Erdogan in Brüssel und die Angst vor der türkischen Diaspora

Am Montag will Recep Tayyip Edogan in Brüssel auftauchen. Warum tut man sich im Westen, in Europa so schwer, Erdogan zu disziplinieren und den Kurden ihren eigenen Staat zu ermöglichen? Der eigentliche Grund für das halbgare Armwedeln der westlichen Staaten dürfte in der türkischen Diaspora in Europa liegen./ mehr

10 comments

  1. Rado

    Die Radikalisierung war auch bisher der heimischen Politik schon ziemlich egal. Die Masse machts. Die Wiener Sozis und ihre Sozialpartner haben nicht Milliarden Steuergeld in die Türkische Einwanderung, ihr neues hoffnungsvolles Proletariat, investiert, damit die jetzt davonlaufen, wenn man ihren Fürsten beleidigt. Die Türkische Diaspora dürfte in Österreich zur ziemlich letzten geschlossenen Wählergruppe der SPÖ zählen.

  2. sokrates9

    Interessante Zahlen: 160.000 Türken in Österreich, 200.000 in Frankreich! Warum nimmt die Türkei eigentlich Pakistani und Afghanen, ebenso Somalier und Marokkaner auf? Diese wollen nun mit türkischer Hilfe die Grenzen zu Griechenland stürmen.,.Versuchen sie mal als Österreicher ohne Pass in die Türkei einzureisen!

  3. GeBa

    @Rado, in Wien tritt heuer das erste Mal eine Migrantenpartei zur Wahl an, damit haben die SPÖ ihr treuesten Wähler (nach den schon langsam aussterbenden alten Gemeindebaumietern) verloren. Wenn die in Wien erfolgreich sein wird – und das wird sie – dann werden die anderen Bundesländer nachziehen.
    Wir Österreicher werden in Zukunft eines tun müssen, nämlich schön brav den Mund halten ☹️
    Danke an die Sozialisten und anderen Linksparteien

  4. Rado

    @GeBa
    Finde die Migrantenpartei ja eine köstliche Idee! Wobei ATIB seine Türken so lange wie möglich dort hinschicken wird, wo das Geld abfällt und nicht an die Habenichtse mit der Renegadin aus der Pilz-Partei. Und am Geldhahn werden noch eine ganze Weile die Sozis sitzen. Das Wiener Rathaus hat ja nicht ohne Grund in die moslemischen Kindergärten und in diverse multikulturelle Einrichtungen investiert. Jetzt kommen auch die türkischen Schulen. Warum wohl?

  5. Falke

    Es ist eine Illusion zu glauben, dass es in einem Kurdensataat Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern usw. geben würde. Kurden sind genau solche sunnitischen Muslime wie Türken, Syrer, Iraker usw., daher würden dort ähnliche Zustände herrschen wie in diesen Staaten. Der Islam ist mit den Werten der westlichen Demokratie ganz einfach nicht vereinbar.

  6. astuga

    @Rado
    Stimmt, man denke ua. an den Auftritt von Andreas Khol bei der Musl. Jugend Österreich (MJÖ).
    Nur ist trotz aller Anbiederungsversuche die ÖVP bei Muslimen weniger relevant.
    Wollen würden sie schon.

  7. Franz Meier

    Während sich das Corona Virus ausbreitet, während im industriellen Kernland Italiens mehr als 10 Millionen Menschen in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden müssen und die Wirtschaft in einigen Regionen Europas bereits zum Erliegen kommt, während vielerorts der Reiseverkehr und der Tourismus ebenfalls bereits eingeschränkt werden muss, während die Finanzmärkte fallen, während die Nullzinspolitik der EZB keinen grossen Unterstützungsspielraum mehr anbieten kann, während die globalen Lieferketten am Zusammenbrechen sind – diskutieren linke Demagogen wieder darüber wie viele Wirtschaftsmigranten sie aufnehmen wollen und wie viele unbegleitete “Minderjährige” sie aus den Lagern nach Deutschland holen wollen. Ein Blogger empfahl den Minderjährigen nicht das Rasierzeug zu vergessen.

    In was für einer verrückten Welt leben wir? Wie unprofessionell, wie ungeeignet, wie unqualifiziert, wie dilettantisch, wie dumm und wie unfassbar verantwortungslos sind viele linke Politiker und linke Journalisten, Lehrer und Meinungsmacher in Deutschland und in der EU? Es ist ein vollkommener Kontrollverlust, ein hysterischer Haufen in Brüssel, eine Schande für Europa. Die EU in Brüssel hat in dieser schlimmen Zeit gar nichts zu bieten, diese EU taugt nichts. Die Nationalstaaten und die Nationalparlamente müssen ihren Bevölkerungen wieder den Weg weisen. Wenn die Deutschen an ihrem verlogenen Humanismus untergehen wollen, dann sollen sie das machen, aber die anderen Staaten mit ihrem Grossmachtgehabe gefälligst in Ruhe lassen.

  8. Johannes

    Wir alle haben noch zu gut in Erinnerung wie nach dem Putsch, falls es wirklich einer war, gegen Erdogan, Türken in Wien, spontan ohne Anmeldung, auf die Straße gingen und sehr viele Frauen mit Kopftuch, Schilder trugen auf denen stand “wenn ihr eure Köpfe erhebt schlagen wir sie euch ab!“

    Es waren damit jene gemeint die Erdogan weg haben wollten, dennoch muss man erkennen in Österreich leben Türken welche bereit sind die denkbar brutalste Gewalt anzukündigen.

    Da kann ein HBP noch so viele Mickey-Mouse Hefte lesen, dieser Realität müssen wir uns stellen. Treffend wäre nach einer solchen “Demo“ zu sagen, “So sind wir nicht und so wollen wir niemals sein. Das ist nicht Österreich, das ist türkischer Nationalismus von zum Teil Türken mit österreichischer Staatsbürgerschaft.
    Das ist Nationalismus einer Diaspora die niemals daran denken wird Österreicher zu sein.
    Es ist die Kolonie von Erdogan, dafür braucht es wenig, einzig vier Kinder pro Frau hat der Kalif von ihnen gefordert. Und er weiß die Österreicher sorgen dafür, mit üppigen Sozialleistungen, dass sich seine Community das auch leisten kann.
    Denn viele NGO kämpfen für immer mehr Unterstützung für solche türkischen Lebensborn Aktivitäten, vielleicht ohne es selbst zu registrieren.

    Ich möchte aber auch darauf hinweisen das es sehr viele Menschen mit türkischer Herkunft gibt die mit diesen Machenschaften nichts zu tun haben wollen.
    Menschen die hier leben, arbeiten, soziale Kontakte ohne Einschränkung, einfach nach Sympathie pflegen und weit weg sind von Erdogans feuchten Kolonisierungsplänen.

    Aber wie soll das ein HBP verstehen der doch aus Solidarität, wenn es sein muss alle Frauen auch die emanzipierten, bitten will ein Kopftuch zu tragen.
    Ob er im Fall des Falles auch wünscht das sie – aus Solidarität – an Demos teilnehmen und Schilder tragen ist nicht überliefert.

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