Enoch Powells frühe Warnung vor der Massenmigration

Von | 31. März 2016

“Schon 1960 warnte der britische Militär und Unterhausabgeordnete Enoch Powell vor “Strömen von Blut” als Folge ungesteuerter Einwanderung nach Europa. Er wurde umgehend politisch kaltgestellt….” (hier)

9 Gedanken zu „Enoch Powells frühe Warnung vor der Massenmigration

  1. Reini

    … in Europa wurde Tausende Jahre darum gekämpft das jeder “sein Land” bewohnt.
    falsche Einwanderung + Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit = Bürgerkrieg
    … das liegt am Selbstverteidigungsmechanismus der einzelnen Volksgruppen,

    … und wenn man sich die finanzielle Schuldenpolitik und steigende Arbeitslosigkeit Europas ansieht, fährt der Zug Vollgas in diese Richtung!

  2. Kluftinger

    Es hat aber auch andere Fehleinschätzungen gegeben. Als nach dem Erscheinen von Samuel P. Huntington`s “Kampf der Kulturen” der damalige Aussenminister a.D. Genscher um seine Meinung zu diesem Buch gefragt wurde, antwortete er (sinngemäß) ” es wird zwar zu Konflikten kommen, aber es wird kein Blut fließen”.
    Auf dieser Ansicht fußten aber auch weitere politische Entscheidungen zur Abwehr des “Clash of Civilizations”.
    Mit den Konsequenzen müssen wir heute leben!

  3. Hugo von Payns

    Dosis sola venenum facit
    Wie schon Paracelsus sagte : “Allein die Dosis macht das Gift”
    Einige Migranten sind systemverträglich, integrierbar und vielleicht sogar eine Bereicherung.
    In der Masse zerstören sie das Land, die EU und am Ende den ganzen Kontinent.
    Darum: ” Si vis pacem para bellum “

  4. Fragolin

    @Kluftinger
    Genscher war ein großer Politiker, der damit auch epochale Erfolge erzielt hat, als es um die deutsche Einheit ging, aber er glaubte an den Konsens als Allheilmittel. “Man kann über alles reden” mag in unserem Kulturkreis stimmen, aber in der Konfrontation mit einem Kulturkreis, der Worte als Schwäche und Gewalt als Stärke definiert, gibt es keine Konsensmöglichkeit.
    Hier hat er versagt. In Abwandlung eines meiner Lieblingssprüche war Genscher ein begnadeter Schachspieler, aber er hat nicht erkannt, dass wir es hier als Gegenspieler mit Tauben zu tun haben.

  5. gms

    Kluftinger,

    ‘We want not a German Europe, but a European Germany.’ Hans Dietrich Genscher, 1990

    Bei den meisten deutschen Spitzepolitikern finden sich rückblickend Hinweise darauf, wonach sie eher früher als später die BRD im europäischen Schmelztiegel aufgehen lassen wollten. Daß dabei nicht zwangsweise Blut fließen würde, sondern bloß Schweiß und Tränen, war ein billig zu gebendes Versprechen.

    Das Zitat Genschers von oben fiel im Zusammenhang mit der deutschen Wiedervereinigung, dessen Preis die Aufgabe der D-Mark war. Die “Washington Post” dazu [1]: ‘The dream of European integration — not just in economics, but in some as yet undefined political union — is stronger in Germany than almost anywhere else, in good part because of the discomfort many leading Germans feel about lapsing once more into a nationalist nightmare.’

    Das propagandistische Brecheisen von der ewigen Schuld Deutschlands wurde ein Vierteljahrhundert später zum Thema Flüchltinge erneut verwendet, doch das Ziel ist einmal mehr dasselbe, nämlich die politsche Union, herbeigehebelt mit der behaupteten Notwendigkeit des gemeinsamen EU-Einwanderungsregims und dessen Konsequenzen für den Schengen-Raum mit gewünschten Spill-over-Effekten auf Sicherheit und Soziales.

    Die Washington-Post weiter: West German officials are confident that, contrary to worries that the German preoccupation with unification will steal the momentum of European integration, German unity will actually boost the European process because, as one official said, “No one wants a dominant Germany.”

    Vor diesem Hintergrund erklären sich auch kryptische Aussagen diverser Thinktanks, wonach die aktuelle Schwäche der BRD, als ein in Flüchtlingsfragen tatsächlich oder bloß vorgeblich in Europa isoliert darstehendes Land, definitiv kein Problem darstelle.

    Die öminöse ‘deutsche Frage’ wird außerhalb der BRD emsig diskutiert, siehe etwa von 2011 ‘The new German question: How Europe can get the Germany it needs’ [2]. Darin ist offen von einem ‘re-tamming’ der Stärke Deutschlands die Rede, zu dessen Zweck u.a. offen zu Erpressung, Gegenkoalitionen, Vertragsbruch und Knebelung durch suprantionale Einrichtungen geraten wird (Seite 7).

    Kampf der Kulturen? — Ein Kampf findet tatsächlich statt, bloß auf völlig anderen Ebenen.

