“Es gibt gute Gründe für ein Burkaverbot”

“……Ein Burkaverbot wäre Symbolpolitik, die in Österreich real kaum jemanden beträfe. Doch das ist noch ein Grund weniger, dagegen zu sein. Europa hat das Recht und die Pflicht, symbolisch klarzustellen, wo es die Grenzen der Toleranz gegen die Intoleranten zieht. Frankreich hat das 2011 getan und bei 150 Euro Strafe verboten, das Gesicht an öffentlichen Orten zu verhüllen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte lehnte die Beschwerde einer Muslimin ab. Die Begründung: Für das Miteinander der Gesellschaft sei es unerlässlich, dem anderen ins Gesicht schauen zu können. Wer Werte der Aufklärung verteidigt, könnte dafür einen Preis zahlen. Vielleicht bleiben Touristinnen fern. Das muss es uns wert sein….” (hier)

33 comments

  1. Fragolin

    “Gute Gründe” gibt es für alles. Es gibt auch gute Gründe dafür, endlich aufzuhören, über Symptome zu diskutieren und sich um die Ursachen zu kümmern.

  2. Thomas Holzer

    Es gibt keinen einzigen “guten Grund” für ein derartiges Verbot.
    Wenn die “europäischen Werte” nur mehr durch ein solches Verbot “verteidigt” werden können, dann gute Nacht Europa!
    Auf der einen Seite ein “Burkaverbot”, auf der anderen Seite Selbstbeschränkung bei Karikaturen, Theateraufführungen, Ausstellungen, Staatsbesuchen, Nikolobesuchen in Kindergärten und Ausweitung der Kompetenzen der “Sprachpolizei”
    Das alles driftet ins Lächerliche und in den Populismus ab, und ist auch nur mehr lächerlich und populistisch

  3. Reini

    „Es gibt gute Gründe für ein Burkaverbot“ … weil einfach Scheiße ausschaut!

  4. aneagle

    Burkaverbote machen Sinn. Nicht nur Jasser Arafat ist seinen Verfolgern in alles verhüllenden Frauenkleidern entkommen. Auch im Bataclananschlag spielte Verkleidung eine wichtige Rolle. Man muss es dem IS nicht leichter machen. Und dem vollvermummten schwarzen Block auch nicht!

  5. Erich Dederra

    Also ich bin für eine generelle Burka oder Hidschab Pflicht in der Öffentlichkeit…..

  6. sokrates9

    Es ist noch gar nicht so lange aus, da gab es in der Türkei ein Kopftuchverbot!!Habe kein Problem wenn zahlende Gäste was auch immer an Kleidungsstücken tragen! Habe aber sehr wohl ein Problem wenn ich daran denke Leute finanzieren zu müssen, deren Ziel es ist auch mit Symbolen ist unsere Kultur zu unterwandern!!

  7. Nattl

    Ich finde es immer wieder interessant, lustig und vor allem entlarvend, wenn auf einem liberalen Blog von sich selbst als Liberale betrachtenden Menschen Verbote gefordert werden…

  8. waldsee

    die frau carla b. ist einkunftsgemäß gegen antiislamismus und wenn es strategisch passt,auch gegen antisemitismus.dieser typ
    mensch ist immer nur gut (nach der scharia) und kommt in vielen politischen bewegungen vor. punkt.

  9. Fragolin

    @stiller Mitleser
    Ich versuch mich mal in linker Deutung:
    Während ihr Exparteichef noch durchgezogen hat, dass österreichische Jugendliche bis 18 verpflichtend nur lernen dürfen aber nicht arbeiten, will sie “unbegleitete Minderjährige” auf den Arbeitsmarkt werfen – was ist das denn für eine Rassistin, die arme, von ihrer Familie getrennte Flüchtlingskinder an die Fließbänder stellen will? Vielleicht in einer Burka-Näherei, weil sie so geschickte kleine Finger haben, oder was?

