Erdogans Krieg gegen den Westen und seine Folgen

Von | 2. April 2017

(Burak Bekdil/ GATESTONE-Institut) Im Jahr 2005 übernahmen der damalige türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan und sein spanischer Amtskollege Jose Luis Rodriguez Zapatero gemeinsam den Vorsitz eines von den Vereinten Nationen gesponserten, globalen Unterfangens, das den ausgefallenen Namen “Allianz der Zivilisationen” trug. Zwölf Jahre später ist Zapatero ein Politiker im Ruhestand, die westliche Welt sieht sich islamistischen bis dschihadistischen Bedrohungen unterschiedlichen Ausmasses ausgesetzt und Erdogan führt Krieg gegen die abendländische Zivilisation.

Erdogan, der als das Staatsoberhaupt mit den weltweit erbittertsten anti-israelischen Ansichten tituliert wurde, verglich Israels Massnahmen in Gaza einst mit denen von Hitler: “Jene, die Hitler Tag und Nacht verurteilen, haben ihn in seiner Grausamkeit übertroffen.” Vor Kurzem sagte Erdogan, dass die Methoden des heutigen Deutschlands – vermutlich eine Anspielung darauf, dass Deutschland türkischen Politikern verbot, Reden bei Kundgebungen in Deutschland zu halten und damit Erdogans bevorstehendes Referendum in der Türkei zu unterstützen – “sich nicht von den Nazi-Methoden der Vergangenheit unterscheiden” würden. In einer anderen Rede beklagte er, “der Nazismus lebt im Westen”. Für Erdogan sind die Niederländer “rückgratlos und unehrenhaft”; sie seien “Relikte der Nazi-Vergangenheit und Faschisten” und die Niederlande, die mehr als 200.000 ihrer Bewohner während der deutschen Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg verloren, seien eine “Bananenrepublik”.

Zur Europäischen Union, deren Mitgliedschaft die Türkei theoretisch anstrebt, sagte er: “Wenn es irgendwo Nazis gibt, dann seid ihr die Nazis.”

Ironischerweise enthüllt die türkische Wut auf den Westen im Zuge des jüngsten Konflikts zwischen mehreren europäischen Hauptstädten und Ankara (über Erdogans Ambitionen, politische Kundgebungen in ganz Europa abzuhalten, um Millionen türkischer Auswanderer zu erreichen) den eindeutigen und tief verwurzelten Antisemitismus unter Erdogans Anhängern. Hunderte türkische Demonstranten bewarfen Polizisten in der niederländischen Hafenstadt Rotterdam mit Steinen und riefen “Allahu akbar” ­– Arabisch für “Allah ist der Grösste”. Dann riefen einige in der Menge – bei einer Demonstration, bei der es ausschliesslich um einen Konflikt zwischen der Türkei und den Niederlanden ging – “Krebsgeschwür Juden”.

“Wir haben erneut gesehen, dass die Wörter ‘Jude’ und ‘Homo’ in diesen Gruppen als Schimpfwörter gelten”, sagte Esther Voet, Chefredakteurin der Zeitung Nieuw Israelietisch Weekblad.

Jemand twitterte gar einen Beitrag, in dem er den französischen Präsidenten François Hollande beschämend beleidigte, weil er dessen Nachnamen mit seiner Nationalität verwechselte.

Ein Verbrecher verteidigte sich, nachdem er Schüsse in einem Nachtclub abgefeuert hatte, mit der Aussage, er habe eigentlich Schüsse am niederländischen Konsulatsgebäude abgeben wollen.

Der türkische Zorn äusserte sich auch harmloser, als Erdogans Anhänger bei einer anderen Demonstration in den Niederlanden Orangen aufschnitten, aufspiessten und ausdrückten – Orange ist die Farbe der niederländischen Königsfamilie. Der türkische Verband der Viehproduzenten “deportierte” 40 niederländische Holstein-Kühe zurück nach Holland. In ähnlichem Stil bekundete ein Mitglied eines Bezirksrats in Istanbul sein Missfallen, indem er sagte, dass er eine aus den Niederlanden stammende Kuh als Vergeltungsmassnahme gegen die Niederländer schlachten würde.

