Erdogan hat noch einen zweiten Trumpf gegen Europa

“Im Konflikt mit der Türkei fürchtet die EU, dass der Flüchtlingsdeal platzt. Doch es gibt eine weitere Gefahr, die Europa in die Krise stürzen kann. Es geht um ein altbekanntes Dilemma….” (weiter hier)

12 comments

  1. Rado

    Erdogan hat noch viele Trümpfe. Die sitzen hier in Parlamenten und Regierungen und sprechen gelegentlich von “Brücken bauen”.

  2. Reini

    Europa hat die eigenen Trümpfe selbst verspielt, und den Trumpf Flüchtlinge hat er die nächsten 200 Jahre in der Hand! Wenn im die Syrer ausgehen produziert er eigene,… und die Mrd. Zahlungen der EU laufen weiter!
    Für mich ist Erdogan und sind alle seine Gegner Dampfplauderer. Alle laufen mit dem gedrohten, gestreckten Zeigefinger herum und wenn es um die Konsequenzen geht, haben sie die Hosen voll! … Die Türken bilden sich ein, das Europa die Türkei braucht, weil es der Erdowahn vorgibt!

  3. Dr.Fischer

    Wieso ist der Sultan sich so sicher, daß die EU ihre Milliarden-Heranführungshilfe nicht stoppt. Hat ihm das die frau Merkel geflüstert?

  4. Falke

    Vor allem bricht gerade eine der wichtigsgen Einnahmequellen der türkischen Wirtschaft, nämlich der Fremdenverkehr, total ein. Diese Minus kann auch nicht mit noch so viel – allerdings unwahrscheinlichem – Wachstum anderer Wirtschaftszweige wettgemacht werden.

  5. sokrates9

    Für mich gibt es noch ein wesentlich größeres Problem: Erdogan erklärt den Kurden offiziell den Krieg und zwingt sie die Türkei zu verlassen! Das wären dann nämlich echte Flüchtlinge mit wirklicher menschenrechtlicher Begründung!!

  6. Rado

    @raindancer
    Die Türken drohen Europa gerne und oft. Mit Flüchtlingshorden, Terror, politischen Sanktionen, jetzt eben Religionskriegen. Erinnert beinahe an die Nordkoreaner.

  7. Reini

    Aha,… also die Religion des Friedens sucht den Krieg, das ist ja was neues! … Der Islam unterliegt in Europa der Religionsfreiheit. Ist ein Religionskrieg dann strafbar?

  8. mariuslupus

    Erdogan braucht keine weiteren Trümpfe. Er hat die Merkel als Trumpf im Ärmel, kann diese Karte jederzeit ausspielen.

  9. Rennziege

    Den besten Trumpf gegen Europa (und gegen die deutschen EU-Junkies) haben die Briten anno 2016 aus dem Ärmel gezogen. Man lese dazu den klugen Hans-Werner Sinn in der FAZ:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/brexit/hans-werner-sinn-zum-brexit-fuer-deutschland-ist-es-verheerend-14926168.html
    Fazit: Die EU wird sich an Haupt und Gliedern wurzeltief wandeln müssen, um wenigstens rudimentär zu überleben. Ob aber die Fliehkräfte in zahlreichen weiteren EU-Staaten dadurch gebändigt werden können? Ich wage das zu bezweifeln.
    Ich stell’ es mir auch wunderschön vor, eines nahen Tages europäische Morgenluft zu atmen, befreit von den Mühlsteinen, die Brüssel, Strasbourg und Luxembourg uns über Jahrzehnte ungefragt umgehängt haben.

  10. Johannes

    Selber Schuld wer in der Türkei investiert oder an die Türkei Geld verleiht. Es wird mit einem gewaltigen Krachen als ein Milliardengrab für europäische Geldgeber enden. Die Türkei ist nicht mehr vertrauenswürdig, je nachdem wie die Volksbefragung ausgeht wird sich der Ton aus Ankara gestalten. Bei einem Nein ( aus der Vergangenheit wissen wir das Erdogan so lange wiederholen läßt bis es ihm paßt) wird sich die Gehässigkeit gegenüber Europa ins unermessliche steigern, bei einem JA ist durchaus eine Wende der Türkei zu erwarten und plötzlich ist man wieder wohlwollend gütig.
    Es bleibt zu hoffen das Europa seine Lektion gelernt hat und ein EU-Beitritt der Türkei vom Tisch ist. So blöd kann in Brüssel hoffentlich niemand sein um diese Türkei mit ihren primitiven Politikern und deren Anhängern in unsere Wertegemeinschaft zu lassen, wo Erdogan schon jetzt offen über einen Glaubenskrieg spricht den er anzetteln würde wenn der politische Islam in Europa nicht gehuldigt wird.
    Umsonst die jahrelange Anbiederung an die Türkei durch die EU, ein Land das Schleppern frei Hand gelassen hat, in dem windige Geschäftsleute ungehindert fette Geschäfte mit dem IS machen konnten, das als Transitland für IS Rekruten aus allen Erdteilen fungierte, das ganz Europa den Glaubenskrieg erklärt, kann nicht weiter hofiert werden. Es muß endlich jener Druck aufgebaut werden den Erdogan versteht, wenn Europa will fällt die Türkei wirtschaftlich ins Mittelalter zurück, gesellschaftspolitisch ist sie schon dort.

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