  10. mariuslupus

    Das Burkaverbot ist ein deutliches Signal gegen die Unterdrückung der Frauen durch ihre muselmanischen Männer, Väter und Brüder. Diese Frauen, nicht verschleiert, könnten sich endlich emanzipieren und integrieren.
    Frage. Wie viele Hochzeiten hat es im letzten Jahr zwischen einer Muslimin und einem Europäer gegeben.

  11. Falke

    O.T. (aber nicht so ganz): Der brasilianische Fußballstar Neymar wurde offiziell kritisiert, weil er ein Stirnband mit der Aufschrift “100% Jesus” getragen hat. Botschaften jedwelcher Art (politisch, religös, rassisch usw.) sind bei den Olympischen Spielen verboten. Keinerlei Kritik (oder gar ein Verbot bzw. Disqualifikation, was an sich den Kleidungsregeln entsprochen hätte) habe ich allerdings gehört, als muslimische Beachvolleyballerinnen in Ganzkörperanzügen aufgetreten sind – dort sind bekanntlich Bikinis vorgeschrieben. Das (auch sonst) korrupte IOC hat wieder einmal seine links-gutmenschliche Fratze gezeigt, für die es locker seine eigenen Regeln verletzt. Dass in Rio – entgegen den IOC-Regeln, die nur Nationalmannschaften vorsehen – auch eine eigene “Flüchtlingsmannschaft” teilgenommen hat, darf einen angesichts dieser Tatsachen wohl nicht weiter wundern.

  12. Fragolin

    @Falke
    Als der ägyptische Judoka Islam El Shehaby seinem israelischen Gegenüber Or Sasson den in diesem Sport üblichen Handschlag verweigerte, war dies den Offiziellen kein Schulterzucken wert. Aber da es es sich bei diesen ganzen supranationalen Sportorganisationen eh um mafiöse Sauhaufen handelt, sollte man das nicht weiter bewerten.

  13. Manuel Leitgeb

    ad Nattl
    Meiner Meinung gehört aber zum Liberalsein auch die Bereitschaft, die liberal-freiheitlichen Grundwerte verteidigen zu wollen.
    Und in dieser Diskussion gibt es dafür zwei Möglichkeiten: Entweder ich gehe den amerikanischen Weg und hebe alle(!) Kleidervorschriften auf, d.h. es muß(!) auch erlaubt sein, daß Bürger mit SS-Runen oder Hakenkreuzfahnen auf dem T-Shirt rumlaufen. Und gleichzeitig darf es keine Urteile gegen private Unternehmer geben, wenn sie jemanden wegen seiner Kleidung nicht einstellen wollen (Beispiel Aida-Kette).

    Oder: Ich nehme an, daß es gewisse verfassungsfeindliche politische Symbole gibt, und verbiete diese. Das Kopftuch kann man ruhig ausnehmen, aber Burka, Niqab und Tschador sind eindeutig Symbole von politischen, intoleranten und brutalen Ideologien, die nicht mit liberal-freiheitlichen Grundwerten vereinbar sind.

  14. waldsee

    @leitgeb
    @alle appeaser
    es fängt immer klein an,zb. mit dem kopftuch.burka usw folgen später automatisch nach .mir persönlich ist der mini und slv (slip lin visible) frauen lieber als der tschador und anderes.gewalt und ( oder ) täuschung ist immer dabei.immer.
    es sind zuviele ,die die grausamen wirklichkeiten durch besänftigenden glauben beiseite schieben.

  15. sokrates9

    ad Nattl@ Bin Anhänger einer liberalen Ordnung, jeder soll trage was er will: aber wer zahlt, schafft an! Kleine Differenz zu Leitgeb: Ich kann als AIDA. Bank sehr wohl fordern dass meine Angestellten so zum Dienst erscheinen, wie ich will; und das kann auch eine Uniform sein! In der Freizeit kann der machen was er will!
    Freiheit ist nicht wenn eine Kopftuchträgerin auf Verdienstentgang erfolgreich klagen kann, da sie gefeuert, oder nicht angestellt wurde!

