EU bietet Ukraine die Mitgliedschaft an

Von | 19. März 2014

Die EU-Kommission signalisiert nach dem Krim-Referendum ihre Bereitschaft, die Ukraine als vollwertiges Mitglied in die Europäische Union aufzunehmen. Erweiterungskommissar Stefan Füle sagte zur “Welt”: „Wenn wir den betreffenden Teil Osteuropas ernsthaft verändern wollen, sollten wir auch das stärkste Instrument anwenden, das der EU zur Verfügung steht und das ist die Erweiterung“. Sie habe eine „beispiellos verändernde und stabilisierende Kraft“. (hier)

10 Gedanken zu „EU bietet Ukraine die Mitgliedschaft an

  1. FDominicus

    Soviel zu den angeblichen Regeln. Verschuldungsgrad? etc? Menschenrechte? etc?
    Alles Lügen und zwar von vorne bis hinten.
    Da ich ein Faible für Sarkasmus habe lass ich mit der beispiellosen verändernden und stabilisierende Kraft der EU gerne stehen. Besser kann man Überheblichkeit, Arroganz und Gutmenschentum nicht ausdrücken.

  2. Mona Rieboldt

    Die EU besteht ja aus vielen Pleitestaaten, da passt die Ukraine wunderbar dazu.
    Als die EU noch eine Wirtschaftsunion mit wenigen Staaten war, hatte sie noch Sinn. Die Probleme fingen an, als sie auf die politische Ebene gehoben wurde. Dann auch so korrupte Staaten wie Rumänien, Bulgarien aufgenommen wurden und jetzt noch die Pleite-Ukraine. Und die Erweiterung nimmt kein Ende. Warum nicht auch Nord-Korea aufnehmen? Demokratisch ist die EU ja auch nicht.

  3. DNJ

    Dann auch so korrupte Staaten wie Rumänien, Bulgarien aufgenommen wurden -…

    Und Österreich 1995 nicht zu vergessen …

  4. Spruance

    Mitgegangen, mitgehangen – gilt natürlich für beide.

  5. Thomas Braun

    Bürokratie schafft noch mehr Bürokratie.
    Es kann nur der Selbsterhaltungstrieb der EU-Bürokraten sein, einen EU-Beitritt der Ukraine auch nur anzudenken. Schließlich schafft so ein neuer Beitritt jede Menge schöne Verwaltungsarbeit, die EU-Bürokraten dann laufend erledigen müssen.

    Diese Typen sind dermaßen weit weg vom realen Leben der Bürger. Es lässt sich einfach nicht mehr in Worte fassen!

  6. Thomas Holzer

    Und da sage noch einer, die EU-Außen/Erweiterungspolitiker hätten eine Ahnung von Geschichte und Geo-, Realpolitik.
    Und wer zündelt eigentliche jetzt?! “Wieder” Putin?! 😉

  7. Rennziege

    Passendes Beispiel aus der Weltliteratur: In Miguel de Cervantes’ “Don Quixote” durfte der Knappe Sancho Pansa von seinem maroden Esel auf des Ritters Klappergaul Rosinante klettern, freundlich dazu eingeladen. Anschließend brach der Gaul unter dem Gewichtszuwachs zusammen.

  8. Reinhard

    Also bitte, jetzt aber Nägel mit Köpfen!
    Ich fordere sofort den EURO für die Ukraine und Hilfe aus dem ESM. Unbegrenzt und ohne Bedingung!
    So geht es wenigstens schneller bis zum Ende…

  9. Thomas Holzer

    Aber was die Russki jetzt auf der Krim “veranstalten”, ist auch nicht gerade einer “Deeskalation” der momentanen Situation förderlich!

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