Erdogan führt die EU am Nasenring durch die Arena

“Kaum ist der EU-Gipfel zu Ende, erhöht Ankara den Druck, macht die Schleusen erst richtig auf und schickt so viele Migranten über die Ägäis wie noch nie. Seit Freitag sind fast 30.000 Migranten über die Türkei auf den griechischen Ägäis-Inseln angekommen, allein am Montag 8000. Insgesamt waren es in diesem Jahr schon mehr als 500.000. Griechische Behörden befürchten, dass die Türkei in den nächsten Monaten bis zu 3,7 Millionen Migranten unkontrolliert über die Ägäis-Grenze nach Griechenland lassen könnten.” (hier)

8 comments

  1. Fragolin

    Wenns funktioniert, warum sollte er damit aufhören?
    Diesen Tsunami hält nichts mehr auf als eine aktive Grenzsicherung.
    Und dazu fehlt bei den Brüsseler Statthaltern in den Protektoraten der Wille. Warum den Befehl verweigern und die Karriere aufs Spiel setzen? Denkt sich doch jeder Polizist und jeder Heeresoffizier, der der Okkupation jenes Landes, auf dessen Verteidigung er einst einen Eid schwor, auf oberste Weisung hilflos zusehen muss.

  2. Reini

    Erdogan kann jetzt EU und Deutschland nach belieben erpressen!!! … Erdogan wird so lange Flüchtlinge nach Europa schicken bis Deutschland nachgibt bzw. zusammenbricht!!! …

  3. Thomas Holzer

    @Reini
    Erdogan wird so lange “Flüchtlinge” in die EU schicken, bis die Türkei Mitglied dieses Vereins wird 😉
    Danach kommt es dann zum Umbau der EU nach Erdogans Vorstellungen

    Und die “Flüchtlinge” bestehen weiterhin auf Wohnung, Auto, Geld, und zwar sofort

  4. Mario Wolf

    Na ja, die EU kann man als juristische Person schlecht am Nasenring führen. Nasenringe können nur reale Personen tragen. Genossin Staatsratsvorsitzende hat es gar nicht gemerkt als ihr Sultan Recep den Nasenring implantiert hat. Jetz läuft sie mit ihrem Nasenring in der Gegend herum und die Staatsmedien loben das, neue, zu Person der Trägerin, passende Nasenschmuckstück.

  5. aneagle

    …und in Wien treffen sich die Abgesandten zweier konkurrierender Warlords mit denen eines der größten absolutistischen Herrschers und Waffenschiebers, sowie seines aufstrebenden Handlangers. Nur der Iran kränkt sich ob der allzu intimen Runde.
    Und während Angela, am Nasenring angeleint, draußen warten darf, verhandeln die hohen Herrschaften über Art und Menge des Brandbeschleuniger für die Welt. Untergang exclusiv nur für den mittleren Osten oder als Warnung ein bisschen Katastrophe auch für Europa.
    Ein stimmiges Bild – Nette Aussichten.

  6. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Sultan Recep wird erst aufhören, wenn die Obertanen Europas zu seinen Füßen knien und ihn unter Angebot üppigen Tributes huldvollst bitten, die EU in die Türkei aufzunehmen.
    Es gibt Momente, da erscheint mir dieses eigentlich sarkastisch gemeinte Bild erschreckend real…

  7. Philipp Saiko

    Wie man sieht, ist die EU in ihrem derzeitigen Aggregatzustand ein – im wahrsten Sinne des Wortes! – uneiniger, zahnloser und überbürokratisierter Apparat wie die UNO. Traurig – um nicht zu sagen: Gefährlich.

  8. Christian Peter

    Dabei bräuchte man bloß die Grenzen zu schließen, dann könnte man sich entwürdigende Verhandlungen mit Ländern wie der Türkei ersparen.

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