England: Die Labour Party als Hort des Antisemitismus

Von | 2. Mai 2016

“…..Seit der Wahlniederlage Labours vor einem Jahr und Corbyns Aufstieg zu dem am weitesten links stehenden Parteichef seit über dreissig Jahren sind die Reihen Labours um mehr als 190 000 Mitglieder angeschwollen. Unter den Neuzuzügern finden sich zahlreiche mehr oder weniger radikale Marxisten und Syndikalisten, die noch bis vor wenigen Monaten einen grossen Bogen um die Labour Party gemacht hatten. Von einem undifferenzierten Anti-Israel-Reflex getrieben, lassen Leute aus diesen Kreisen gerne antisemitische Parolen fallen. Diese wiederum werden in der Partei viel eher toleriert als andere Formen des Rassismus….” (hier)

6 Gedanken zu „England: Die Labour Party als Hort des Antisemitismus

  1. Selbstdenker

    Die linken Parteien sind wieder ein Hotbed für Antisemitismus. Im Grunde genommen tun sie alles was sie den sogenannten “Rechtspopulisten” vorwerfen.

    “During an exclusive interview on Sunday, Britain’s most notorious radical Islamist preacher, Anjem Choudary, provided support for suspended Labour MP Naz Shah’s controversial Facebook post suggesting the relocation of Israel to the United States.”

    http://www.breitbart.com/jerusalem/2016/05/01/exclusive-britains-notorious-muslim-extremist-preacher-defends-uk-labour-party-anti-semitism-scandal/

    Wenn es einen Aspekt gibt, den ich an Anjem Choudary sehr schätze, so ist es seine Offenheit. Man könnte in gewisser Hinsicht auch sagen: Narrenmund tut Wahrheit kund.

    Die Unbeherrschten sprechen das offen aus, was jeder aufmerksame Beobachter seit längerer Zeit weiß: die Linken und die Islamisten kuscheln zusammen.

  2. Karl Markt

    Isreaels Staatsgründer und staatstragende Institutionen, ein Hort der Antisemiten…

    David Ben-Gurion
    … war der erste Ministerpräsident Israels und einer der Gründer der sozialdemokratischen Arbeitspartei Israels

    David Ben-Gurion war der Sohn des Rechtsanwalts Avigdor Grün, der eine zionistische Organisation führte. Seine Mutter Scheindel Grün starb, als David elf Jahre alt war. Noch in Polen wandte er sich dem Zionismus und dem Sozialismus zu….
    … 1906 wanderte er von Polen nach Palästina aus Bald war er Führer der jüdischen Arbeiterbewegung.

    Schimon Peres
    ist ein israelischer Politiker und Friedensnobelpreisträger. Er war von 2007 bis zum 24. Juli 2014 Staatspräsident von Israel.
    Zwischen 1977 und 1992 war er als Chef der israelischen Arbeitspartei Awoda auch Vize-Präsident der Sozialistischen Internationale, beide Posten hatte er zwischen 2003 und 2005 erneut inne.

    Die Histadrut (hebräisch für “Zusammenschluss”)
    ist der Dachverband der Gewerkschaften Israels. Sie wurde im Dezember 1920, und damit fast 30 Jahre vor der israelischen Staatsgründung, von David Ben Gurion in Haifa gegründet.
    Ursprünglich war die Histadrut zionistisch-sozialistisch orientiert und baute im sozialen Sektor umfassende Strukturen auf. Die Aktivitäten gingen dabei weit über rein gewerkschaftliche Tätigkeitsfelder hinaus. Die Histadrut gründete unter anderem die größte Krankenkasse des Landes („Kupat Cholim“), Altenheime, Erholungsheime sowie viele kooperative Unternehmen.
    Im Bereich der Histadrut waren in den 1960er Jahren etwa 30 % der israelischen Arbeitnehmer beschäftigt. Durch die Verbindung von Krankenkassen- und Gewerkschaftsmitgliedschaft waren außerdem zeitweise bis zu 70 % der erwachsenen Israelis gewerkschaftlich organisiert, was der Histadrut einen erheblichen Einfluss im Land sicherte.

    haAwoda (hebräisch: העבודה, deutsch: „die Arbeit“) ist eine israelische Partei.
    Sie wurde am 21. Januar 1968 unter anderem als Nachfolgepartei der Mapai gegründet. Sie ist eine zionistische Partei der linken Mitte. Die Awoda ist Mitglied der Sozialistischen Internationale

  3. Selbstdenker

    Sargon of Akkad bringt es ab 11:39 auf den Punkt:
    https://www.youtube.com/watch?v=R7c0mYQcdW0

    Achtung, Triggerwarnung! Islamisten, “Progressive” (eigentlich: Regressive) und Neo-Nazis, sollten sich diesen Teil vom Video nicht ansehen und besser was anderes machen.

  4. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Auch Juden dürfen irren 😉

  5. gms

    Thomas Holzer,

    “Auch Juden dürfen irren”

    Zugleich verwürfelt, von Ihnen vermutlich unbemerkt, unser auskunftsbereiter Markt-Karli erkennbar logische Grundregeln, so er fehlenden Antisemitismus bei zionistischen Linken als Indiz verkauft, Linke hätten keinen antisemitischen Drall.

    Vollends ans mental Eingemachte von wegen Irrtum nämlich führt der Umstand, wonach etwa weder der Säulenheilige Marx noch dessen Epigone Kreisky als namhafte Juden für ihresgleichen große Sympathien hegten. Weiter Beispiele lassen sich wohl noch locker finden.
    Auflösen läßt der Knäuel sich über die beiden Enden names Antizionismus und Antisemitismus, die sich, bei entsprechender Gesinnung, hurtig wieder verdrillen lassen. Man ist das eine, aber nicht das andere, oder man ist das andere, getarnt als das eine.

  6. astuga

    @Karl Markt
    Na und?
    Ich könnte mehrere arabische Sozialisten aufzählen…
    Die gleichzeitig Nationalisten und spätere blutige Diktatoren waren.
    Alles Mitglieder der Sozialistischen Internationale, wo sich so manches außereuropäische Gelichter herumgetrieben hat.

    Ohne jetzt den Arabischen Nationalismus-Sozialismus mit dem Zionismus gleichsetzen zu wollen (dieser war letztlich immer demokratisch ausgerichtet).

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