Erst integrieren, und dann raus?

(CHRISTIAN ORTNER) Wenn es einen Satz gibt, auf den sich Gegner wie Befürworter der deutschen (und bis vor kurzem ja auch parallelen österreichischen) Flüchtlingspolitik verständigen können, dann ist es ungefähr der: “Gelungene Integration der Zugezogenen ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass wir das schaffen.” Kein halbwegs vernünftiger Mensch wird das bestreiten können; schon gar nicht im Lichte der betrüblichen Erfahrungen, die Europa mit der teils völlig misslungenen Integration früherer Migranten-Generationen gemacht hat, deren Ergebnisse in den Pariser Banlieues, Teilen von Brüssel oder des Ruhrgebietes zu besichtigen sind, in die selbst die Polizei nur noch ungern einrückt.

Um diese groben Fehler der Vergangenheit kein zweites Mal zu begehen, investieren die Regierungen in Wien und Berlin jetzt ja auch erhebliche Summen und viel Managementkapazität in die Integration.

So weit, so nachvollziehbar. Gleichzeitig aber senden Berlin und Wien völlig konträre Signale aus. “Wir erwarten, dass, wenn wieder Frieden in Syrien und der IS im Irak besiegt ist, ihr auch wieder – mit dem Wissen, das ihr jetzt bei uns bekommen habt – in eure Heimat zurückgeht”, meinte Angela Merkel schon Ende Jänner in Richtung Migranten. Der größte Teil der Schutzsuchenden erhalte kein Asyl, betonte die Kanzlerin, sondern lediglich einen auf drei Jahre befristeten Aufenthaltstitel nach der Genfer Flüchtlingskonvention. Das in Österreich jüngst beschlossene “Asyl auf Zeit” (maximal drei Jahre ohne automatische Verlängerung) deutet in genau die gleiche Richtung – dass die Zugezogenen doch bitte nicht allzu lange bleiben mögen.

Da stellt sich die kleine Frage: Wie sinnvoll ist es – sowohl für die Zugezogenen wie für ihr Zielland -, erhebliche Anstrengungen für die Integration zu unternehmen, wenn die meisten ohnehin nach wenigen Jahren abreisen sollen, falls es etwa tatsächlich gelänge, Syrien einigermaßen zu befrieden? Wie sinnvoll ist es, dass syrische Flüchtlinge jetzt mühsam Deutsch lernen, wenn man sie ohnehin bald wieder gen Süden verfrachten will? Warum sollen sich Firmen die Mühe machen, qualifizierte Migranten anzuheuern, wenn diese Arbeitskräfte ohnehin nach relativ kurzer Zeit wieder weg sind? “Wenn ihre Arbeitgeber befürchten müssen, dass sie nach drei Jahren wieder heimgehen, wird niemand in eine Ausbildung investieren”, warnt AMS-Chef Johannes Kopf mit Recht.

Das Rätsel dieses gewaltigen Widerspruchs zwischen der Forderung nach Integration und jener nach baldiger Abreise der meisten Migranten dürfte freilich relativ leicht zu lösen sein. Den Regierenden in Berlin wie in Wien ist natürlich völlig bewusst, dass in der Praxis selbst nach einem Ende des Krieges in Syrien nicht ein Massenexodus nach Syrer stattfinden wird und die Rückkehr aller anderen Zugezogenen in drei Jahren so wahrscheinlich ist wie die Errichtung einer katholischen Kathedrale im “Islamischen Staat”. Weshalb sie, in der Sache korrekt, auf Integration setzen.

