem Junk Rating machen würden: Mehr Geld für Küniglberg, Funkhaus und Inserate.

  7. aneagle

    ich stimme Ihnen zu, das Bild von dem ich ausgehe ist vereinfacht und aus der Sicht Deutschlands kommentiert. Das ist ein legitimer gesunder Egoismus, der wesentlich lösungsorientierter sein kann als die scheinheilige angebliche Hintanstellung der Regionalinteressen, die bei keinem Land zufriedenstellend funktioniert, wie sollte sie auch.
    Aber unter Verwendung Ihrer komplexeren Ansicht zu Griechenland, gelange ich letztendlich nur zu einem Griechenland als “failed state” an der EU Aussengrenze. Das ist eventuell ein zutreffenderer, aber keineswegs besserer Lösungsansatz. Was also soll man Ihrer geschätzten Ansicht nach tun, um zu einem gesunden Griechenland zu kommen?

  8. aneagle

    @Herr Karl jun.
    ich stimme Ihnen zu, das Bild von dem ich ausgehe ist vereinfacht und aus der Sicht Deutschlands kommentiert. Das ist ein legitimer gesunder Egoismus, der wesentlich lösungsorientierter sein kann als die scheinheilige angebliche Hintanstellung der Regionalinteressen, die bei keinem Land zufriedenstellend funktioniert, wie sollte sie auch. Aber unter Verwendung Ihrer komplexeren Ansicht zu Griechenland, gelange ich letztendlich nur zu einem Griechenland als “failed state” an der EU Aussengrenze. Das ist eventuell ein zutreffenderer, aber keineswegs besserer Lösungsansatz. Was also soll man Ihrer geschätzten Ansicht nach tun, um zu einem gesunden Griechenland zu kommen?

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