Entsteht aus den Corona-Protesten eine politisch relevante Bewegung?

Von | 23. März 2021

( Andreas Unterberger) Seit Monaten kommt es immer wieder zu Protestdemonstrationen, die rund um die Corona-Krise vielfältigen Unmut artikulieren. Am meisten Aufsehen haben diese allerdings durch die völlig falsche Reaktion und Härte der Behörden erregt, die gegen sie mit Polizeistaatsmethoden vorgegangen sind. Das hat viele empört – und die Demos letztlich aufgewertet. Unabhängig davon stellt sich die Frage: Entwickelt sich da eine politisch relevante Masse, die über Augenblicks-Unmut, berechtigte wie paranoide Einzelängste hinaus Bedeutung hat? Der starke FPÖ-Mann Kickl scheint daran zu glauben. Jedenfalls hat er sich an die Spitze der Unmuts-Versammlungen gestellt und diese zu einem “Kurz muss weg” umzufunktionieren versucht. Seit einer Woche scheint man aber in der FPÖ das Interesse an diesem Thema und den Demonstrationen wieder verloren zu haben. Wofür es mehrere gute Gründe gibt. weiterlesen hier

3 Gedanken zu „Entsteht aus den Corona-Protesten eine politisch relevante Bewegung?

  1. CE___

    Na, hoffentlich tut es das!

    DAS ist das Thema unserer neuen Zeit im Westen!

    Die FPÖ ist hier am Mega-Thema dran, und solange die gegen Impfpflicht/Impfnötigung egal in welcher Ausgestaltung antreten, haben die ab jetzt meine Stimme, auch wenn ich mit anderen dann weniger wichtigen Themen nicht so übereinstimme.

    Wenn ich nicht mehr Herr/Frau über meinen eigenen Körper bin, weil mir alles genommen werden kann (Grundrechte, Erwerbsarbeit, Vermögen) über was bin ich denn dann überhaupt noch Herr/Frau?

    Hr. Unterberger hat vor kurzer Zeit im gleichen Artikel für totalitäre Impfpflicht, aber gegen staatliche Enteignungen von Vermögen geschrieben.

    Köstlichst, und ich musste herzhaft lachen.

    Was für eine Argumentation gegen Zwangsenteignung des eigenen Vermögen hat man denn bitt’schön noch, wenn der übergriffige totalitäre Staat mit Zwangsmaßnahmen einem im wahrsten Sinne des Wortes nach Gütdünken unter die die Haut gehen kann und Gott und Herr gleichzeitig ist?

    Das was sich hier seit Anfang 2020 im Westen abspielt ist ein Dauer-Erdbeben mit Dauer-Bodenverflüssigung.

    Wo wir da herauskommen ist noch offen. Staaten werden sich vielleicht noch spalten an diesem Thema, manche in einem irrsinnigen Kesseltreiben untergehen, manche wieder zur Vernunft finden und überleben.

    Vor allem, das was hier stattfand gab’s noch nie in der Menschheitsgeschichte, und so eine Gesellschaft ist noch unbekannt.

    Wo man sich politisch, gesellschaftlich mit Viren (und vielleicht auch Bakterien) bekriegt, aber nicht in dem Sinne den anderen Krankzumachen und zu töten, sondern politisch zu bekämpfen mit Einschränkung der Grundrechten, Erwerbsverboten, Impfpflichten bei unerforschten Impfstoffen.

    Und zwar alles herbeigeschustert mit nicht-aussagekräften “Tests”, “Wissenschaftlichern” als neumodische Söldner, die lupenreinen Viren-Lyssenkoismus verbreiten, mit dem dann durch politische Maßnahmen der Gegener lahmgelegt werden kann. Und der Gegner kann das schwer entkräften weil Viren und Bakterien unsichtbar sind und auch noch sehr unerforscht.

    Ich weiß nicht ob ich den Gedanken richtig transportieren kann der mir da kommt.

    So einen Dammbruch der Zivilisation nach unten hatten wir noch nie. Dass ist alles ein Wahsinn. Ein jeder kann den anderen jederzeit fertigmachen mit einem aus von tausenden Viren, Mutationen und Bakterien ausgewählten Beispielen.

    Manchen klar denkenden Leuten, auch auf der marxistischen Seite, dämmert der innewohnende Wahnsinn eh’ schon, so einer Wagenknecht aus Deutschland.

    KEINER kann auf Basis soetwas eine Gesellschaft aufbauen, kein Marktwirtschaftlicher, kein Marxist.

  2. Nightbird

    Das hängt davon ab, wie weit die Regierung durch Nehammer geht, gehen will.

    Maximal wird sich die Anzahl der Demos, der Demonstranten erhöhen, wenn die Regierung so weiter macht wie bisher. Mit weiteren unausgegorenen Maßnahmen, Verdummungsstrategie und Wegsperren jener, die zwar Test-Positiv aber nicht infektiös bzw krank sind. Bei Demos bis hin zu Wasserwerfern, Tränengas und ähnlichem. Mit Zusperren und komplettem Ruinieren der Wirtschaft.

    Das wird erstmaö höchsten die Demos und die Teilnehmer daran in die Höhe treiben.
    Ob die Demos die Kraft haben, dabei ganz Österreich lahm zu legen, ist fraglich. Eine politische Kraft daraus sehe ich zurzeit nicht. Die Demoteilnehmer scheinen mir zu heterogen um an einem Strang zu ziehen, eine politisch einheitliche Kraft zu bilden. Leider fehlt den Meisten die politische Bildung um so etwas in Gang zu setzen.

    Aber wie gesagt, all das hängt davon ab, wie weit die Regierung es treiben will.

  3. wanderer

    Mir ist nicht bekannt, dass irgendwer aus dem FPÖ Parlamentsklub die Möglichkeit schwerer Covid-Verläufe in Abrede gestellt hätte. Der freiheitliche Zugang ist in vielen Punkten durchaus diskussionswürdig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.