Die Rückkehr- und “Asyl auf Zeit”-Rhetorik hingegen hat wenig mit der Realität, aber viel mit politischen Notwendigkeiten zu tun. Sie ist ein Beruhigungsmittel für die Wähler, die von der Vorstellung nicht so recht begeistert sind, dass die meisten Migranten dableiben könnten. Mehr ist es nicht. (“WZ”)

28 comments

  1. Rainer

    Die Integration wird noch viele Probleme aufwerfen. Überraschend offen berichtete ein Bürgermeister in der ARD Sendung Hart aber Fair von seinen Erfahrungen:
    Die älteren Asylwerber sehen nicht mehr ein warum sie Deutsch lernen sollen und sind sehr schwer zu überzeugen, oftmals brechen sie die Kurse ab.
    Ein junger Asylwerber (angeblich sogar Student aus Afghanistan) sollte als Praktikant Holzleisten zwischen frisch gesägte Bretter legen. Nach dem ersten Tag wollte er nicht mehr. Zu anstrengend 8h stehen, zu monotone Tätigkeit. Er wartet lieber auf seinen Asylbescheid und will dann weiter studieren. Zumindest den Deutschkurs will er weiter besuchen.
    Das wird noch eine riesen Kraftanstrengung für Alle und wenn 2016 nochmals soviele kommen wird es richtig kritisch.

    Grüße
    Rainer

  2. Der leiwaunde Johnny

    Deshalb werden Flüchtlinge auf der ganzen Welt in Flüchtlingslagern untergebracht. Dort herrscht eine bescheidene Basisversorgung – aber ohne Bombenhagel – und gleichzeitig wird jeder dort froh sein, sobald wie möglich wieder in die Heimat zurückkehren zu können. Etwas ganz Normales. Nur wir hier glauben, alle in Westeuropäer umwandeln zu müssen und wundern uns, dass es nicht funktioniert. Weder gesellschaftlich noch finanziell.

    Realitätsverweigerung ist eine psychische Krankheit. Und Linke leiden besonders darunter.

  3. Herbert Manninger

    Fährt man die finanzielle Unterstützung auf ein schmerzhaftes Minimum runter, gehen die Schatz- äh Schutzsuchenden von alleine. Und auch Ausweiseverlierer erinnern sich plötzlich wieder, woher sie gekommenen sind.

  4. Thomas Holzer

    Es stellt sich auch die Frage, wie sinnvoll es ist, diese Menschen zu ermutigen, tausende Kilometer zurückzulegen, um dann -natürlich auf Steuerzahlerkosten- diese wieder tausende Kilometer wieder zurückzusenden.
    Wie sinnvoll ist es auch, zuerst allen Einlass zu gewähren, um dann -wohl die Mehrheit- wieder abzuschieben, da kein Asylgrund besteht.
    Ein Schelm, wer Böses denkt.
    Schlußendlich: z.B. in Deutschland gelingt es nicht mal, die ca. 1,5 Millionen Hartz IV Empfänger, unter denen sich nicht wenige Menschen befinden, welche von Geburt an Deutsche und der deutschen Sprache mächtig sind, zu integrieren.
    Es scheint fast so, als hätte die Politik diese schon längst aufgegeben, erblickt aber in der Masse an “Neubürgern” eine neue Chance, ihr Versagen ein drittes Mal zu demonstrieren

  5. aneagle

    Da es in Deutschland schon eine erkleckliche Anzahl von nicht integrierbaren Minderheiten gibt, ist es, offensichtlich nach dem Gleichheitsgrundsatz, einfacher und erfolgversprechender den Rest von Deutschland zu desintegrieren. Frau Merkel tut bereits ihr Bestes. 😉

  6. Falke

    @Der leiwaunde Johnny
    Ganz richtig, das wäre auch die einzig korrekte und darüberhinaus auch noch sämtlichen Flüchtlingskonventionen entsprechende Vorgangsweise. Aber sagen Sie das einmal der Caritas, der Volkshilfe, dem Roten Kreuz, der AI, dem Herrn Konrad, den Grünen, den Wiener Rathauslinken und noch einer ganzen Reihe von NGOs, die sich dank der Flüchtlingsindustrie eine goldene Nase verdienen: Sie werden sofort als rassistisch, fremdenfeindlich, menschenverachtend und eventuell noch als Nazi beschimpft.