  16. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Wenn sogar eine Richterin vor der Burka kapituliert, wie in D geschehen, weil die Burka-Trägerin ihr Gesicht nicht zeigen will. Das finden Sie richtig und da darf es auch kein Verbot geben? Dazu kommt, dass Sie doch gar nicht wissen, ob ein Mann oder Frau unter der Burka ist. Und nein, ich möchte nicht von einer Burka-Trägerin in einem Geschäft bedient werden.

    Noch mögen es wenige sein, die eine Burka tragen und was, wenn es bald hier aussieht wie in Riad? Die Islamisierung geht doch immer weiter, langsam aber sicher. Unsere Toleranz lässt es auch dazu kommen, wir nehmen halt alles hin. Bloß keine Verbote, was auch immer moslemische Aktivisten hier wollen.

  17. FDominicus

    “Es gibt keinen einzigen „guten Grund“ für ein derartiges Verbot.”

    Yepp völlig egal. Man vor gar nicht mal langer Zeit trugen die meisten Frauen was auf dem Kopf heute machen wir eine Well wenn es manche noch wollen? Nackig geht auch nicht, zu knappe Sachen sollen auch wieder nicht gut sein. Man verschenkt doch schöne graue Säcke, manche Frauen können dadurch nur gewinnen. Ich nehme auch eine schönen grauen Sack, dann nenn’ ich mich als distinguiert. Krank um was wir uns Sorgen machen.

    Ach ja wenn man die wirklichen Probleme nicht angehen will dann weicht man auf so einen Sch… aus.

  18. wbeier

    FDominicus
    >Ach ja wenn man die wirklichen Probleme nicht angehen will dann weicht man auf so einen Sch… aus.<
    +1

  19. astuga

    Eigentlich sollte bereits die Diffamierung von normal gekleideten Frauen durch Muslime in Europa (wie rohes Fleisch für Hunde, es sind Huren) und der Zwang, dass man in vielen isl. Ländern entweder wegen einer gesetzlichen Regelung (mit harten Strafen bei Zuwiderhandeln) oder auf Grund sozialen Drucks islamische Kleidung tragen muss ausreichend für ein Verbot bei uns sein.

    Für alles andere: Argumente für ein Verschleierungsverbot
    http://www.islam-deutschland.info/forum/viewtopic.php?p=165001#165001

  20. astuga

    @Nattl
    Den Intoleranten und Fundamentalisten die Räuberleiter zu machen hat nichts mit Liberalismus zu tun.

    Schwächere zu schützen und für möglichst viele Menschen möglichst viel Freiheit zu ermöglichen aber sehr wohl.
    Es gibt gute Gründe, weshalb wir nicht die gleiche Debatte über den Turban der Sikhs oder den indischen Sari führen.
    Oder über die isl. Kleidungsvorschriften für Männer (die von diesen scheinbar nach Belieben ausgelegt werden)

  21. astuga

    Nachtrag.
    FDominicus “Ach ja wenn man die wirklichen Probleme nicht angehen will dann weicht man auf so einen Sch… aus.”

    Sie denken in dieser Sache eben wie ein Nichtmuslim – und das führt zu einer Fehleinschätzung.
    Denn es handelt sich um eine Angelegenheit die gerade den radikalen und fundamentalistischen Muslimen sehr wichtig ist.

    Es geht dabei um Deutungshoheit und die gesellschaftliche Etablierung der Sunna.
    Die Kleidungsfrage der Frauen ging bisher auch jeder Islamisierung einer Gesellschaft voraus – egal ob Iran, Ägypten oder Türkei.
    Und sie steht deshalb auch ganz oben auf Agenda aller fundamentalistischen Bewegungen.
    Die immer auch bereit sind sie mit Gewalt durchzusetzen.

