Erdogans Plan zur ethnischen Säuberung der Kurdengebiete

Es ist nun klar, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bereits vor zwei Jahren die Vernichtung der syrischen Kurden im Sinn hatte. Darüber hinaus sind seine Pläne dem US-Militär Anfang 2019 bekannt geworden und wurden Präsident Trump zu diesem Zeitpunkt übermittelt. mehr hier

6 comments

  1. sokrates9

    Sorry KI beim Diktaphon funktionierte nicht! Text: Was immer USA macht, es funktioniert ohnehin nicht und fordert tausende Tote! Meine Hoffnung ist da PUTIN, der mehr Verstand als alle US- Regierungen der letzten 20 Jahre zusammen hat!

  2. Falke

    ETHISCHE Säuberung? Habe ich noch nie gehört, würde aber sehr gerne eine Erklärung lesen!

  3. Johannes

    Nach den Armeniern – es war Völkermord was damals an ihnen geschah, von den Türken verübt, der Genozid an den Armeniern also wird von nunmehr über 22 Staaten als solcher anerkannt, nun sind die Kurden das nächste Ziel, so scheint es, deren Auslöschung die Türken unter ihrem Führer Sultan den Mittelprächtigen beschlossen zu haben scheinen. Die Welt schaut wieder zu und Amerika das Land welches Freiheit und Unabhängigkeit in die Welt tragen möchte spielt die Rolle des Komplizen.

    Es gibt nur eine Antwort auf diesen Versuch eines erneuten Genozid, ein totales Handelsembargo von Seiten Europas, nur mit der wirtschaftlichen Knute ist dieser Despot noch in die Schranken zu weisen.
    Der Ausschluss aus der NATO ist höchst überfällig, dieser ehemaligen Partner ist nur noch eine Belastung für des Bündnis, ein Ausschluss würde die NATO glaubwürdiger einiger und somit schlagkräftiger machen.
    Wer sich mit dem Teufel verbündet kann niemals im Recht sein und wer nicht im Recht ist hat niemals die Stärke um der gerechten Sache willen zu Siegen.

  4. astuga

    @Johannes
    Am Armeniergenozid wie an den Pogromen und Vertreibungen von syrisch-orthodoxen Christen waren auch die Kurden beteiligt.
    Weite Teile der sog. Kurdengebiete in der Türkei waren armenisch besiedelt.
    Kurden vetreiben teilweise bis in die Gegenwart andere Volksgruppen aus ihrer Heimat.

  5. Johannes

    @astuga
    Wolfgang Gust differenziert: „Kurden haben mitgemordet und Kurden waren auch die wichtigsten Helfer der Armenier. Nicht wenige Armenier haben überlebt, weil Kurden sie versteckt haben.“

    Madlen Vartian, stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Armenier in Deutschland (ZAD), betont, dass sich viele Kurden schon lange mit den Armeniern solidarisieren – nicht erst seit der offiziellen Entschuldigung der kurdischen Gemeinde in Deutschland 2014. Schon lange bestünden Beziehungen zwischen den Armeniern und den Kurden, insbesondere denen alevitischen Glaubens. Traditionell linke kurdische Parteien und Publikationen befassten sich schon seit einigen Jahren mit dem Thema und haben sich bei den Armeniern entschuldigt. Raffi Kantian, Vorsitzender der Deutsch-Armenischen Gesellschaft, differenziert allerdings: Die Entschuldigungen der Kurden seien ein relativ neues Phänomen. Eine erste wissenschaftliche Tagung zu dem Thema habe in Deutschland erst im Mai 2014 stattgefunden. Dadurch gäbe es kaum Forschung zu Motiven und Mitwirkungsformen am Genozid. „Noch heute ist das Verhältnis zwischen Armeniern und Kurden ambivalent“, stellt auch Madlen Vartian heraus. „Es gibt eine Mehrheit von Kurden, die den Genozid an den Armeniern und die kurdische Beteiligung anerkennen. Allerdings gibt es auch Kurden, die Nutznießer der Vernichtung geworden sind und sich armenisches Eigentum und Grundbesitz durch Mord und Raub angeeignet haben. Die Nachkommen dieser Nutznießer unterstützen vehement die Leugnungspolitik.“ Aber auch die Verleugnung des Genozids durch die Türkei verhindert eine genauere Auseinandersetzung mit dem Thema. „Die Forschung über den Völkermord an den Armeniern ist noch lange nicht so weit wie etwa bei der Shoah“, erklärt Kulturhistoriker Rolf Hosfeld. Er leitet das Lepsiushaus in Potsdam, Forschungs- und Begegnungsstätte zur Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts. „Die Detailmechanismen und -verantwortlichkeiten, auch die Beteiligung der Bevölkerung an der ganzen Sache – da gibt es keine breite Übereinkunft, sondern allenfalls einzelne Forschungsbeiträge.“

    AGHET 1915–2015: Die Kurden und der Völkermord | memorique: Genozid und Geschichtsunterricht | Das Deutsche Reich und die Bagdadbahn | klassiquer: Die vierzig Tage des Musa Dagh | Kulturelle Verarbeitung des Völkermords

    Sie haben Recht, ich wußte es bisher nicht. Wichtig ist nach meiner Meinung wie man heute dazu steht und da sehe ich die Kurden in der Mehrzahl als jene die diese Verbrechen eingestehen und bedauern, während die politische Türkei sich weigert diese Verbrechen als solche zu benennen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, im Gegenteil,nach meiner Meinung, sind sie gerade dabei die nächste “ethnische Säuberung“ in Angriff zu nehmen.

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