  7. Thomas Holzer

    @Rainer
    Dieser junge Afghane war kein Student, er ist 18 Jahre alt; ein zusätzliches Argument gegen einen 8h Tag von ihm war, daß er dann am Abend zu müde für das Fußballtraining sei, und dieses Training möchte er nicht aufgeben; nach seinen Worten möchte er den Deutschkurs beenden und dann studieren (als ob man in Deutschland nur mit Deutschkenntnissen studieren könnte; aber vielleicht wird ja für die Neubürger eine Ausnahme gemacht werden)

  8. Alfred Reisenberger

    Lieber Herr Ortner! Klingt fast so also ob Sie die Seite wechseln wollen. Nicht so weit, so gut. Beginnen Sie zu resignieren? Kein Asyl auf Zeit, kein Asyl überhaupt! Es gibt keinen Grund diese Menschen hier aber auch nur annähernd zu versuchen zu integrieren. Das ist ein Spiel mit dem Feuer!

  9. Christian Peter

    So ist es. Kern des Asylrechts ist es, Menschen vorübergehend Schutz zu bieten, nicht auf Dauer eine neue Heimat anzubieten. Daher wird subsidiärer Schutz für Kriegsflüchtlinge nur befristet (2 Jahre) vergeben. Welchen Sinn sollte es machen, diese Menschen unter Aufwendung gewaltiger Steuermittel zu integrieren ?

  10. Christian Peter

    @Passant

    Man bräuchte bloß Völkerrecht anwenden : Flüchtlinge, die bereits in sicheren Ländern Unterschlupf fanden (Flüchtlingslager in der Türkei, Libanon, etc.) sind nicht mehr schutzwürdig und müssen daher abgewiesen werden. Es kommt ca. 50 x günstiger, diese Menschen in sicheren Nachbarländern zu versorgen, als in Österreich/Deutschland durchzufüttern. Weiterer Vorteil : Herrschen geordnete Verhältnisse in Syrien, können die Menschen wieder in ihre Heimat zurückkehren.

  11. Mona Rieboldt

    Integration ist auch nur ein Wort, um die einheimische Bevölkerung zu beruhigen. Eine Integration wird nur mit sehr wenigen Moslems möglich sein, bei der Menge der Orientalen hier wird es nicht funktionieren. Und sie sind das regelmäßige Arbeiten jeden Tag nicht gewohnt. Dazu kommt, dass in Deutschland Arbeit sehr verdichtet ist, das halten sie gar nicht aus.

    Auch die Übergriffe auf die deutsche Bevölkerung zeigt, in welche Richtung die Entwicklung dieser Asylanten geht. Raub, Einbruch, sexuelle Attacken bis Vergewaltigung gibt es ja jetzt schon.

    Gäbe es keine Rundumversorgung und kein Geld mehr für diese “Flüchtlinge”, wäre der Zustrom schon lange versiegt.

  12. sokrates9

    Ein Moslem kann sich doch ohne Aufgabe seiner Religion nie integrieren; und warum sollte er das tun, wenn er bequem in Parallelgesellschaften leben kann?

  13. Fragolin

    @Gerald Steinbach
    Dabei wäre die Lösung so einfach gewesen: Eine Polizeikette rings um den Mob (huch, ich vergaß, natürlich waren das nur rivalisierende Jugendbanden, ein Mob besteht ja zwingend aus Einheimischen…) und Abschirmung bis der letzte Ton verklungen ist. Die Überlebenden einsammeln, hinter Gitter setzen und mit dem nächsten Transport heimwärts. Fertig.

    @Mona Rieboldt
    Wie schon mehrfach erwähnt, halte ich die ganze Integrationsdebatte für Nebelgranatenwerferei und Schauspiel. Großes Kino für kleine Gemüter.
    Politisch Verfolgte können Schutz erhalten, bis der Asylgrund wegfällt; bis dahin werden sie unterstützt und müssen sich an hier geltendes Recht halten. Fertig.
    Nicht politisch Vefolgte besitzen keinerlei Aufenthaltsrecht außer mit Visum, und dieses kann bei Rechtsbruch entzogen werden.
    Integration als Bringschuld des Gastgebers kann nicht funktionieren. Niemals. Wer sich integrieren will, tut das auch ohne staatliche “Integrationskurse” und ohne Entgegenkommen, und wer sich nicht integrieren will, dem kann man hinterherschmeißen was man will. Es funktioniert nicht. Niemals.
    Also alles eine Scheindebatte, bei der es nur um die Schaffung von Pfründen für die üblichen Verdächtigen geht (Integrationskursbetreiber, Sozialarbeiterkolonnen etc.), um das Abzocken von Steuermillionen für die Asylindustrie, um das Ablenken vom eigentlichen Kernthema, nämlich der Tatsache, dass die meisten der illegal ins Land geströmten arabischen Invasoren (copyright der Papst!) sich eigentlich durch kein Gesetz gerechtfertigt im Land aufhalten. Und tausende Kriegsverbrecher, Klein- wie Schwerkriminelle und potentielle radikalmuslimische Terroristen freuen sich über eine wasserdichte Schlafstatt.

