13 Gedanken zu „Enteignungspläne

  1. Rennziege

    Brüder und Schwestern, Genossen und Genossinnen!
    Ich lese den Forbes- und den DWN-Artikel und traue meinen Augen nicht. Was der IWF hier auf den Weg bringt (vermutlich von allen EU-Lakaienregierungen so begeistert wie heimlich unterstützt), ist eine Heimkehr zu den unsäglichen Reparationen nach dem Ersten Weltkrieg.
    Aber ich wüsste nicht, nach demselben oder dem ihm zwangsläufig fogenden Zweiten schon auf der Welt gewesen zu sein; auch meine Eltern wurden viel später geboren. Mit welcher Chuzpe mutet man mir und den Meinen zu, nach diesen antiken Methoden für heutige Kredit-Junkies zur Ader gelassen zu werden?

    I pack’s net. Eine Bitte an Herrn Ortner: Bei solchen Nachrichten sollten Sie für die p.t. Leserschaft einen Link zu Landwirten anbieten, die einen Kalblstrick verkaufen oder wenigstens verleihen; wird eh, nur kurz beansprucht, vom Leichenbeschauer bald zurückgegeben. Und das Flascherl Obstler, schwarzgebrannt, hamma scho’ längst: Hälfte für Leiche zuvor, Hälfte für Beschauer danach. 🙂

  2. Thomas F.

    Seit die Franzosen einen ihrer klugen Köpfe hineingehievt haben, ist der IWF entgültig nur noch ein Kommunistenstadl, der sich immer weiter aufbläht. Es ist völlig unverständlich, warum es hier noch keine Rufe nach Austritt gibt. Schließlich zahlen wir ja auch dort wie blöd hinein.

  3. Thomas Holzer

    Da war doch das “Goldverbot” in den USA geradezu ein Lärcherl………………..

    Es schaut mehr als zappenduster aus für die Zukunft; all diese Herr- und Frauschaften müssten zumindest mit nassen Fetzen aus ihren Ämtern vertrieben werden!

    Aber, mir scheint, die “Bürger” sind mittlerweile schon zu sehr zur “Staatsgläubigkeit
    (um)erzogen worden!

  4. Reinhard

    Man kann es nur wiederholen: ein Keller voller Vorräte und ein gutes Versteck für ein paar Kistchen Edelmetall…

  5. Ehrenmitglied der ÖBB

    verkauft`s mein G´wand, i fahr in Himmel!

  6. Thomas Holzer

    @Reinhard
    und zumindest eine Glock, wenn schon keine Kalaschnikow und/oder Uzi 😉

  7. Selbstdenker

    Hat jemand ernsthaft geglaubt, dass unbegrenzte Macht keine Anziehung auf Missbrauch hat? Das von Politikern stets eingeforderte Primat der Politik nimmt Gestalt an.

    Und ja: wenn dieser Tabubruch einmal vollzogen wurde, werden weitere folgen. Das von der Bevölkerung gestohlene Geld wird den Politikern nämlich nie reichen.

  8. Thomas Holzer

    @J.Peer
    Nicht Staat gegen Volk;
    sondern
    Politiker und Technokraten gegen Bürger!

