Endspiel in Italien

Von | 3. März 2019

In Italien herrscht die Krise. Der Staat ist überschuldet und hat keinen Spielraum mehr. Die Banken sind in kläglichem Zustand. Der Austritt aus der Währungsunion wäre eine Rosskur. Ein Kommentar von Christian Keuschnigg, hier

2 Gedanken zu „Endspiel in Italien

  1. nattl

    Aber geh, lächerlich. Japan ist seit mehr als zwei Jahrzehnten viel höher verschuldet als Italien, hat aktuell eine Staatsverschuldung von 236 % des BIP und gehört dennoch zu den führenden Industrienationen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Staatsschuldenquote#L%C3%A4nder_nach_Staatsschuldenquote

    Solange es billiges Geld zum Ausleihen und den deutschen Steuerzahler als Bürgen gibt, kann und wird die Party weitergehen. Hätten all die Kassandrarufer, die regelmäßig den Untergang des Wirtschaftssystems ausrufen, recht, dann wäre die Weltwirtschaft vermutlich schon vor 20 Jahren untergegangen.

    Zum persönlichem Gaudium am Sonntagmorgen einfach mal nach “Staatsschulden IWF” googlen…

  2. sokrates9

    nattl@Klar wird man weiter kreative Tricks finden um pro Forma das System zu stabilisieren, trotzdem sind die Konsequenzen für den gesamten Club Med fatal! Hohen Lohnstückkosten, hoher Steuerbelastung und überbordender Bürokratie, Investition und Wachstum lahmen, hohe Arbeitslosenrate schleichender Einkommensverlust sind nicht wegzudiskutieren! Dazu kommt immer schlechteres Bildungssystem, niedrige F und E Quote! Das sind die “Segnungen” der Einheitswährung Euro! Dann wundern sich Leute dass die EU gegenüber USA / China, immer weiter zurückfällt!

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