Man könnte jetzt einfach lachen und ignorieren, wie die Türken ihren Zorn gegenüber den Niederländern ausdrücken, die einen nicht eingeladenen türkischen Minister auswiesen, der eine Rede vor der türkischen Gemeinschaft in den Niederlanden halten wollte.

Die offizielle Rhetorik in Ankara enthüllt jedoch die unabänderliche Unvereinbarkeit zwischen den demokratischen Kulturen Europas und der Türkei. Für Erdogan steht fest: “Der Geist des Faschismus läuft [in Europa] frei umher.” Laut seinem Aussenminister Mevlut Cavusoglu bewegt sich Europa “auf einen Abgrund zu”. Und es ist nicht nur die Rhetorik.

Ohne wirklich zu wissen, wogegen sich ihre anti-abendländische Kampagne am besten richten sollte, verhinderte die Türkei militärische Truppenübungen und andere Arbeiten mit NATO-Partnerländern und behinderte damit das laufende Kooperationsprogramm der NATO mit Nicht-EU-Staaten für das Jahr 2017. “Das ist kindische Feindseligkeit”, sagte der Diplomat eines NATO-Staates in Ankara.

Anstatt Europa als einen Verbündeten und zukünftigen Partner zu betrachten, scheint die Türkei währenddessen zu denken, dass sie Europa durch Erpressung zähmen kann. Erdogan drohte damit, ein kontroverses Abkommen mit der EU zu kippen, das im März 2016 getroffen worden war, um den Strom von Zehntausenden Flüchtlingen aus der Türkei nach Europa zu bewältigen. Als Gegenleistung wurde den Türken finanzielle Unterstützung und eine visafreie Einreise in die EU zugesichert. Die EU könne “den Deal vergessen”, sagte Erdogan vor einem halben Jahr. Sein Innenminister Suleyman Soylu wiederholte Erdogans Warnung und drohte der EU, dass der Club der Reichen schockiert wäre, “wenn Ankara jeden Monat 15.000 Flüchtlinge dorthin schicken würde”. Minister Soylu sagte, er würde die Staatsoberhäupter der EU “überwältigen”, indem er eine neue Flüchtlingskrise hervorriefe.

Ein Teil der aufhetzenden anti-abendländischen Rhetorik und Taten der Türkei zielt möglicherweise darauf ab, eine zunehmend isolierte und nationalistische Wählerschaft vor einem kritischen Referendum am 16. April anzulocken, das Erdogans Präsidentschaftsmacht deutlich ausweiten würde. Es geht jedoch auch darum, dass Erdogan sich selbst als den weltweiten Verfechter einer undurchsichtigen “muslimischen Sache” unter türkischer [sprich: Erdogans] quasi-kalifatischer Herrschaft gegen den “feindlichen” Westen ansieht und darstellt. Da die Islamisten wissen, dass sie den Westen nicht mit harter Gewalt besiegen können, nutzen sie einen “sanften Dschihad”.

Der türkische Aussenminister Cavusoglu vermied nicht ohne Grund, von einem “Konflikt” oder einer “diplomatischen Krise” oder “Verhandlungen für eine Lösung” zu sprechen. Er sprach stattdessen von “Religionskriegen”.

“In Europa werden schon bald Religionskriege ausbrechen”, sagte er. “Darauf wird es hinauslaufen.” Doch wie werden die türkischen (und andere) Islamisten ihrer Meinung nach zukünftige Religionskriege gewinnen? Wie wird ihr bevorzugtes Instrument der Kriegsführung, “sanfte Macht”, ihrer Meinung nach einen ultimativen islamischen Sieg über eine “ungläubige” Zivilisation herbeiführen?

Erdogan hat die Antwort: Er drängte Muslime in ganz Europa dazu, grosse Familien zu haben, um “das Unrecht des Abendlandes zu bekämpfen”. Und nicht nur das:

“Zieht in bessere Wohngegenden. Fahrt die besten Autos. Lebt in den besten Häusern. Zeugt nicht drei, sondern fünf Kinder. Denn ihr seid die Zukunft Europas. Das ist die beste Antwort auf die Ungerechtigkeit euch gegenüber.”