  9. Mario

    Fakt ist, dass der Wohlstand der westlichen Welt mit der Armut und dem Leid von Milliarden anderer Menschen erkauft wurde, mit der wahrscheinlich unumkehrbaren Ausbeutung des Planeten Erde (ich schreibe bewusst nicht “unseres Planeten”) und mit der unaufhaltsamen Zerstörung der Natur, unter Zuhilfenahme eines Systems, welches es erlaubt mit zwei Mausklicks mehr Geld zu verdienen, als mancher Arbeiter in seinem ganzen Leben verdient. Innerhalb der westlichen Länder gibt es einige wenige über alle Maßen reiche Menschen, welche wiederum unter Zuhilfenahme desselben Systems den letzten Cent aus dem tatsächlich Arbeit verrichtenden Teil der Bevölkerung herauspressen. Sie sind die Spitze einer Kette von Sklavenhaltern und sie verdecken ihre Mittel der Unterdrückung so gut wie noch niemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die unendliche und vollkommen ungelenkte Gier nach Mehr besagtes System in einem riesigen Knall zusammenkrachen lässt. Die Frage ist nur, wie riesig dieser Knall sein wird – menschlich riesig oder planetar riesig. Seine Ausmaße stehen wohl in einem direkten Zusammenhang zur Dauer des Fortbestandes des Systems. Denkt man an das Fermi-Paradoxon und dessen mögliche Lösung, dass alle Zivilisationen prinzipiell zum Scheitern verurteilt sind, darf man wohl kaum auf ein baldiges Ende mit Schrecken hoffen. Was das alles mit dem Thema zu tun hat? Geld ist eine geniale Erfindung, ein Mittel der Unterdrückung und der modernen Sklaverei, aber keinesfalls ein Maß für irgendeinen Wert. Insofern ist es mir völlig egal, was irgendein Scheinreicher mit seinem oder unserem Scheinreichtum anstellt. Geld in der heutigen Form wird/muss scheitern! Und das soll es besser früher als später.

  10. Thomas Holzer

    Ja, ja, der böse Westen, der muß endlich zahlen für die Ausbeutung der armen kolonialisierten Länder.
    Hätte Europa nicht kolonialisiert, stünden alle kolonialisierten Länder heute wesentlich besser dar, wahrscheinlich besser als der böse Westen.
    Nun denn, Niemandem sei es verwehrt zu träumen.

    “….welches es erlaubt mit zwei Mausklicks mehr Geld zu verdienen…….”

    Auf jeden Fall werden mit diesen 2 Mausklicks weniger Umwelt zerstört als mit Windkraftanlagen, e-KFZ, et al. 😉

  11. Rennziege

    18. Oktober 2013 – 15:49 — Mario
    Ihre Verurteilung “… eines Systems, welches es erlaubt, mit zwei Mausklicks mehr Geld zu verdienen, als mancher Arbeiter in seinem ganzen Leben verdient”, hat mich zutiefst ergriffen. 🙂
    Machen Sie halt einfach diese zwei Mausklicks! Dann können Sie, als flotter und philanthropischer Milliardär, weltweit Gutes tun und brauchen nicht mehr über Sklavenhalter und über das längst widerlegte Fermi-Paradoxon zu lamentieren.

  12. Selbstdenker

    @Mario:

    Ihre Sprüche erinnern mich an die eifernden Vorträge meines ehemaligen Religionslehrers: Ende der 1980iger Jahre wird es keine Bäume mehr geben, zwei Jahrzehnte danach wird es kein Öl mehr geben und gleich darauf auch keine Rohstoffe mehr. Der Sozialismus wird zuerst die Dritte, dann die Zweite und schliesslich die Erste Welt erretten.

    Ich möchte mich an dieser Stelle bei ihm bedanken: ohne seinen links-alternativ indoktrinierten Glaubensunterricht hätte ich mich für diese Themen wahrscheinlich nie so richtig interessiert und es wäre mir nie so glarklar aufgefallen, wie unrecht er hat.

    Fakt ist, dass sämtliche links-alternative Glaubenssätze dieser Zeit inzwischen komplett widerlegt sind; es ist jeweils das genaue Gegenteil dieser Prophezeiungen eingetreten. Und bei näherer Betrachtung zerbröckeln gerade auch die links-alternativen Glaubenssätze der 2000er Jahre.

    Im Nachhinein finde ich es zudem ziemlich billig und beschämend mit welchen Mitteln die Weltverbesserer von damals Kinder und Jugendliche zu manipulieren versuchten. Anstatt den Blick für die Schönheit der Welt und den damit verbundenen Respekt vor dieser zu schärfen, haben Sie Feidbilder beschworen und Angst verbreitet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.