  14. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Typisches Verhalten “unserer” Neubürger: Rudelbildung

  15. Fragolin

    Nachtrag zur Integration: Besonders die Deutschen scheinen anfällig für diese Scheindebatte zu sein, weil sie dem in den letzten Jahrzehnten in dieses Volk hineinoktroyierten generationenweiten sippenhaftigen Schuldkomplex entgegenkommt. Wann immer auf der Welt irgendwer irgendwas falsch macht, muss der Deutsche etwas falsch gemacht haben. Benehmen sich Gäste wie A*löcher, liegt es am mangelnden Willkommen durch die Deutschen, sie fühlen sich faktisch selbst schuld daran, dass ihre Frauen vergewaltigt werden. Erst langsam scheinen einige zu begreifen, dass der einzige Fehler darin besteht, jeden Gast, der sich nicht benimmt, gewaltsam außer Haus zu prügeln. Wie international üblich. Aber der Deutsche tut nichts wie die anderen, er ist eben was besseres…

  16. Rennziege

    6. März 2016 – 15:03 Gerald Steinbach
    Selbst wenn die Messer locker sitzen,
    kommt ein Gutmensch nicht ins Schwitzen.
    Nächstenliebend sagt er laut:
    “Just let Allah sort it out!”
    Bis die Gäst’ in seiner Wohnung sitzen.

  17. Rennziege

    Wär’ mir fast ein Limerick gelungen, aber die 5. (letzte) Zeile muss lauten:
    Bis die Gäst’ ihm seine Gurgel schlitzen.

  18. Gerald Steinbach

    Wahrlich das wort “mob” wird hier nicht verwendet , stattdessen wird das neutrale wort von Jugendliche verwendet, ob man allerdings mit 25 noch Jugendlich ist, sei mehr als diskussionswuerdig
    Nichts desto trotz ein weiterer fall…..und nicht der letzte

  19. gms

    Mona Rieboldt,

    “Gäbe es keine Rundumversorgung und kein Geld mehr für diese „Flüchtlinge“, wäre der Zustrom schon lange versiegt.”

    Kurz und bündig auf den Punkt gebracht. Danke.

    ‘Helfen heißt herrschen.’ — Folgt man dieser Binsenweisheit im gegebenen Kontext, manifestiert sich die Herrschaft der Asylindustrie sogar in zwei Richtungen, nämlich über die Objekte der Betreuung einerseits, sowie die direkte oder indirekte Macht über jene andererseits, die das Ganze finanzieren.

    Korruption ist ein Gemeinschaftsverbrechen zweier Parteien zulasten einer dritten. Nachdem auch dieser Sachverhalt vorliegt mit Involvierten aus Schatzsuchenden und Schatztransferierenden im Täterverbund wider diejenigen, welche Schätze generieren, ist aufgelegt, wonach an einer Beendigung dieser Korruption den Nutznießern nicht gelegen ist.

    Ebenso nüchtern wie die Analyse ist das Darstellen einer redlichen und praktikablen Alternative: Anerkennt man aus humanistischer Sicht eine Obliegenheit des Gastlandes, kann selbige nur in Hilfe zur Selbsthilfe bestehen. Bereitgestellt wird dabei einzig der Rahmen, innerhalb dessen tatsächlich Schutzsuchende sich mit ihresgleichen organisieren.

