EP: Der unabwählbare Abgeordnete

Von | 19. Juni 2015

“Vor einem Jahr geschah für Bernd Posselt etwas Undenkbares: Bei der Wahl flog er aus dem EU-Parlament. Er hat das zur Kenntnis genommen, ja. Aber er beschloss, es zu ignorieren. Der CSU-Mann macht weiter wie bisher: Jede Sitzung, jedes Foto. Er ist einfach da….” (hier, ziemlich bizarr)

8 Gedanken zu „EP: Der unabwählbare Abgeordnete

  1. Graf Berge von Grips

    Na ja, Schaden kann er nicht anrichten und wenn es allen und ihm gefällt.,.. why not?

  2. Thomas F.

    Dass es in Brüssel keine Regeln gibt – oder besser: es welche gibt, aber niemand es für nötig hält, sich daran zu halten – haben wir schon lange bemerkt.
    Jetzt wird es uns auch noch frech vorexerziert.
    Dass der ganze Zirkus dort, den sie EU-Parlament nennen, nur Selbstzweck ist, wird uns auch immer deutlicher.

  3. Christian Weiss

    Und wenn ich jetzt da reinwatschle und die Dossiers und Redezeit verlange, wird mir das ja wohl ganz im Sinne der europäischen Gleichheit vor dem Gesetze auch gewährt, nehme ich an.

  4. Astuga

    @Christian Weiss
    Dieser Bernd Posselt ist ja nur durch einen Fehler der Wählerschaft nicht ins Parlament gekommen.
    Sprich: er wurde nicht mehr gewählt, bzw es gab nicht genug Stimmen für sein Fraktion.
    Ist ja wohl klar, dass er einen Fehler den er nicht zu verantworten hat aussitzen darf! 😉

    Und schon die alten Lateiner wussten: Was Zeus recht ist, das ist dem Ochsen noch lange nicht erlaubt!

  5. Thomas Holzer

    Lasst ihn doch! Aber nur, so lange er kein Steuergeld verlangt.
    Eine Behandlung beim Psychotherapeuten auf Kosten der Krankenkassa wäre sicherlich teurer

  6. Fragolin

    Putzig finde ich ja, dass der kleine Hofnarr hier zum Helden hochstilisiert wird, der keine Sitzung in 20 Jahren versäumte – als ob Anwesenheit den Kern der Arbeit ausmacht. Seine frühere Tätigkeit im außenpolitischen Ausschuss war nämlich geprägt davon, der Abgeordnete mit der geringsten Anwesenheit und Leistung zu sein. Gleichzeitig die Statistik für Anwesenheit anzuführen und bei der Statistik der erbrachten Leistung das Schlusslicht zu bilden, da gehört schon was dazu. Hört sich für mich nach kompetenzfreiem Sesselkleber an, der einfach jeden Tag seine absolut unsinnige Anwesenheit weiter zelebriert, weil er – egal ob bezahlt oder gratis – einfach nichts anderes kann. Zu nichts anderem in der Lage ist.
    Armes Würstchen. Nicht nur, dass er nichts kann, jetzt bekommt er es nicht einmal mehr bezahlt…

  7. Astuga

    @Fragolin
    Bezahlt wird er auch weiterhin – nur eben nicht für eine Abgeordnetentätigkeit.

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