Erdogan will einen zweiten Bosporus

“…Der türkische Präsident will verwirklichen, was er selber als «verrückt» bezeichnet hat: einen künstlichen Seeweg quer durch Istanbul. mehr hier

5 comments

  1. sokrates9

    Wird nach faulen Eiern stinken – relativ schwache Argumentation! Man kann natürlich immer skeptisch sein: Doch Großprojekte gibt es anscheinend nur mehr außerhalb Europas! Flughafen China, Flughafen Istanbul Milliardenprojekte! was passiert in der EU? Da rechnet man den Flughafen Berlin nach 20 Jahren fertigzustellen…

  2. Mourawetz

    Der Kanal wird kommen, um den Bosporus schließen zu können, der durch den im Jahr 1936 abgeschlossenen Vertrag mit der Türkei unentgeltlich alle Nationen befahren dürfen. Doch damit soll Schluss sein, wieder ein Souveränitätsgewinn für den schlauen Fuchs Erdogan. Der neue Kanal wird sich auf alle Fälle rentieren, der Tribut, den die Staaten zahlen werden müssen, wird die Kriegskasse füllen, die gegen sie in Position gebracht wird.

  3. astuga

    Erdogan ist nicht nur Islamist, sondern auch Etatist (zumal als autokratischer Politiker).
    Dh. er glaubt an einen stark ausgeprägten Staatsapparat, an staatliche Lenkung und Eingriffe.

    Die Ankündigung eines solchen Projektes bietet ihm gleich mehrfach Möglichkeiten sich zu profilieren.
    Einmal bei seinen Kernwählern, und angesichts der schwächelnden türkischen Wirtschaft auch bei der Arbeiterschicht.
    Er erweist potentiellen arabischen Investoren einen Gefallen, schwächt seine polit. Konkurrenz in Istanbul, und spielt einmal mehr den Macher und starken Mann.
    Er lenkt damit auch von echten Problemen ab.
    Die Ankündigung der Produktion einer eigenen türkischen Automarke erfolgte ja auch nicht zufällig gerade jetzt.

    Bei all dem ist aber nur eines sicher, die Rechnung wird der türkische Steuerzahler bezahlen.
    Denn der haftet mit Staatsschulden dafür.

  4. astuga

    Ergänzend…
    Im Ggs. zu etwa Deutschland oder auch bei uns in Wien (wo Fehlplanungen in der Politik ihre Ursache haben), fehlt den Türken das notwendige Know how für derartige Projekte.
    So wie den unterseeischen U-Bahn-Tunnel in Istanbul oder ihre Atomkraftwerke lassen sie das von anderen Nationen errichten.
    Nicht viel anders als die arabischen Golfstaaten.

  5. aneagle

    Die kleine Gretl hat sich schon in einem klimaneutralen Ochsenwagen auf den Landweg von Stockholm nach Ankara gemacht, um ” dem Türken die Wadeln nach vorne zu richten”. Mit ihr zieht die gewohnte Entourage aus Beratern, Bildberichterstattern (zumindest bis zur türkischen Grenze) und 2 EU-Beobachtern, in 40 atomstrombetriebenen SUVs. Mitten im Trubel sitzt, für Selfis jeweils eine Stunde pro Tag, Greta auf dem Boden eines 1.Klasse -SUVs und übt ” How dare you” auf türkisch. 😉

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