    Im Extremfall beschränkt sich dieser Rahmen auf die Bereitstellung von Baumaterial für Unterkünfte, Lebensmittel zum Selberkochen, medizinisches Material und was sonst noch an basalen Mitteln nötig ist zum Aufbau und Betrieb der Einrichtungen, die man mittelfristig bewohnt. Dann und nur dann, wenn diese Selbstorganistion versagt, ohne daß hierfür Faulheit, kulturell motivierte Unwilligkeit oder vergleichbare Vorwände kausal wären, wird zusätzliche Assistenz von außen gewährt.

    Bei diesem Ansatz integrieren sich Zuzügler in erster Lesung untereinander, der Druck zur Mithilfe auf den Einzelnen erfolgt dabei von innen und strukturiert als Nebeneffekt die Zeit der Betroffenen, sprich er unterbindet Langeweile und deren unliebige Effekte. Zum Erlernen der Landessprache bleiben dessen ungeachtet immer noch ausreichend Stunden übrig.

    Bemerkens- und begrüßenswert ist, wonach die aktuelle Debatte eine Lockerung der Bauvorschriften umfaßt, die zum Teil schon umgesetzt wurde . Die Essenz daraus: Mit überzogenen Standards läßt sich bei Schlechtwetter kein Luxuszelt aufstellen. Überträgt man den richtigen Gedanken eine Stufe höher, landet man wieder bei oben skizzierter Lösung inform der Hilfe zur Selbsthilfe, die wiederum jene den Schutzsuchenden akzeptablen Standards offenlegt.
    Praktizieren läßt sich das in Deutschland und exemplarisch Rumänien gleichermaßen, wird doch kein noch so armes Land am Aufbringen der hierfür nötigen Basics scheitern.

    Das aktuelle Hotel-Mutti mit seinem 24-Stunden-Rundumservice kann also definitv nicht die Lösung sein, sondern nur dessen abgeschwächter Antipode. Dann zeigt sich auch, wer von den Zuzüglern über Selbstmotivation oder Organistationstalent verfügt, über Kenntnisse in Handwerk, Sprachen, Medizin und vielem mehr. Neudeutsch genannte ‘Competenz-Checks’ und erste Auslesen finden dann innerhalb der Flüchtlingsgruppen statt; wer sich unter seinesgleichen bewährt, hat die erste Hürde für eine allfällige Integration ins Aufnahmeland vorbehaltlich schon mal bestanden.

    Das Richtige ist zugleich einmal mehr billig. Dieser Ansatz unterläuft aber erkennbar die Profiteure des aktuellen Korruptionsmodells, weshalb umso entscheidender neben Kritik daran das Aufzeigen von und Beharren auf Alternativen ist, die neben humanistischen Zielen unendlich vielen pragmatischen dienen.

  20. Seerose

    Ich wuerde als erste Vorleistung auf Integration das Ablegen des Kopftuchs verlangen. Da wird sich dann sehr schnell zeigen, wer integrationswillig ist. Und ja, ich weiss, auch bei uns wird Kopftuch getragen (habe zwar schon lange keines mehr gesehen), aber der Unterschied Zwischen oesterreichischen und moslemischen Kopftuchtraegerinnen ist, dass Oesterreicherinnen ohne Migrationshintergrund meist nicht dazu gezwungen werden, keine Stirnbaender dazu tragen….
    Die SPOE Frauen haben es sich da sehr leicht gemacht, indem sie sagten: Wer es tragen will, soll es tragen. Nur haben die SPOE Frauen schon jemals eine Umfrage unter unbegleiteten Muslimas gemacht, ob diese es tragen wollen?
    Wir nehmen die Menschen auf, wir zahlen ihren Unterhalt, wir verkoestigen sie, wir bieten ihnen Unterkunft, Kinderbeihilfe, Wohnbeihilfe, Mietzinsbeihilfe undundund. Nur, Oesterreich ist noch immer unser Land. Warum soll es in Wien so Aussehen wie in Teheran? Das Strassenbild ist abstossend, was aber nicht nur an Kopftuechern liegt, sondern auch an schwarzen Vermummungen mit Sehschlitz (Favoriten).
    Haben sich die SPOE Frauen oder die Gruenninen schon jemals gefragt, wieso man muslimische Frauen nicht auch in Konzerten, Theatern, bei Tanz- oder Sportveranstalungen sieht. Wieso diese nicht am urbanen Leben teilnehmen?
    Und vor allem waere es vielleicht auch ratsam in den Schulen Schulkleidung vorzuschreiben, damit nicht kleine Maedchen bereits unter dem Kopftuch begraben werden.
    Der Tausch Kopftuch gegen Rundumversorgung scheint mir ein geringer Beitrag zur Integration zu sein. Wem das nicht passt, nunja, dann muss er in ein anderes Land gehen….

