EU: Auch in der Coronakrise kann es Solidarität nicht umsonst geben

“…..Warum sollten für hilfsbedürftige EU-Staaten andere Regeln gelten als für Unternehmen, die wegen der Coronakrise in Schwierigkeiten geraten sind? Ein deutscher Mittelständler, der Kredite von der staatlichen Förderbank KfW erhalten hat, muss diese ebenfalls mit Zinsen zurückzahlen und Auflagen akzeptieren. mehr hier

7 comments

  1. Rado

    Warum? Weil es immer so war! Warum kriegt der Beitrittskandidat Türkei bedingungslose Zahlungen? Warum bekommt halb Afrika seit einem Dreivierteljahrhundert bedingunglose “Entwicklungshilfe”?

  2. sokrates9

    Rado@ Deswegen weil Politik völlig abgehoben von wirtschaftlichen Kriterien agiert! Man müsste wirklich die Politik verpflichten eine gleichheit von Privatwirtschaft und Volkswirtschaft einzuhalten

  3. Rado

    @sokrates9
    Als kleiner Anfang würde ja folgende Geste genügen: In jedem griechischen Kaff stehen an irgendwelchen Brücken, Strassen und Gebäuden die blauen Schilder mit den gelben Sternen “Erbaut aus Geldmitteln der EU…”
    Wie wäre es, wenn man sodtwas hierzulande auch aufstellt”. Die Texte könnte heissen “Hier zahlen Alle für einen Schafzüchter irgendwo hinter Korinth” oder “… für ein Stadion in Athen” oder “… für einen Privatjet des Königs von Swasiland”. Oder noch besser für irgendeinen der unendlich korrupten UNO Ableger.

  4. GeBa

    Ich sehe es auch so, dass für Staaten keinesfalls andere Regeln gelten dürfen, ganz im Gegenteil. Man weiß, dass es in Italien China-Slums gibt, man darf zwar nicht offen aussprechen dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Corona-Virus seinen europäischen Ausbruck dort nahm, Italien aber jahrelang von den dortigen Produktionsstätten (schließlich wurde auch für Nobelmarken dort produziert) profitierte. Italien konnte noch nie wirtschaften, die erfolglosen, welchselnden Regierungen gehen zurück solange ich denken kann, daher darf dort jetzt kein Geld aus den anderen EU-Ländern zinsenlos hin transportiert werden. Im Gegenteil!

  5. sokrates9

    Rado@ Fürchte unsere Leute verstehen das nicht:Bei uns gibt es doch auch die Schilder: Erbaut mit Mitteln der EU..noch nie ein Schild gelesen.. ohne EU Gelder wäre es mit Österreich als Nettozahler größer oder doppelt so schnell oder günstiger erbaut worden..

  6. Falke

    Es hat sich wieder (und jetzt erstmalig ganz klar, ohne jeden Zweifel) erwiesen, dass die EU (Kommission, Parlament) völlig versagt hat, und vor allem, dass jedes Mitgliedsland das wohl weiß. Kaum gibt es ein größeres Problem, schotten sich sofort alle Mitgliedstaaten gegeneinander ab, jeder sucht seine eigene Lösung, schließt die Grenzen total gegenüber allen anderen Mitgliedern der sogenannten “großen EU-Familie”, ja betrachtet jeden Bürger eines anderen EU-Staates sogar als “Feind”, vor dem man sich schützen muss. War so ähnlich während der Flüchtlingskrise 2015 (und das geht weiter bis heute), wenn auch nicht ganz so krass. Das zeigt deutlich, dass es entweder ein “Reset” der gesamten EU-Organisation geben muss, oder einen Rückbau auf eine reine Wirtschaftsgemeinschaft. Der absolute GAU ist jedenfalls eine Kommission mit einer hilflosen und unfähigen Präsidentin Von der Leyen.

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