Islamisten wie Erdogan träumen nicht von der “Eroberung” ungläubiger Länder mit Kampfjets und Panzern und Bomben. In diesem “Religionskrieg” ist ein demographischer Wandel zugunsten von Muslimen ihre stärkste Waffe.

Es ist an der Zeit, an das Gedicht zu denken, das Erdogan bei einer öffentlichen Kundgebung im Jahr 1999 zitierte: “Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Kuppeln unsere Helme, Die Minarette unsere Bajonette und die Gläubigen unsere Soldaten.”

Burak Bekdil, Journalist in der Türkei, wurde im Januar 2017 nach 29 Jahren von der wichtigsten Zeitung des Landes entlassen, nachdem er für Gatestone über das aktuelle Geschehen in der Türkei berichtet hatte. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Middle East Forum. 

22 Gedanken zu „Erdogans Krieg gegen den Westen und seine Folgen

  1. Fragolin

    Und nicht vergessen seine jüngste Ankündigung, kein Europäer werde sich mehr auf der Straße sicher fühlen dürfen, nirgends auf der ganzen Welt.
    Der Krieg ist längst erklärt, aber wir sitzen in unserer gut geheizten Blase, halten uns die Ohren zu und singen laut das Solidaritätslied…

  2. Hanna

    @Fragolin: Anderer Vergleich: Jemand sitzt in seinem Haus, schaut aus dem Fenster auf die herrliche Aussicht vor dem Haus. Vöglein zwitschern, Sonne scheint über die Wiesen und Felder. Nachbar kommt gerannt und warnt, dass hinter dem Haus eine Armee anrückt. Jemand sagt, das sieht er nicht so, weil – deutet aus dem Fenster – von seiner Warte aus eitel Wonne. Nachbar rennt davon. Jemand wird irgendwann von Bösewichten überrascht, die plötzlich hinter dem Haus hervorstürmen und durch den Hintereingang kommen und ruft entsetzt um Hilfe. Nachbar, kann nun zweierlei tun: a) Er kehrt zurück zu Jemand, um ihn zu retten, und beide gehen drauf, weil Jemand ein uneinsichtiger, sturer, ignoranter Idiot ist, b) er rennt weiter davon, aber da es viele wie Jemand gibt, weiß er bald nicht mehr, wohin er rennen soll. So oder so, Nachbar verliert. Zu dieser Geschichte gäbe es noch den zugereisten Freund von Jemand, Mihibul, der auch im Haus wohnt und den Bösewichten denn von innen die Hintertür öffnet. So schaut’s aus …

  3. Rado

    Zu “Mercedes fahren” fällt mir auch was ein. Werden die nicht in der Türkei gebaut? Für mich ist diese Marke gestorben.

  4. Selbstdenker

    “Zieht in bessere Wohngegenden. Fahrt die besten Autos. Lebt in den besten Häusern. Zeugt nicht drei, sondern fünf Kinder.”

    Haben Sie die Grün*Innen schon mit der Frage auseinandergesetzt, ob die von ihnen offenbar favorisierte Unterwerfung Europas auch im Sinne von Klima (“Fahrt die besten Autos”), “Gerechtigkeit” (Lebt in den besten Häusern”) und Gender (“Zeugt nicht drei, sondern fünf Kinder”) ist?

    Über die Ziele und die “Moral” von Erdogan verliere ich besser kein Wort.

    Aber seine Fähigkeit die Europäer (besser: die europäischen “Eliten” aus Politik, Medien und Kunst) mit ihrer eigenen Dummheit zu schlagen, ringt mir teilweise Respekt ab. Ich glaube er kennt die europäischen “Eliten” besser als diese sich selbst kennen.

    So übernimmt er zum Beispiel Kampfbegriffe, mit denen europäische “Eliten” die Menschen in Europa (noch) im Schach halten, um sie genau gegen diese Eliten einzusetzen.

    Die doppelte Staatsbürgerschaft in Deutschland, die offenen EU-Außengrenzen, der idiotische “Flüchtlingsdeal” mit der Türkei und demnächst die Visa-Freiheit für Türken (und all jene aus dem syrisch-irakischen Grenzgebiet, die sich als “Türken” ausgeben) wurden wider besseren Wissens durchgezogen und sie werden wie vermutet von Erdogan knallhart ausgenutzt.