  22. sokrates9

    Fragolin@ Ihr Video 14:22: der Beweis dass Beatrix Pirchner ( heute Kommentar 9:23) voll Recht hat!
    Sie sehen außerdem wie sehr die Neue Mittelschule schon wirkt: Kein klarer Gedankengang, unstrukturiert, redundante Sprache, keine klare Message! Ich sehe bei Diskussionen immer mehr dass junge Leute eine Frage nicht mehr kurz und bündig formulieren können! in 30% der Fragen kennt sich auch der Moderator / das Publikum nicht mehr aus was der Fragesteller eigentlich will! Ist zum fremdschämen!!

  23. gms

    Manuel Leitgeb,

    “.. sind eindeutig Symbole von politischen, intoleranten und brutalen Ideologien, die nicht mit liberal-freiheitlichen Grundwerten vereinbar sind.”

    Ist das wirklich so? Debatten über Werte (=Plural) laborieren in der Regel am Verkennen einer Reihung, am Negieren einer Über- und Unterordnung relevanter Prinzipien. Ohne Einigung darüber, ob nun Taten einzig und allein entscheidende Kriterien darstellen, oder schon Worte, ob Symbole ausreichend nachteilig wirkmächtig sind oder erst Handlungen, solange drehen sich entsprechende Erörterungen im Kreis.

    Der Hardcore-Libertäre (ich rechne mich dazu) muß faktisches Unrecht von Recht unterscheiden, er muß daher auch im echten Wortsinn all das tolerieren, was ihm gegen den Strich geht, solange damit sprichwörtlich niemandem ein Haar gekrümmt wird. Willkommen im liberalen Lackmustan.
    Was ist Gewalt, was darf Gegenstand von Verboten sein?– Sobald wir den Fehler begehen, in dieser alles entscheidenen Frage die Grenzen zu eng zu stecken, zerbröseln wir selbst unsere Grundwerte.

    Im Anlaßfall würden wir mit einem “Burkaverbot” nicht nur unsere Gesinnung konterkarrieren, sondern zugleich den Obertanen ein billiges Zugeständnis abringen. Die Politik würde das Falsche tun, dafür Zuspruch erhalten und deshalb umso leichter in der Grundsatzfrage die Zügel schleifen lassen. Unterm Strich wäre es nichtmal ein Pyrrhussieg, es ist ein Kampf an der völlig falschen Stelle.

  24. Fragolin

    @sokrates9
    Zu viel der Ehre, es war @stiller Mitleser, der an mich adressiert das Viedo einstellte…
    Ansonsten gebe ich Ihnen vollkommen recht, ein Musterbeispiel für mich wie Frauke Petry bei einer AfD-Veranstaltung die protestierenden Linksstudenten auf die Bühne holt und mit ihnen den Zettel durchgeht, den sie verteilt haben und auf dem sie der AfD alle möglichen Grauslichkeiten (Klimaleugnung, Frauenfeindlichkeit, Homophobie usw., das übliche Blabla) vorwarfen. Die konnten ihre Aussagen in keine klaren Sätze fassen, stammelten hilflos komplettt geistlosen Schrott daher und konnten von jedem, der noch vor 20 Jahren die Hauptschule in der 1. LK abgeschlossen hat, mühelos zerlegt werden. Die geistige Elite der Zukunft bewegt sich auf dem Niveau frühpubertierender Sitzenbleiber.
    @stiller Mitleser
    Das Video bereitet fast körperliche Schmerzen. Aber es sind genau jene Dumpfbacken, die
    1. stramm links sein müssen, weil sie auf einfache Propaganda-Stehsätze abfahren, zum Begreifen komplizierter Zusammenhänge aber geistig nicht fähig sind,
    2. total wichtig sein müssen, weil man ihnen das gesagt hat und das das einzige ist, was sie sich aus 12 Schuljahren gemerkt haben,
    3. kluge Texte verfassen müssen, die zwar total gegendert aber ansonsten faktisch sinnleer sind, was nach Punkte 1 und 2 aber keinen verwundert,
    4. jeden Andersdenkenden primitiv anrotzen, weil sie zu niveauvoller Replik geistig zu unterbelichtet und rhetorisch zu flach gehäkelt sind und
    5. voll total gegen Hatespeech sein müssen, weil sie nichts anderes kennen – wie soll man einer Dumpfbacke, die keine mehrsilbigen Worte sinnerfassend lesen kann, höflich auf die Tatsache hinweisen, dass sie eine Dumpfbacke ist? Es ist eine Selbstschutzreaktion, seinen Gegnern die einzige Sprache (kurz, einprägsam und leicht zu begreifen) die sie verstehen als “Hatespeech” zu verbieten; so können sie sich ungestört in ihrem eigenen Biotop sonnen, über das, wenn man sich dessen Oberbau anschaut, man sich ein ganz besonderes Bild machen kann: Und diese Dumpfbacken erhöhen sich selbst dadurch, dass sie sich ständig selbst einreden, ihre Gegner von “rächhts” wären alles primitive Dumpfbacken.
    Um was ist diese affektierte Göre jetzt eigentlich geistig höherstehend als ein bierseliger “Doitschland!”-Gröler aus dem Hinterzimmer des Hubertushofes? Der würde solche Videos auch noch hinkriegen, mit genausovielen “uuuund” als sinnleerem Verbindungsknoten zwischen sinnleeren Wortgirlanden. Nur eines bekommt er nicht: einen Job bei irgendeiner staatlich finanzierten Räuberbande.

