EU: Auf dem Holzweg in die Universalrepublik

Von | 1. Oktober 2017

“…Der französische Präsident Emmanuel Macron will Europa nicht den Bürokraten überlassen, aber zugleich sehr teure, neue Institutionen errichten. Was Europa braucht, ist nicht eine Vertiefung der EU, sondern eine Stärkung der Regionen und Länder…” (hier)

9 Gedanken zu „EU: Auf dem Holzweg in die Universalrepublik

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “Und man kann durchaus befürchten, dass die vorangetriebene „Vertiefung der EU“ zur vertieften Spaltung Europas führen könnte”

    Dies ist nicht zu befürchten, sondern dies wird zwingend stattfinden. Und die andauernde Gleichsetzung von Europa und EU ist sowieso unerträglich.

  2. sokrates9

    Ein kleines Detail am Rande: Jetzt sollen laut EU weitere 50.000 Flüchtlinge aus Schwarzafrikanischen Staaten- in den auch kein Krieg herrscht – aufgenommen werden! Steter Tropfen höhlt den Stein! warum müssen wir ganz Afrika retten??

  3. Falke

    Kurz zusammengefasst: Macron will einen bürokratischen Zentralstaat, der unbegrenzt Schulden machen kann, die mehrheitlich von Deutschland (also von den Steuerzahlern) bezahlt werden.

  4. Mona Rieboldt

    Falke
    Genau so ist. Ich fürchte Merkel macht mit.

  5. Rennziege

    1. Oktober 2017 – 13:32 — Mona Rieboldt
    Ich hege die Hoffnung, dass Madame Merkel, sosehr sie das auch möchte, nicht mitmachen kann. Denn ihre Machtbasis bröckelt ja schon in ihrer eigenen Partei, was auch die EU-Granden nicht nur bedauern.
    Zumal sie ja jeden Sommer nach Bayreuth pilgert, ausnahmsweise ihre überdehnten Hosen gegen ein Kostüm eintauschend*, wird ihr Richard Wagners Oper “Götterdämmerung” samt finalem Trauermarsch nicht ganz unbekannt sein.
    *Looking like a cow in a nightgown”, schrieb ein “Telegraph”-Journalist vor zwei Jahren. 🙂

  6. Johannes

    Ratlosigkeit weit und breit, anstatt einfach das Zusammenwachsen geschehen zu lassen und das kann halt dauern und ist auch gut so will jede größere ehemals bedeutende Macht mit theatralischer Geste den Steuermann spielen wissend daß das Steuerrad nur mehr Symbolik hat und längst andere nicht politische Mächte Tempo und Richtung vorgeben.
    Die Vektoren der einzelnen Staaten lassen sich nicht mehr in eine Richtung lenken und so entsteht Stillstand.
    Die elementaren Interessen innerhalb eines Staates sind so konträr geworden und werden vor allem durch das Wirken von unseligen NGO so stark ausgespielt das es unmöglich wird vernunftorientiert zu regieren.
    Stattdessen tritt der Weg des geringsten Widerstandes ins politische Tagesgeschäft.

  7. aneagle

    So sieht also ein angeblicher Liberaler aus. Aber es ist kein Vorurteil, französische Liberale sind eben zentralistische Liberale. Zu 120% Etatisten mit allen Nachteilen, ca. wie Freiheit mit Erwin Pröll. Während Ortners “Zentral”-Organ den liebenswerten Schalk im Namen trägt, ist es dem Liberalen Macron bitterernst. Furchterregend vor allem seine erträumte Asylzentrale. Vielleicht meint Macron es ja gut, aber dann müsste über seinem Asylministerium der Slogan von Scholl-Latour stehen:
    “Wer halb Kalkutta aufnimmt, rettet nicht Kalkutta, sondern der wird Kalkutta!”
    und dass eine Bürokratenhochburg nach diesem Mantra arbeitet, darf bezweifelt werden.

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