Entmachtet die Expropriateure!

Von | 5. Januar 2022

(JOSEF STARGL) Karl Marx (1818-1883) propagierte im Kommunistischen Manifest (1848) die Expropriation und die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol“ als „Mittel zur Umwälzung“.
Antirechtsstaatliche und antimarktwirtschaftliche Revolutionäre, die einen geldpolitischen Totalitarismus ersehnen, halten sich bei ihren Eingriffen in alle (privaten) Lebensbereiche weder an Regeln noch wollen sie die Freiheit der Bürger schützen oder fördern.
Wenn in der Realverfassung der Währungsunion/Eurozone eine „Tyrannei der Mehrheit“ die Verträge nicht einhalten will und permanent die Regeln aufweicht, um überschuldete Staaten zu „retten“, dann wird das Scheitern dieser Fehlkonstruktion transparent.
Die Anmaßung von Wissen und Macht sowie die geldpolitische Planwirtschaft der Nomenklatura der Europäischen Zentralbank sind mit Fremdbestimmung, mit Entmündigung, mit Enteignung und mit Wohlstandsverlusten für die Bürger verbunden.
Rechtsstaatliche und parlamentarische Kontrolle sind gefragt! Die (meisten) Politiker schweigen (Schweigespirale der Volksvertreter)!
Die (staatenfinanzierende) Geldschwemme und die Zinsmanipulation der Geldentwertungszentralbank enteignen die Konsumenten, die Sparer und die Steuerzahler.
Sie erschweren einen Vermögensaufbau, zerstören die private Altersvorsorge, bewirken ständig Kaufkraftverluste bei Leistungen aus der (gesetzlichen) Zwangs-Pensionsversicherung (Pflichtversicherung statt Versicherungspflicht!) und führen in die „Altersarmut“.
Von den Bürgern der Eurozone wird sowohl in der Zwangsumverteilungs-Union als auch im korporatistisch-sozialistischen Versorgungsstaat auf Pump (mit offenen Grenzen!) eine Zwangssolidarität gefordert, die angeblich zu den „Europäischen Werten“ zählt.
Die einst von Sozialisten als „Kapitalisten-Verein“ bezeichnete EG hat sich mit der EU zu einer „Vereinigung von Antikapitalisten“ entwickelt.
Eine Mehrheit von Antimarktwirtschaftlern im EZB-Rat, die reformunwillige und reformunfähige überschuldete Staaten vertritt, will auch in Zukunft eine Inflationsunion mit Zinsmanipulation und mit einem permanenten Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank, um ein Leben auf Kosten von anderen und der Zukunft (anderer) zu ermöglichen.
Die sonderinteressenorientierten Schulden-Sozialisten ersehnen einen weiteren Ausbau der Europäischen Günstlingswirtschaftsordnung mit einer Fortsetzung der Entschuldungs- und der Enteignungs-Geldpolitik.
Ziel ist ein „permanentes Weginflationieren von Staatsschulden“ mittels Geldschwemme und Verhinderung einer Realverzinsung. Die Folgen für die Bürger werden verschwiegen und verniedlicht.
Die Hybris der (Geld-)Politiker und der Nomenklatura der Juristenunion kennt offensichtlich keine Grenzen.
Die „Allokations-Analphabeten“ ignorieren sowohl eine Fehlleitung und Verschwendung von Ressourcen als auch eine Verringerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Zusätzlich zerstören (europäische) Öko-Sozialisten (in mehreren Parteien), die als Wahrheits- und Tugendwächter sowie als „apokalyptische Reiter“ auftreten und den Planeten „retten“ wollen, mit ihren Interventionsspiralen Sachkapital.
Zu ihrem Zwangsumverteilungsprogramm zählen auch die Einschränkung und die Beseitigung von Eigentumsrechten sowie (neue und) höhere Steuern und Preise. Ihr Moralisieren und ihre antiliberale Politisierung/Ideologisierung aller (privaten) Lebensbereiche ersetzen immer mehr das Recht und die Vernunft/den Hausverstand.
Bürger aller Staaten der Eurozone/EU!
Vereinigt euch für „Freiheit und Wettbewerb“! Entmachtet die Expropriateure!
Die Denker der Marktwirtschaft forderten ein „Primat der Währungspolitik“, eine solide/“stabile“ Währung und einen Rechtsstaat als Fundamente der Marktwirtschaft und des „Wohlstands für alle“.
Laßt euch nicht weiter enteignen und ausbeuten – weder von den Geldpolitikern noch von den Öko-Sozialisten

4 Gedanken zu „Entmachtet die Expropriateure!

  1. Cora

    Ganz konkret passiert gerade Folgendes: Die Abschaffung oder Abschwächung der Maastricht-Prinzipien, dazu die Aufgleisung eines EU-Haushalts mit gemeinschaftlich getragenen Schulden – diese beiden Themen dürften im Vordergrund stehen, wenn der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz mit seinem Amtskollegen Mario Draghi zusammentrifft.”
    Starker Tobak, nicht? Doch sowas steht natürlich nur im Blattinneren einer renommierten Zeitung, idF NZZ, 20.Dez. S. 23, und damit de facto unerreichbar für die breite Masse der Meschen, wer liest denn schon eine Qualitätszeitung? wenn es doch Gratisblätter gibt? Dabei hat diese Nachricht Explosivkraft, die weit über das was in diesen Blätter steht, hinausgeht, meiner bescheidenen Meinung nach. Die Ablenkung durch die Impfdebatte tut ihr übriges, und schon haben die antibürgerlichen Kräfte leichtes Spiel. Zuerst nahmen sie die DM, nun tragen sie uns auch noch ihre Schulden auf. Maastricht war schon de facto abgebaut, nun kommt es auch noch offiziell. Scheibchenweise zerlegen Draghi und Co die Deutschen und Ösis.

  2. sokrates9

    Cora@ völlig richtig. Das problem ist dass sie wahrscheinlich ganz weinige Journalisten – ausgenommen Ortner – finden werden die der Bevölkerung das was sich da abspielt erklären könnte.Es gibt viele Klauseln die es verbieten gegen die EU zu schreiben – analoge Klausel wurde bei dem Migrantenpakt zitiert – somit ein TABU – Thema für Journalisten.Der Durchschnitts Österreicher versteht nur Bahnhof , meine Söhne – beide Wirtschaft studiert 3 fach MBA und was auch immer – über solche Themen können sie nicht diskutieren, Basis wurde nie gelehrt.Wenn sie sehen wie sehr die Österreicher bereit sind ihren Kindern Impfrisken auszusetzen obwohl es keine Evidenz gibt dass Kinder signifikant an Corona erkranken und sterben können sehen sie dass Hpfen und Malz verloren ist!s.

  3. Christian Ortner

    Bitte posten Sie keine Fake News, es gibt keine Verbote, gegen die EU zu schreiben, das ist Unsinn.c.o.

  4. Walter Mitterbauer

    In ihrem Artikel und auch vorangegangenen in dem sich “Wirtschafts”jounalisten mit dem Thema Maastricht befassen wird bis zum Erbrechen immer wieder eine aus wisseswirtschaftlichen Grundlagen hervorgehende Grenze von Verschuldung eines Staates – obwohl die Ausgangslagen different sind – oder der Geldentwertung wiederholt. Diese gibt es nicht. In Maastricht wurde lediglich eine Glaskugel zu Rate gezogen. Basta!
    Fazit von Maastricht: Die Reichen werden reicher und die Nicht-Reichen werden ärmer. Ganz im Sinn von Neoliberalismus

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