  25. Fragolin

    @gms
    “…es ist ein Kampf an der völlig falschen Stelle.”
    Da sind wir an dem Punkt, den ich mit meinem eröffnenden Post meinte.
    So sehr ich das Burkaverbot verstehe, besonders im Kontext der innermuslimischen Symbolpolitik, halte ich es für dummes Herumgewurstel an der symptomatischen Peripherie. Man möge mir den harten Vergleich verzeihen, aber ein Hautkrebskranker gewinnt nichts, wenn er sich die blöden Flecken kosmetisch wegretuschiert. Es sieht zwar gesünder aus, aber ansonsten wird nichts erreicht.
    Solange wir uns nicht um die Ursachen kümmern sondern nur um die Symptome, ändert sich nichts außer die Optik.

  26. astuga

    @Fragolin
    Der Einwand ist natürlich berechtigt.
    Aber auch nur dann, wenn man es bei der Auseinandersetzung mit dem Islam alleine bei einem sog. Burkhaverbot belassen würde.

    Aber es gibt ja noch andere Reibungspunkte.
    Vom Religionsunterricht, über das was am Arbeitsplatz einem Muslim zugemutet werden kann, bis zur Tätigkeit von Muslimen im öffentlichen Dienst, oder wie man mit Radikalen und Jihad-Touristen umgeht (Stichwort Staatsbürgerschaft).
    Oder auch der Problematik von Asyl und Zuwanderung.
    Ich denke, man sollte und darf dabei keinen einzigen Aspekt vernachlässigen – und gerade die Kleidungsfrage ist den Radikalen sehr wichtig.
    Wichtiger als etwa das Thema Religionsunterricht, weil sie ohnehin andere Wege haben um die Jugend zu erreichen. Während wir das – fälschlich – als sehr wichtig erachten.

  27. FDominicus

    Ein Burka schadet mir nicht, daher hat es mir egal zu sein Sollte eine Frau gesetzlich gezwungen werden eine Burka zu tragen halt ich da für genauso nur für ein Gesetz wie ein Verbot. Wenn ein Muslim sich nicht in der Lage sieht einen Beruf wegen seines Glaubens auszuüben, dann hat er eben diesen Beruf nicht zu ergreifen. Wenn wie in irgendeiner Weise einen Fortschritt erzielen wollten, dann lieger dar garantiert NICHT in einem Burkaverbot/gebot. Sonden daran die Eingriffe unser Staaten zu minimieren. In einer freien Gesellschaft stünde es jedem frei wen auch immer für was auch immer zu diskriminieren. Aber wir befinden uns ja auf einem Trop jede Diskriminierung unter Strafe zu stellen. Demnächst bei Ihrem Autohändler. Was Sie kaufen einen BMW, geht gar nicht die Quote sagt ein Mercedes muß gekauft werden.