    [1] washingtonpost.com/archive/politics/1990/10/02/germans-ponder-new-nations-role/84626e44-5950-439e-b4e4-264a42f91a0a/
    [2] ecfr.eu/page/-/ECFR30_GERMANY_AW.pdf

  6. Johannes

    Entwicklungen ahnen, aufgrund von Beobachtung der Gesellschaft, Schlüsse über zukünftige Ereignisse vor allem demographische, kulturelle,religiöse zu fassen, das ist eine wichtige und notwendige Aufgabe wenn man Fehlentwicklungen rechtzeitig korrigieren und gegensteuern will. Was können wir also beobachten: Parallelgesellschaften, steigende Radikalisierung eine unaufhaltsame Bevölkerungsexplosion von Muslimen in Europa, dazu Vergewaltigungen, sexuelle Belästigungen, Terroranschläge in immer kürzeren Abständen, Muslimareale die von Schariapolizisten kontrolliert werden, kurz, die Aufgabe der Souveränität – scheibchenweise.
    Und was tut unsere Gesellschaft? Sie belügt sich weiter selbst mit Slogans wie“ wir schaffen das“ Was wollen wir schaffen mit Migranten die zu einem großen Teil einfach in Parallelgesellschaften leben wollen, die sind nicht ausgegrenzt sie brauchen uns einfach nicht, es reicht wenn die Sozialzahlungen pünktlich überwiesen werden und sonst wollen sie in ihren Molenbeeks, Neukölns und wie die Viertel alle heißen möglichst vom Staat ungestört ein Islamistenleben führen. Wie sonst wäre es möglich wenn ein sehr, sehr großer Teil der als Flüchtlinge bezeichneten Migranten gar nicht auf eine Zuteilung in ein Lager gewartet hat sondern gleich in jene Stadtviertel geströmt sind wo sie unter Ihresgleichen leben als gäbe es keine Deutschen. Wenn wir denn Islam weiter so massiv ins Land holen werden wir es mit dem Islam in seiner puren Form als dominante Leitkultur zu büßen haben.

  7. Hanna

    @ Johannes: Und es tut sich in Wien Ähnliches, welches, paradoxerweise, diesen gefährlichen Multikulti-Sumpf hier, momentan gerade in den ausländerdominierten Bezirken fast schon “sicherer” erscheinen lässt, als gewisse Gegenden “am Land”: Auf dem Land oder in kleinen Städten, gibt es noch keine Türken- oder (z.B) Tschetschen-Regionen. Dort kämpfen nun die neuangekommenen Moslems diverser Herkunftsländer um die Dominanz. In Wien, wo man als ÖsterreicherIn schon vor der Flüchtlingswelle verzweifelte, weil anscheinend niemand mehr Deutsch spricht, und alle Nachbarn aus irgendeinen Ostblockland oder aus der Türkei stammten, “beschützen” die älter-eingesessenen Ausländer ihre Bereiche. Ja. Sie “gehören” quasi ihnen, aber die ÖsterreicherInnen, die dort (noch) wohnen, haben eine überschaubare Lebensqualitätsproblematik. Am Land ist alles möglich – und die ÖsterreicherInnen dort fürchten sich, weil sie eben eine ganz andere Mentalität aben als – wiederum – die Türken oder Migranten voriger Jahrzehnte, die oft sogar auch (Trommelwirbel) Moslems sind. Die kamen unter anderen Umständen nach Österreich, sind meist gemäßigte Moslems oder arbeiten oder leben immerhin mit ÖsterreicherInnen zusammen, und mir kommt oft vor, wir tun ihnen direkt leid, weil wir solche Weicheier und Waschlappen sind, mit denen man alles machen kann. Sie haben unseren Staat schon immer ausgenommen wie eine Weihnachtsganz, Sozialgemäßig. Aber die Neuen, die sehen nur, dass die Regierung die Wünsche und Bedürfnisse der EInheimischen ignoriert – “zu Recht”, irgendwie, denn die Einheimischen stellen sich zu einem Gutteil dumm und blind und taub und verhalten sich wie Idioten. Ich würde heutzutage nicht mehr stolz sagen “I am from Austria”, sondern ich würde das im Ausland verheimlichen. ÖsterreicherInnen sind Feiglinge, wenn es um ihre Heimat geht. Warum? Keine Ahnung. Meine Generation (heute 50+) hat total andere Ansichten als die Leute die heute so 30+ sind oder jünger. Wir haben andere Werte – aber das Sagen haben wir nicht mehr. Auch, wenn einige Bundespräsidentschaftskandidaten “in unserem Alter” sind. Ich fange an, Österreich zu verabscheuen. Sorry, tut mir selber weh. Und wenn ich auf die Straße gehe, 15. Bezirk, dann sehe ich zu 99% Ausländer, auch, wenn sie schon seit 2 Generationen in Wien sind. Sie sprechen immer noch ihre Sprachen. Und ich, als Einheimische, verstehe nicht, was die Leute in meinem Land auf der Straße reden. Und dann kommt mir noch ständig irgendeine Vollverschleierte oder Bekopfttuchte entgegen, die ihre Religion radikal präsentiert – und ich wünsche mich weit fort. Weil sonst passiert was. Aber nicht mir.

  8. Johannes

    @Hanna Gebe ihnen in allem Recht, nur in einem nicht ganz, als die ersten Gastarbeiter kamen waren sie ganz sicher keine Sozialschmarotzer, die haben sehr hart auf den Baustellen Wiens gearbeitet und sich meist sehr gut mit der autochthonen Bevölkerung verstanden. Die Fehlentwicklung begann meist ab der zweiten Generation bzw als, wie sie es richtig beschreiben, die Zuwanderung erdrückend für uns wurde.

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