    Erdogan kann ich keinen Vorwurf machen, wenn er den Ball, den ihm die “europäischen Eliten” vor die Füße gerollt haben, während der Tormann in die andere Richtung schaut, schnurstracks ins Tor befördert.

  5. mariuslupus

    Erdogan hat bis jetzt bewiesen, dass er ein guter Stratege ist. Als guter Stratege weiss er auch, dass um einen Krieg zu gewinnen zuverlässige Verbündete notwendig sind. Sich einen Verbündeten mitten im zukünftigen Eroberungsgebiet zu sichern, ist eine strategische Meisterleistung. Merkel ist und bleibt, eine treue und zuverlässige Verbündete. Merkel hat keine andere Wahl. Erdogan müsste nur die geheimen Zusatzprotokolle seiner Abmachungen mit Merkel veröffentlichen. Erdogan hat Merkel in der Hand.

  6. Karl

    @Selbstdenker: Die GrünInnen sind doch die Verbündeten von Erdogan.

  7. aneagle

    @Karl

    “GrünInnen sind doch die Verbündeten von Erdogan”….

    das glauben aber nur die von sich selbst eingenommenen GrünInnen. Im Normalfall bezeichnet man so jemanden keineswegs als Verbündeten, sondern instrumentalisiert ihn als nützlichen Idioten.
    Im Gegenteil, Erdogan ist ein zuverlässiger, ja wertvoller Mitstreiter gegen die grünfaschistische Ideologie, in welche ausdrücklich auch Gender gehört.
    Ob, im Gegenzug, die GrünnInnen irgendeinen Wert in der Abwehr der islamofaschistischen türkischen Ideologie haben, sei dahingestellt. Aufgefallen wäre mir keiner.

  8. aneagle

    @Selbstdenker

    Sie meinen, die Visafreiheit für Türken kommt tatsächlich noch? Vor der Bundestagswahl 2017?. Bei aller Gerechtigkeit: Weder Angela Schulz noch Martin Merkel schaffen das.

  9. Selbstdenker

    @aneagle:
    Die Türken konnten mehrere Jahrhunderte warten, da kommt es auf ein paar Monate mehr oder weniger auch nicht mehr darauf an.

    Soros und seinen bezahlten Journalist*Innen, Richter*Innen, Aktivist*Innen und Politiker*Innen, kann man soviel taktisches Geschick zutrauen, dass die Schleusen noch Europa erst nach der deutschen Bundestagswahl wieder komplett geöffnet werden.

    Speziell, wenn in Berlin dann die von “Christian Peter” bevorzugte rot-rot-grüne Koalition regiert.

  10. Falke

    Wenn Außenminister Cavusoglu sagt, “Europa bewege sich auf einen Abgrund zu“, hat er eigentlich gar nicht so unrecht. Zwar ganz anders als er meint, aber für sich genommen stimmt die Aussage – vielleicht noch mit der Einschränkung, dass man “Europa” eher duch “EU” ersetzen sollte; England ist ja im letzten Augenblick noch abgeprungen.

  11. Rennziege

    2. April 2017 – 12:53 — aneagle
    Darf ich was hinzufügen? Die EU-Nomenklatura besteht — ausgenommen die Visegrád-Staaten und das sich klugerweise verabschiedende UK — aus nützlichen Idioten, die an die Stelle der Mamelucken getreten sind. Die grünroten Volkserzieher sind schlicht zu einfältig, um zu erkennen, dass sie an dem Ast sägen, von dem sie als erste stürzen werden. Aber noch im freien Fall werden sie “Refugees welcome!” jodeln und Erdoğans fünfte Kolonne preisen, samt deren Parallelgesellschaften, Imamen, Spionen und Gebärmaschinen.
    Wenn ich bedenke, dass 95% dieser gutmenschlichen Schwachsinnigen ohne ihre erschleimten Polit-, Uni- und NGO-Jobs ihr fraglos entbehrliches Dasein mit Hartz IV oder Sozialhilfe fristen müssten, hab’ ich ein seltsames Mitleid mit ihnen; allerdings wird ihnen das von türkischen Diktatoren, Ostasiaten, Tschetschenen, Arabern und Afrikanern nicht zuteil werden.
    Die Uhr tickt unaufhaltsam.