    Schauen Sie sich doch einfach den Wahnsinn auf Stellenauschreibungen an. Warum darf man nicht schreiben suchen Mann / suchen Frau? Wenn ich eben keine Frau im Betrieb haben will, dann muß ich eben auch keine anstellen. Aber in der Ausschreibung muß ich Mann/Frau schreiben?

    Burka oder nicht, ist genauso eine Nichtfrage, Schreib ich halt in die Anzeige Burkaträgerinnen werden nicht in Betracht gezogen. Wäre wahrscheinlich bei einem Unterwäsche Modell auch kaum zielführend.

    Unsere wirklichen Probleme sind. Das der Staat gegen jeden Gewalt in Bereichen ausübt, die überhaupt kein Recht mehr enthalten. Warum dürfen Banken ungefragt Einlagen ausleichen? Wegen entsprechender Gesetze. Wir haben Zentralbanken – warum? Wie haben ein komplett durchsozialisisertes Krankheitswesen, Zwangsarabeiten für was auch immer. Schulzwang und was weiß ich noch und hie wird sich über ein bescheuertes Kleidungsstück der Kopf heiß geredet?

    Ich wiederhole mich, wer die wirklichen Problem nicht angehen will bauscht andere massiv auf. Im Zweifel wie hier was man sich anziehen darf/muß soll. Sorry das ist mir schlicht zu blöd – ich bin draußen.

  28. stiller Mitleser

    @ Fragolin und sokrates9
    Es tut mir ein bißchen leid Sie mit diesem Video (das beim Ansehen auch mir Unbehagen bereitet) behelligt zu haben; es geschah um zu zeigen, woher die Inspirationen kommen. Schon in der Studentenbewegung war das so. Um das Thema Aas vorläufig wieder beiseitezulassen noch ein link, der die ganze Ignoranz der CDU zeigt. http://www.achgut.com/artikel/was_die_cdu_mit_der_amadeu_antonio_stiftung_verbindet
    Da aber auch de Maiziere in einer Aas-Datenbank öffentlich unter “rechts” angeführt wurde, ist doch zu hoffen, daß da endlich “dreingefahren” wird.

  29. Historiker

    Durch ein Burka-und Niquabverbot würden diejenigen tiefreligiösen Muslime, die auf diese Verhüllung nicht verzichten wollen oder dürfen, darüber nachdenken, unser Land zu verlassen und dorthin ziehen, wo sie diesen Stoffkäfig tragen dürfen. Diese Abwanderung ist im Sinne der Erhaltung unserer westlichen Lebensart zu befürworten.

  30. astuga

    @FDominicus
    “Ein Burka schadet mir nicht, daher hat es mir egal zu sein…”

    Also Ihrer Meinung nach HAT es dann wohl auch allen anderen egal zu sein – zu Befehl! 😉
    Die isl. Kleidung der Frauen schadet uns beiden natürlich nicht persönlich unmittelbar, aber sehr wohl der Gesellschaft in der wir leben.
    Und den muslimischen Frauen die sie nicht tragen wollen, die aber mit zunehmender Verbreitung dem sozialen Druck ausgesetzt sind es doch zu tun.
    In Deutschland soll es mittlerweile Schulklassen geben wo die 1 oder 2 verbliebenen Nichtmuslimas bereits in der Schule Kopftuch tragen, damit sie ihre Ruhe vor den Mitschülern haben und nicht belästigt werden.

    Als die einzige “Hure” in der Klasse betrachtet zu werden ist nämlich ziemlich stressig für Kinder und Jugendliche.

  31. astuga

    Wenn man das schon diskutiert, wären echte Argumente nett!

    Eine bloße Meinung dazu ist nämlich etwas anderes.
    Und sich dabei bloß auf den eigenen “Liberalismus” auszureden ist nur Plattitüde und kein Argument.

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