  21. Johannes

    Die sogenannte Flüchtlingskrise ist wahrscheinlich zu einer solchen für uns geworden weil wir (unsere Politiker) nie auf strenge Regeln wer ein Flüchtling ist geachtet haben. Die Kirche und NGO`s haben von Anfang an mit dem Slogen “keiner verläßt sein Heimatland aus Jux und Tollerei“ ein Dogma aufgestellt das eine Unterscheidung unmöglich machte (natürlich nur dann wenn man diesen Organisationen nichts entgegensetzt). Wir haben also mit den Syrern hundertausende andere Menschen ins Land gelassen ,die einfach die einmalige Chance in ein vermeintliches Sozialparadies zu gelangen genützt haben. Man hat dadurch viele Kapazitäten verschwendet und im Endeffekt jeden humanitären Handlungsspielraum verloren. Stattdessen haben wir jetzt schon Kämpfe von Afghanen mit Nigerianern und Tschetschenen. Algerier und Marokkaner wollen genauso im Kampf um die organisierte Drogenkriminalität mitmischen, einzig beim sex..Belästigen, Bedrängen, und in vielen Fällen Vergewaltigen sind sie sich scheinbar oft einig. Meiner Meinung nach haben die Hilfsorganisationen mit ihrer Verweigerung Unterscheidungen zuzulassen den echten Schutzbedürftigen einen Bärendienst erwiesen.

  22. Mona Rieboldt

    gms
    Und die ganze “Helferei” führt auch dazu, dass anerkannte Asylanten, die sich also eine Wohnung suchen und selbständig sein könnten, gar nicht wollen, weil sie die Rundumversorgung lieber behalten.

    Und ja richtig, ein Herrschen über die Asylanten, die man von sich abhängig macht und das Herrschen über diejenigen, die demnächst höhere Steuern bezahlen müssen. Die Verwaltungsgerichte sind überlastet, da werden jetzt mehr Richter eingestellt. Jeder, dessen Asylantrag abgelehnt wird, klagt dagegen mit Hilfe von Winkeladvokaten, die ebenfalls zu den Verdienern der Asylindustrie gehören, wie viele andere auch. Sogenannte “Kriegsgewinnler”.

  23. Fragolin

    Einen Aspekt der Rundum-Versorgung sollte man auch im Hinterkopf behalten: Diese massive Armee aus jungen, kräftigen und mit kulturell erhöhtem Aggressionspotential ausgestatteten Männern wird sich bereitwillig schützend vor ihre Gönnerin und deren Vasallen mit der dicken Geldtasche werfen, sollten renitente Volksgruppen zu der Meinung kommen, es wäre an der Zeit den Schrecken ohne Ende mit einem schrecklichen Ende zu tauschen. Mich würde nicht wundern, im Ernstfall an Merkels Seite eine Freiwilligengarde aus plötzlich sehr wohl bewaffneten und kampfbereiten jungen Arabern zu sehen. Und Autobomben in örtliche Widerstandsnester rasen. Und den einen oder anderen Kopf abgesäbelt und auf eine Stakete gespießt.
    Ich weiß, es ist ein düsteres Bild, aber ich versuche immer alle Facetten im Auge zu behalten (und diese ist so unappetitlich, dass man sie gerne ausblenden würde), aber Merkels freudestrahlende Selfies mit jungen durchtrainierten Männern, die sie umringen und anhimmeln, erinnern mich an die Bewunderung junger Prätorianer für ihren charismatischen Caesaren. Und inzwischen, so traurig das ist, traue ich dieser Frau (deren freudestrahlende Begeisterung für die sie anhimmelnden Jungmänner Hand in Hand geht mit körpersprachlich mehr als eindeutiger Ablehnung alles Deutschen) alles zu. Auch den bewussten Aufbau einer Armee zur Niederschlagung von Revolten, die keine Skrupel hat, auf Deustche anzulegen und sich dabei einen Dreck um Konventionen zu scheren. Da es sich dabei um einen “Kampf gegen rechts” handeln würde, auf den wir ja trommelfeuernd eingestimmt werden, würde eine solche “Verteidigung der Freiheit und Demokratie” sogar noch als Heldentat “unserer neuen Bürger” gefeiert werden.

