Enzyklika Fratelli Tutti: Der Papst als Politiker

“…..Der Papst hat – und er steht damit in bester Tradition der 68er-Revolutionäre – die Relativierung aller Werte auf seine Fahne geschrieben und er bleibt diesem Motto treu. Etwa wenn er schreibt: „Das Recht auf Privateigentum kann nur als ein sekundäres Naturrecht betrachtet werden, das sich aus dem Prinzip der universalen Bestimmung der geschaffenen Güter ableitet…“ Hier geht es richtig ans Eingemachte, denn, wie die Theoretiker der Österreichischen Schule nicht müde werden zu betonen, ist das Privateigentum eine wichtige, ja unabdingbare Voraussetzung für ein konfliktfreies Zusammenleben der Menschen. Nur die klare Unterscheidung von Mein und Dein kann das leisten. Wer das Privateigentum relativiert, beschwört ein Hobbes´sches Szenario herauf, in dem jeder gegen jeden kämpft und der Mensch tatsächlich zu des Menschen Wolf wird. mehr hier

8 comments

  1. Herbert Manninger

    Der Papst und Die PARTEI, Die PARTEI, so ein altes DDR-Volkslied, haben immer recht. Und die Linken generell.

  2. Sokrates9

    Wie perfekt der tiefe Staat funktioniert und nicht nur diverse Länder destabilisiert -derzeit ist Weißrussland an der Reihe -sondern auch sich in Religionen einmischt und unliebsamen Papst in die Pension schickt und linken Chaoten installiert ist wirklich b

  3. Daniel B.

    “Wer das Privateigentum relativiert….”…kennt die Zehn Gebote und weiters die Gesetzgebung im alten Testament nicht.

    Zumindest zwei Gebote behandeln den Umgang mit Eigentum anderer Leute!
    7. Du sollst nicht stehlen. (Anm. auch nicht zur gut gemeinten Umverteilung an Andere)
    10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.

  4. Herbert Manninger

    Der Papst und ,,Die Partei, die Partei…(altes DDR-Volkslied) haben immer recht. Und alle übrigen Linksgepolten, also Merkel &Co. sowieso.

  5. Johannes

    Papst Franziskus ist ein moderner Mensch er ist nahe am Puls des Zeitgeistes und hat begriffen das man durch das Verdammen des sogenannten Kapitalismus, die uneingeschränkte Liebe der nahezu gesamten Medienlandschaft Europas gewinnen kann.

    Für die traditionell Linken im Meinungsbildungsbereich ist Franziskus zu einem wichtigen Verbündeten geworden.

    Er findet keine Worte für verfolgte Christen in Afrika, findet aber sehr viele Worte welche eine Massenimmigration und somit rasende Ausbreitung des Islam in Europa für gut heißen.

    War die Kirche in Rom früher sehr bedacht und engagiert die Armut in Afrika durch missionarische Tätigkeit welche Hilfe zur Selbsthilfe vermittelte, zu bekämpfen und gleichzeitig den christlichen Glauben zu verbreiten, so hat man sich, ganz dem Zeitgeist verpflichtet, zur Geißelung des Wohlstandes in Europa verschrieben.

    Der Widerspruch den ich nie verstehen werde: Wohlstand zerstört laut Papst, verbündete Linke, NGO und Greta-Jünger die Umwelt. Aber für die Armen dieser Welt fordert man genau diesen Wohlstand den wir uns in der westlichen Welt erarbeitet haben.
    Wir werden andauernd beschuldigt in einem zerstörerischen Wohlstand zu leben, gleichzeitig wird uns angelastet Schuld zu sein das andere nicht in einem solchen Wohlstand leben können.

    Man verurteilt die Lebensweise in Europa möchte aber das in allen Gebieten dieser Welt der selbe Wohlstand herrschen soll. Für einen Menschen der das ganze noch ernst nimmt eine unlösbare Aufgabe mit einem lebenslangen Schuldgefühl und einer grenzenlosen Ohnmacht.

    Als ein in der Kindheit begeisterter Ministrant und Sternsinger habe ich mich aus diesem Wahnsinn ausgeklinkt, Wohlstand erreicht man durch harte Arbeit und eine gewissenhafte Familienplanung, durch Bildung vor allem der Kinder und Aufgeschlossenheit gegenüber dem Fortschritt, durch Ehrlichkeit und Bescheidenheit, durch Ausdauer und Gottvertrauen.
    Das alles zu vermitteln ist die Aufgabe der Kirche, stattdessen hat sie den einfachen Weg gewählt und heult mit den Wölfen.

  6. Kluftinger

    Ich habe den Text 2 x durchgelesen. Es ist eine unglaubliche Sammlung von Plattitüden. Kein Gedanke ist letztlich zu Ende geführt und ergeht sich in Parolen. Wer immer diesen Text dem Papst untergejubelt hat, er hat den Unterschied zwischen Gesinnungsethik und Verantwortungsethik ( Max Weber) nicht begriffen.
    Viele Katholiken fragen sich, ob die Mitgliedschaft in einer Organisation wie die r.k. Kirche noch sinnvoll ist?
    Dass Franzikus diesen Text “abgesegnet” hat, zeigt von Altersschwäche. Diese ist dem Amt nicht nützlich!!!!

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