Energie: Die Wende ins Nichts

“……Wären die grünen Technologien wirklich zukunftsträchtig, hätte die Privatwirtschaft allen Anreiz, sie zu produzieren, und zwar ohne dass es der staatlichen Förderung bedürfte. Das deutsche Beispiel ist insgesamt aber alles andere als ermutigend, vielmehr ist es abschreckend. Viele grüne Firmen gehen pleite – einfach weil die Energieausbeute nicht so ist wie erwartet, also einfach weil die ganze Energiewende rein technisch nicht funktioniert: Sie ist eine Wende ins Nichts. Wir haben keine Speichertechnologien, um Wind- und Sonnenstrom gleichmässig zu machen, und stehen damit bei diesen Technologien vor einem vollkommen unlösbaren Problem. Das in Deutschland angestrebte Programm der Energiewende ist gänzlich utopisch; die grüne Kulturrevolution ist ideologisch geworden. Im Zentrum steht längst nicht mehr das Vermeiden von Umweltschäden, sondern das Propagieren des grünen Weltgeists. Die vielen Windflügel, die Norddeutschland zupflastern, sind doch eher dazu da, der neuen grünen Religion ihre Sakralbauten zu geben, als wirklich Energie zu produzieren…..” (Ausserordentlich lesenswertes Interview mit dem Ökonomen Hans-Werner Sinn im “Schweizermonat“)

10 comments

  1. Rennziege

    Diese Wende ins Nichts erinnert an die Lemminge. Die wissen’s allerdings nicht besser. Die Protagonisten der grünroten Religion wissen aber sehr wohl, was sie tun; diese systematische Deindustrialisierung, Enteignung und Verschandelung ist gewollt. Und sie lachen sich tot darüber, dass alle anderen Parteien und Medien ebenfalls für den finalen Sprung über die Klippe sind.
    Offenbar feiert die deutsche Todessehnsucht fröhlich Urständ’, angetrieben durch die impertinente, aber ad nauseam georgelte Lüge, 348 ppm CO2 (davon 2% vom Menschen verursacht) in der Erdatmosphäre hätten einen Einfluss auf das Klima.

  2. Christian Peter

    @der couponschneider

    immer noch besser als die zahllosen Verlage in Österreich, die mit Unsummen Steuergeld gemästet werden.

  3. Rennziege

    28. April 2014 – 13:30 Christian Peter
    Wer grenzdebile Obskuranten, Antisemiten und Verschwörungstheoretiker mag, der fühlt sich beim Kopp-Verlag wie daheim in seinem Wohnzimmer, wo auch die braunen Tapeten seit mehr als 70 Jahren für ideologische Geborgenheit sorgen.

  4. Christian Peter

    @rennziege

    kümmern wir und doch um die echten Probleme : um österreichische Hofberichterstatter wie ‘Der Standard’, ‘Die Presse’ & Co, welche von den Großparteien ÖVP und SPÖ mit Steuergeld gemästet werden, wie eine Weihnachtsgans. In Deutschland gibt es übrigens keine Presseförderung, und für Regierungsinserate wird mit 23 Millionen Euro weniger ausgegeben, als in Österreich (26 Millionen Euro).

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