  24. Fragolin

    @Seerose
    Auch das Kopftuch ist irrelevant. Eine Scheindebatte um Symbole, weil diese im Islam so eine hohe Bedeutung haben.
    Nein, der Ansatz von @gms ist der einzig richtige: Slebstorganisation, Selbstversorgung, Selbstachtung. Der Weg in die Integration führt über die Motivation. Was nix kost’ ist nix wert, weiß schon der Volksmund. Und wenn die Schatzsucher plötzlich statt der erwarteten Goldmünzen nur eine Schaufel in der Hand finden, werden die meisten flüchten, aber diesmal wirklich, und ihre Wanderzelte gleich mitnehmen.
    Aber da es niemals um Schutz, Humanität oder Integration ging und geht sondern immer um politisches Kalkül, können wir uns das eine (Kopftuchverbot) genauso wünschen wie das andere (Trockenlegung des asylindustriellen Sumpfes), es wird sich nicht erfüllen.

  25. Lisa

    @Seerose: “Wem das nicht passt, nunja, dann muss er in ein anderes Land gehen….” So einfach – und man kanns doch nicht umsetzen… Sarkozy wurde von vielen wegen einer ähnlichen Äusserung als Rassist etc. beschimpft. Fragt sich nur, wer Rassist ist: Muslime, die Nicht-Muslime als Ungläubige diffamieren oder ein Christ, dem sein Glaube zwar wichtig ist, der sich aber nicht demonstrativ und aggressiv gegen “Ketzer” abgrenzt. Ich verstehe nciht, warum die Schlepper ihre Kunden nicht darauf aufmerksam machen, dass der Glaube in den Wunschländern Privatsache ist und ins stille Kämmerchen und nicht in die Öffentlichkeit gehört. Niemand hat etwas gegen Bairam oder eine dreitägige Hochzeit oder das Laubhüttenfest oder Weihnachten: aber fünfmal beten muss ohne Muezzin und ohne Arbeitsunterbruch geschehen. Und Prozessionen und Kirchenglocken gehören nun mal zur Kultur des Gastlandes; wenn ich Gast in Tunesein bin,verlange ich auch nicht, dass die Tunesier meinem Wunsch nach sonntäglichem Kirchgeläut nachkommen. Also, wie Sie schreiben: “Wem das nicht passt, nunja, dann muss er in ein anderes Land gehen…. –

  26. mariuslupus

    “Integration” sollte zum Unwort des Jahres eklärt werden. Integration bedeutet Bringschuld, wer sich integrieren will soll es auch durch ein prosoziales Verhalten zeigen. Aber offensichtlich genügt, um als integriert bezeichnet zu werden, das Ausbleiben von Straftaten, bzw. evtl. Straftaten werden von Gutmenschen schön – und kleingeredet. Im Klartext Straftaten ohne Konsequenzen. Diese Gessellschaft war bis jetzt nicht in der Lage die bis Sommer 2015 anwesenden Muslime dazu zu bewegen, dass sie sich an die Gesetze der Gastländer halten und sie respektieren. Aber jetzt wird munter geschwafelt wie cca zehn- bis zwanzigmal mehr Muslime im Schnellzugtempo integriert werden. Geniale Idee der GröKaZ, Integration durch Mannschaftssport. Tschetschenen gegen Afghanen, viel brutaler als Simmering gegen Kapfenberg.

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