Erdogan, der ewige Muslimbruder

“…..Lange wurde der türkische Ministerpräsident als Reformer gefeiert. Der Westen wollte einfach nicht begreifen: Erdogan hatte und hat eine islamistische Agenda. Das ist sein wahres Gesicht…..” (hier)

3 comments

  1. waldsee

    der westen wollte nicht begreifen…..
    das stimmt nicht ganz.wer ist der westen?die eventuell bezahlte,oder erpresste ,oder gar -g’tt möge abhüten-dumme politiker und expertenkaste,die uns dieses übel
    beschert hat?der begriff islamophob
    -angeblich von khommeini stammend –
    wurde dafür gerne benützt.wer der ideologie des islam nichts abgewinnen kann und sie für den westen sogar als wesensfremd und abträglich einstufte ,wurde umgehend zum nazi erklärt,
    (mit hilfe unser politiker und medienkaste. ) also:nicht der westen…..

  2. MM

    @waldsee: So gesehen gibt es den Westen zur Zeit nur unter der Oberfläche. Die herrschende Klasse der Sozialisten und Kulturrelativisten, bzw. Selbsthasser, haben zumindest nichts mehr mit dem “freien Westen” oder “Freiheit statt Sozialismus” zu tun und auch nicht mit den Verteidigern Wiens 1529 oder 1683. Die USA stehen vielleicht noch auf der Kippe, in Europa ist es aber sicher bereits so.

  3. Rennziege

    Die Muslimbrüder, Sharia-Fans und Kalifat-Erträumer leben mit einer für sie unknackbaren Nuss:
    Der Islam ist weder innovativ noch lebensfroh oder wirtschaftlich standfest, noch kulturell homogen. Das zur Zeit (wie weiland bei den Assassinen) angesagte, brutale und öffentliche Blutvergießen — an Andersgläubigen sowieso, aber zunehmend an Muslimen anderer Koran-Auslegungen — beschert weder BNP noch Sympathien außerhalb der IS-Schlächter.

    Das Problem ist die Wirtschaft, wie immer, wenn sie ideologisch an Haupt und Gliedern amputiert wird, ob kommunistisch oder islamisch … siehe den heutigen Venezuela-Beitrag hier.

    Ein Blick aus die “Asia Times” lohnt sich für alle, die sich für Erdogans fliegenden Teppich interessieren:
    http://www.atimes.com/atimes/Middle_East/MID-01-230914.html

    … wobei schon die Zeile “Erdogans fliegender Teppich hat Laufmaschen” amüsant und wahr ist.
    Erdogans Exfreund Bill Clinton hat das ja vor vielen Jahren prägnanter gefasst und damit den amerikanischen Wähler überzeugt, sich aber nicht lang daran gehalten: “It’s the economy, stupid.”
    Der Türkei ging es jahrzehntelang gut: als Mustafa Kemal Atatürks säkulare Hinwendung zum Westen aus den Zwanzigern des 20. Jahrhunderts von der Armee mit Klauen und Zähnen wider den neu erwachenden Islamismus verteidigt wurde. Das Land, zumindest in seinem europäischen Teil, befand sich auf einem Weg nach vorn.
    Vorbei. Erdogan war stets ein muslimischer Maulwurf, und nun haben die Muftis wieder das Sagen. Die üblen Folgen sind absehbar.

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