Es knirscht gehörig im EU-Gebälk

“Seit sich die Briten mehrheitlich für den Brexit ausgesprochen haben und Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt wurde, sehen die Befürworter eines Europäischen Einheitsstaates ihr Projekt bedroht…..” (weiter hier)

5 comments

  1. Der Realist

    Und vor allem geht bei denen die Angst um, dass sich Großbritannien nach vollzogenen Brexit recht gut hält, und auch der von allen “Experten” prognostizierte wirtschaftliche Niedergang nicht eintritt. Sollte Großbritannien auch ohne die EU recht gut überleben, könnte das, wenn nicht eine Austrittswelle, aber zumindest ein forscheres Auftreten einzelner Staaten gegenüber der Machtzentrale Brüssel zur Folge haben. Und nichts fürchten die “Eliten” in Brüssel mehr, als Verlust von Macht und Einfluss, und dass ihnen ihre Grenzen aufgezeigt werden, sind sie doch von ihrer Unfehlbarkeit restlos überzeugt.

  2. sokrates9

    Bin überzeugt dass diese Brexitverhandlungen nun das endgültige Aus der EU sein werden! Die EUnomenklatura hat doch schon seit Jahren bewiesen, dass Ihnen die Prosperität Europas und der Menschen völlig egal sind. Hauptsache ihre Macht bleibt erhalten! Das war doch auch ausschlaggebend dass man sich mit den berechtigten Forderungen von GB nie auseinandergesetzt hat! Man war doch froh die Störenfriede loszuwerden! Rache wird auch diesmal vor Vernunft das EU- Verhandlungsziel sein! Ob sich verschiedene ökonomische Interessenten das gefallen werden wird sich zeigen!

  3. mariuslupus

    Warum sollen grosse Staaten besser sein, als eine Vielfalt von kleinen Staaten.
    Europa braucht nicht dem Beispiel von Russland und den USA zu folgen. Europa hat eine andere Vorgeschichte. Die europäische Staaten hat es in verschieden Konstellationen schon immer gegeben.
    Russland und die USA sind, historisch gesehen, relativ neue Kolonialmächte. Der Imperialismus, Kolonialismus und die Eroberungen von neuen Territorien wurden nicht korrigiert und werden auch, bis jetzt, akzeptiert weil es um eine Ausdehnung des Staatsgebildes auf dem eigenen Kontinent, handelt. Ausserdem, wurde die indigene Bevölkerung, so weit wie möglich, in die Bedeutungslosigkeit abgedrängt. Dadurch sind diese Staaten in ihrer Struktur, relativ homogen.
    Die Implosion Europas begann 1871 mit der Installierung des Deutschen Kaiserreiches. Diese neue Gebilde auf der europäischen Bühne, hat definitiv des Gleichgewicht der Kräfte dass im Jahre 1825 etabliert wurde zerstört. England, eigentlich immer eher ein Verbünderter Preussens, musste die eigene Position korrigieren.
    Die Devise der englischen Europapolitik war immer, sich mit dem zweitstärksten gegen den stärksten zu verbünden. Durch die Expansion Preussens und die Demütigung Österreichs, war England gezwungen sich
    mit dem Erz-Feind, Frankreich, gegen Preussen, bzw. das Deutsche Reich, zu verbünden.
    Das Resultat waren zwei Kriege, in denen es um nicht anderes gegangen ist, als die Vormachtstellung Deutschlands zu brechen.
    Die Vorstellung dass Europa bei der ganzen Vielfalt einen Einheitstaat braucht zeigt dass es den (Un)Verantwortlichen für diese Politik nur um die Ausdehnung ihrer Macht und die Sicherung Ihrer Pfründe geht. Die fortschreitende, erfolgreiche, Selbstdemontage der EU zeigt dass sich hinter den leeren Phrasen der Protagonisten vom Friedensprojekt, nur ein schwarzes Loch aufgefüllt von Arroganz und Ignoranz, befindet.

  4. Johannes

    Wir wissen ja nicht einmal was Brüssel genau vorhat, wir hören immer das sich jeder Staat zurücknehmen soll, das wir in allem solidarisch sein sollen, es sollen Sozialleistungen einem Füllhorn gleich transferiert werden gleichzeitig scheinen Mindestpensionen im Land keinen Brüsseler Politiker Kopfzerbrechen zu bereiten.
    Brüssel findet keinen Weg Grenzschutz für unser Europa zu entwickeln es findet aber sehr wohl jede nur erdenkliche Forderung wie Europa die Einwanderungswellen ungeheuren Ausmasses zu verteilen hätte.
    Es gibt für mich keine sichtbare logisch nachvollziehbare Politik in Brüssel, stattdessen habe ich permanent das Gefühl das ich als europäischer Bürger getäuscht und belogen werden soll weil ein“ kluger “strategischer Plan es so vorschreibt. Bei Junker und Co habe ich immer denn Eindruck der gerade ehrliche Weg ist ihnen suspekt, so als wäre das etwas für Dumme, so als wäre nur der trickreiche Weg für ein vereintes Europa möglich. England hatte diese Spielchen satt und immer mehr Bürger Europas ebenso. Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar, auch wenn dann der eine oder andere gefinkelte Taschenspielertrick eben nicht möglich ist.
    Karas argumentiert gerne Europa das sind wir alle, wir alle sind durch unsere gewählten EU Abgeordneten dort vertreten.
    Nun Herr Karas was soll ich mir so denken wenn Sie und ihre Kollegen für ein Aussetzen der Türkei Beitrittsgespräche einstimmig eintreten und die Kommission braucht sich erstens gar nicht daran zu halten und will es zweitens auch gar nicht. Also Herr Karas was soll ich da denken????

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