Erst blechen, dann helfen…

Von | 3. April 2017

Der von einer Hungersnot geplagte Südsudan will die Gebühren für den Einsatz internationaler Helfer nach heftiger Kritik nun auf 5.000 US-Dollar (rund 4.680 Euro) halbieren. Anfang März hatte die Regierung entschieden, den Preis für sogenannte Arbeitsgenehmigungen für Ausländer im “professionellen” Einsatz von 100 US-Dollar auf 10.000 US-Dollar zu erhöhen und mit Ausweisungen gedroht.  (Hier)

10 Gedanken zu „Erst blechen, dann helfen…

  1. Thomas Holzer

    @Rado
    Weil dann könnten die Politikerdarsteller in diesen Ländern keine “Gebühren”, Schutzgeld (ohne Schutz zu gewähren) von den Hilfsorganisationen und anderen Staaten erpressen 😉

  2. mariuslupus

    Der Hunger in Afrika, einmal dort und dann wieder anderswo. Wieso gibt es noch die sogenannte Entwicklungshilfe ? Eine neokolonialistische Bewegung die bis jetzt nur eines erreicht hat. Den Menschen in Afrika jede Motivation zu Selbstveratwortung zu nehmen

  3. Gerald Hütter

    Der größte Fehler war, den Afrikanern das Geld zu bringen. Hätten sie heute noch ihre “Währungen” , dann würden deren Potentaten nicht so unermesslich reich und die Bevölkerung nicht so arm. Der Großteil deren Vermögen liegt in ausländischen Bankkonten, Beteiligungen und Investitionen, was alles der eigenen Bevölkerung keinen Wohlstandsgewinn bringt. Auch der Erwerb von Kriegsgerät wäre deutlich erschwert, weil sich das schwer mit Bananen bezahlen lässt.
    Afrika ist noch lange nicht reif für eine westliche Lebensweise.

  4. sokrates9

    Wissen unsere Spender, dass jeder Helfer der entsendet wird der dortigen Politmafia 10.000.-€ zahlen muss??
    So wird sichergestellt dass sich nichts ändert!

  5. Falke

    Helfen, und dafür noch zahlen müssen? Wie irre ist denn das? Wieso gibt es dann noch Staaten oder gar NGOs, die Helfer in den Sudan (und sonst nach Afrika) entsenden?

  6. Wanderer

    @Gerald Hütter
    …aber Westeuropa für eine afrikanische.

  7. Rado

    Meine das übrigens durchaus nicht zynisch: Warum helfen sich die nicht selber?
    Afrika könnte die ganze Welt ernähren!
    Mit den Morden und Vertreibungen an den weißen Farmern braucht man da gar nicht anzufangen.
    Seit 60 Jahren und länger “hilft” man Afrika. Kapieren die es nicht oder was?

  8. mariuslupus

    @Rado
    Die Entwicklungshelfer helfen nicht den Afrikanern, sie helfen sich selbst. Die Entwicklungshilfe ist ein Selbstbedienungsladen, nach dem Motto: first come, first serve. Wer kann es den “Entwicklungshelfern” verübeln wen sie an sich zuerst denken und für sich zuerst handeln. Wer kontrolliert den Eingang der Spenden und wer kann kontrollieren, wie dieses Geld verteilt wird ?

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