  12. waldsee

    ich frage mich schon lange,warum wird den Türken dieser Schwachsinn nicht zu fad wird ?Der nationalist. und der religiöse.Aber immer mehr islam.Symbolträger laufen herum.Stolz,entschlossen,siegessicher, förmlich zum Jenseits gewandt ……bei vielen habe ich den Eindruck ,sie können in einer Landkarte auf den Ort nicht zeigen ,wo sie sich gerade befinden.Dem Allah gehört sowieso die Welt und alle waren einmal Muslime,also Rechtgläubige uswusf.

  13. Rennziege

    2. April 2017 – 16:38 — waldsee
    Warum neigen Sie dazu, Abkürzungen zu verwenden, die das Lesen sinnlos erschweren? Unser Hausherr betreibt ja keinen Telegrammschalter in Ostanatolien. Oder ist “uswusf.” ein uns unzugänglicher Born Ihrer Weisheit? 🙂

  14. Karl

    2. April 2017 – 12:53
    aneagle

    Die GrünInnen, die sich selbst für exorbitant intelektuell und moralisch-erhaben halten sind nicht in der Lage 2+2 zusammenzuzählen. Wie sollten sie dann erkennen, dass der Erdowahn nicht Freund, sondern Feind ist?

  15. Thomas Holzer

    @Rado 11:08
    Welche Mercedes werden in der Türkei gebaut? Außer vielleicht die, welche für diesen Markt bestimmt sind?!
    Außerdem: nur ein Taxler fährt einen Mercedes; hat mich noch nie interessiert, dieses Kfz 😉

  16. Rennziege

    2. April 2017 – 18:02 — Thomas Holzer
    Wie können Sie so unwissend sein, Herr Holzer? Freilich werden Mercedes-Mobile in der Türkei gebaut: unter den gefragten Marken “Esel”, “Muli” und “Dromedar” (aus dem Türkischen übersetzt). 🙂

  17. Wanderer

    Wenn der Sultan die Methoden des heutigen Deutschlands mit jenen des Dritten Reiches vergleicht, dann hat er zumindest bei der staatlich geförderten Denunziation Andersdenkender nicht ganz unrecht.

  18. Johannes

    Ich sehe diesen Mann sehr entspannt, er hat sich außerhalb der Türkei selbst demontiert. Leid tun mir jene jungen Türken vor allem in der Türkei selber die, gegen ihren Willen, von ihrem Leben im 21. Jahrhundert ins Mittelalter katapultiert wurden.
    Ost Anatolien ist das Maß aller Dinge geworden und so werden die Türken wie eine Herde Schafe geführt, wie aus dem Mund eines türkischen Politikers zu hören war.

  19. Gerald Steinbach

    Die Gefahr ist latent das in Deutschland, Österreich bedingt durch den Zuzug aus islamischen Ländern in Zukunft solche Konflikte vermehrt auftreten
    Die tuerken machen halt den Anfang, die nächsten sind halt die Afghanen, Syrer……

  20. Rado

    @Thomas Holzer 18:02
    Ziemlich viele. Vom Sprinter aufwärts, Unimog, Busse, LKW; Standorte ua. Aksaray südlich von Ankara. Hoşdere am Stadtrand von Istanbul.

  21. Rado

    @Johannes
    Wäre mir da nicht so sicher mit der angenommenen Selbstdemontage Erdogans. Leute mit diesem “Starkem” Auftreten standen und stehen in der islamischen Welt immer sehr hoch im Kurs.
    Man kann außerdem sicher sein, dass Erdogan, bei einer Abschwächung seiner Tonlage, die Europäer binnen Stunden in Scharen wieder zulaufen werden. Gaddaffi hats ja vorgemacht wie es geht! Erdogan vergibt sich mit seinem ruppigen Auftreten rein gar nichts!

  22. Selbstdenker

    @Johannes:
    Erdogan ist stärker denn je und er hat die Europäer voll im Griff.
    Wenn sich wer selbst demontiert hat, so sind es die Europäer.

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