Erdogans 30-Millionen-Euro-Prunkbau in Köln

Der türkische Staatschef eröffnet die Ditib-Moschee. Der Ehrengast ist ebenso umstritten wie der dahinter stehende Islamverband. Mehr…

8 comments

  1. Johannes

    Die Kölner Oberbürgermeisterin ist der Eröffnung der Mega-Moschee fern geblieben. Ein Skandal würde man meinen, ein solches Verhalten würde man sich höchstens von einem AfD-Politiker erwarten, oder?

    Was ist geschehen das eine bekennende Sozialistin, eine Frau die ihr ganzes Tun der gedeihlichen multi-kulti Vision unterordnet plötzlich dem freudigen Ereignis einer Moscheen-Einweihung fernbleibt? Wie oft muss sie sich in den zehn Jahren Bauzeit damit auseinandergesetzt haben? Wie oft hat sie mit den verantwortlichen Bauträgern alles besprochen? Wie wohlmeinend wurden sämtliche Baugenehmigungen erteilt und wie stolz war man es aller Welt zu zeigen, – bei uns prosperiert die islamische Gemeinde.

    Und dann passiert das : die Bürgermeisterin wird bei der Einweihung ignoriert, sie wird in die Überlegungen der Eröffnung gar nicht mitberücksichtigt, erst in letzter Minute, ich vermute nach Intervention aus dem Gemeinderat wird ihr mitgeteilt das sie halt auch kommen kann, wenn sie den unbedingt will.

    Jetzt steht sie da wie ein begossener Pudel, was geht wohl jetzt in ihr vor, beginnt sie etwas zu ahnen, kann sie sich vielleicht vorstellen was Erdogan im Inbrunst seiner Überzeugung sagte:

    “Die Demokratie ist nur der Zug, auf dem wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind.
    Die Moscheen sind unserer Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

    Dumm gelaufen Frau Reker, nicht Sie sonder Erdogan war der politische Führer der gläubigen Türken mit deutschem Reisepass. den man eingeladen hat. Sie stehen nun vor einer mordsdrum Moschee und man will sie nicht wirklich drin haben, is ja eine muslim Area da haben ungläubig staunende wie Sie scheinbar nichts verloren.
    Aber keine Angst sie werden weiterhin gewählt werden, bis halt andere Ethnien die Mehrheit haben.

  2. astuga

    Die Finanzierung ist auch interessant.
    Der Großteil dürfte vom türkischen Staat bzw der dortigen isl. Religionsbehöre als Betreiber kommen.
    Unter den Großspendern findet sich ua. aber auch die St. Theodor Kirchengemeinde aus Köln Vingst.

    Und was die Spenden durch türkische Vereine in Deutschland betrifft:
    “Der Türkische Bund bekam (alleine) im Jahr 2010 insgesamt 900.000 Euro aus Steuergeldern und sollte damit „integrations- und Arbeitsmarktprojekte“ fördern. Der Türkische Bund bezahlte mit dem Geld aber auch seine eigene Verwaltung…”
    https://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/tuerkische-gemeinde-warum-gibt-kolat-vorsitz-nicht-ab

  3. Falke

    Ich hätte einen – meiner Meinung nach sehr fairen – Vorschlag: Für jede Moschee in Deutschland wird eine Kirche (bzw. ein Dom) in der Türkei gebaut. Wetten, dass weder Merkel noch Steinmaier, und schon gar nicht Kardinal Marx, auf so eine Idee kommen bzw. sich trauen, dem Sultan so etwas vorzuschlagen? 😉

  4. Mona Rieboldt

    Johannes
    Frau Reker hat nach eigenen Aussagen ihr Kommen in die Moschee abgesagt, weil sie dort keine Rede halten durfte. Leider begreifen die deutschen Politiker nicht, dass sie bei den Türken nicht erwünscht sind. Sie wollen ständig den Dialog mit den Moschee-Gemeinden, die haben kein Interessee daran. Und je mehr Moslems in D, desto weniger wird es einen Dialog geben.

    Falke
    Das war durchaus mal im Gespräch, dann Kirchen in der Türkei zu bauen. Abgelehnt wurde es von deutscher!! Seite mit der Begründung, es gäbe dort keine Christen. Dass dort schon früher Christen sozusagen aus dem Land getrieben wurden, wurde mit keiner Silbe erwähnt.

  5. astuga

    Alte Kirchen gäbe es in der Türkei genug – jedenfalls noch.

    Aber man könnte ja verlangen, dass (die Handvoll) Katholiken und Evangelischen einen rechtlich gesichterten Status zur freien Religionsausübung bekommen, und dabei nicht auf die Laune der Regierung angewiesen sind.
    Dass die Orthodoxen endlich die Priesterweihe auch in der Türkei durchführen können, und dafür nicht ins Ausland reisen müssen.
    Dass Kirchen und Klöster nicht zwangsverstaatlicht werden und man sie dann in Museen (oder Moscheen) umwandelt.
    Dass der isl. Religionsunterricht kein Pflichtfach für Nichtmuslime bleibt.

    Man könnte überhaupt vieles, das Problem liegt aber beim wollen.

  6. XAIPE

    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man nun in schallendes Gelächter ausbrechen, ob der Dummheit deutscher “Altparteien”-Politiker. Jetzt sind diese verdattert, dass sie nicht eingeladen worden sind – spricht ja nicht gerade für deren Durchblick (wie sagte nur der alte Mielke: aber ich liebe euch doch…..). Da erscheinen sogar die Moslems klüger, dass sie sich dieses Politiker-Gelaber nicht anhören wollen. Klassisch zitiert: “Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, ………”
    Gänzlich unverständlich bleibt aber, warum die Deutschen diese Altparteien immer wieder wählen. Was ist nur in dieses hochbegabte Volk gefahren???? Mir kommt der alte Torberg Kalauer in den Sinn: der Klient verblödet mir unter der Hand……

  7. aneagle

    Selbstverständlich gehört der Islam ZU Deutschland. Genauso selbstverständlich gehört Deutschland nicht ZUM Islam. Recht so, niemand bei Ditib käme auf so eine schräge Idee. Wo doch jeder weiß, dass Deutschland DEM Islam gehört.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .