Es wird ein bisschen wärmer, na und?

Von | 25. September 2013

“…Der Klimawandel ist nicht zu leugnen. Doch Alarmismus ist fehl am Platz, wie der neue Bericht des Weltklimarates zeigt. Was wir brauchen, sind pragmatische Lösungen – keine Panikmache….”  (Von Bjørn Lomborg, “Welt“)

5 Gedanken zu „Es wird ein bisschen wärmer, na und?

  1. FDominicus

    Dieser Beitrag ist an Infamie schwer zu überbieten. Der ganze Sermon endet mit:
    “Für beinahe 15 Billionen Euro wird man die Temperaturen am Ende des Jahrhunderts um vernachlässigbare 0,05 Grad Celsius gesenkt haben. Wir brauchen Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die Kosten der grünen Energie zu senken und ihren Nutzen zu steigern. Wenn Sonnenenergie und andere grüne Technologien kostengünstig zu erwerben sein werden, haben wir das Problem der globalen Erwärmung gelöst – und zwar ohne Angst.”

    Ich weiß nicht warum Sie ein derartig entstellenden Teil aus diesem Bericht zitieren.

  2. Pingback: Es wird ein bisschen wärmer, na und? | FreieWelt.net

  3. Thomas Holzer

    @FDominicus
    Sie schreiben es, auch der Lomberg leidet an menschlicher Hybris.
    Die Politik sollte sich, wie auch in den meisten anderen Bereichen, raushalten, und dann wird sich ja zeigen, ob die sogenannten Alternativenergien ohne Subventionen überlebensfähig, sprich marktfähig! sind, oder nicht

  4. Wettbewerber

    @Thomas Holzer:
    Alleine das Faktum, dass Beihilfen ausbezahlt werden, ist für mich Zeichen genug, dass all diese Technologie NICHT marktfähig ist. Wenn sie marktfähig wäre und so gut, würden die Leute sie ja ohnehin in Massen kaufen, oder? Brauchen wir Beihilfen, damit Leute neue Autos kaufen, die weniger Sprit verbrauchen, als alte Autos? Der einzige Punkt für die Beihilfen ist, dass ein paar Leute mit Einfluss es cool finden, wenn auf den Dächern blaß-blaue Glas-Kunststoffkonstruktionen zu sehen sind.

    Und all diese Beihilfen werden ihren Teil dazu beitragen, dass weiterhin Ressourcen in die falsche Richtung fließen, was den tatsächlichen wirtschaftlichen Verlust durch diese Beihilfen wahrscheinlich um ein Vielfaches höher macht, als alle diese Beihilfen zusammengerechnet…

  5. Reinhard

    Marktfähig ist alles, was Kunden findet. Wenn jemand aus Überzeugung bereit ist, das Doppelte für “sauberen”, “besseren” oder “moralisch hochwertigeren” Strom zu bezahlen, dann ist das OK. Wenn ich es schaffe, mit geschickter PR viele Kunden davon zu überzeugen, dass es besser ist, lieber teuer als billig zu kaufen, ist es sogar genial. Muss ich aber von Nichtkunden Zwangsabgaben abpressen, weil mir bei Kostenwahrheit sogar meine Randgruppenklientel davonläuft, dann ist das verbrecherisch.

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