Erkenntnis zum Tage

Keine ausländische Regierung sollte davon ausgehen, dass ihre Beziehung zu den Vereinigten Staaten unantastbar ist. Wenn genügend Anreize vorhanden sind, werden die US-Präsidenten einen Verbündeten – insbesondere einen kleinen Verbündeten – ohne viel Zögern verraten. So funktioniert Großmacht.“ (Der dem konservativen Cato-Institut eng verbundene Historiker Ted Galen Carpenter, via Gabor Steingart)

3 comments

  1. Rado

    Jeder der halbwegs historische Bildung besitzt, weiss das selber. Die Ungarn 1956 waren nicht die ersten und nicht die letzten.

  2. Eugen Richter

    Dieser Satz ist fast, nein, ist ein Null-Erkenntnissatz. Aus vielerlei Gründen. Als ich Gabor Steingart las, okay. Lassen wir das. Immerhin sind die USA bestrebt, und das sehr oft erfolgreich, ihre eigenen Bürger und Steuerzahler zu schützen und nicht zu verraten. Ich denke, dass ist mehr als nur legitim. In D wird das, mit medialer Unterstützung, regierungsamtlich und politisch anders gesehen und entsprechend frech und dreist umgesetzt, die Verantwortung dieser Politik jemanden anders untergeschoben. Motto: schuld sind immer die anderen und die Umstände. Deutsche Politiker und Medienkasper haben immer recht, irren nie und sind auch stets auf der Seite der richtigen Moral. Widerlicher geht es kaum noch.

  3. Rado

    @Eugen Richter
    Würde den letzten Teil ihres Postings uneingeschränkt zustimmen, dem Ersten mit den USA und dem Verraten ihrer eigenen Bürger aber nicht ganz so sehr.
    Eine ältere US-Doku, mag zwar tw. überzeichnet sein, die wesentlichen Punkte stimmen aber.

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