21 Gedanken zu „EU: Braucht Europa einen Kaiser Augustus?

  1. cmh

    Es stellt sich jetzt analogerweise die Frage:

    Hatten wir den Bürgerkrieg bereits oder steht uns dieser erst bevor?

    MMn ist es sicherer, sich auf diesen noch einzustellen. Nicht sicher ist hingegen, wer dann den Augustus stellen wird.

  2. Thomas F.

    “Atheismus … Kapitalismus und Staatsbankrott ”
    Wahnsinn! Schnell muss ein Kaiser her!
    Dann haben wir wieder Staatsreligion + Leibeigenschaft

  3. Thomas Holzer

    @Thomas F.
    bei einer Staats- und Steuerquote von über 50% in Österreich kann man auch schon von Leibeigenschaft sprechen! 😉

  4. Rennziege

    Ein Kaiser Augustus für Europa?
    Ja! Auf der Stelle, besser heute als morgen, mit Handkuss und Hofknicks!
    Dieser belgische Historiker David Engels hat einen sehr ausgeschlafenen Artikel geschrieben. Die medienbeherrschende journalistische Soldateska wird ihn freilich, sofern sie von der Dauerlektüre des “Kommunistischen Manifests” überhaupt abschweift, reflexhaft als PR-Agenten oder gar Lobbyisten einer Diktatur verteufeln, aber Engels liegt richtig.
    Man lese die Biographie und nachhaltige Wirkung dieses Gaius Octavius, der als Kaiser Augustus (der Ehrwürdige, nicht unverdient) hieß und 60 Jahre unangefochten regierte:
    http://www.romanum.de/main.php?show=biographien/augustus.html

  5. Rennziege

    8. Juli 2014 – 15:20 Rennziege
    Leider muss ich nachtragen: Dass sich irgendwo in Europa ein so weitsichtig, unaufgeregt, selbstlos und integer, sine ira et studio agierender Aspirant für einen heilsamen Kaiserthron fände, ist eine verwegene Hoffnung. Dazu wurden Europas gewachsene Kultur und Traditionen allzusehr mit genagelten Stiefeln ins Grab getreten, besonders von den 68ern und deren mittlerweile regierenden Söhnen und Töchtern.

  6. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Ihre Begeisterung in Ehren, aber woher wollen Sie den eine Person dieses Formates in Europa nehmen?
    Da müssten wir jemandem von einem anderen Planeten einfliegen lassen 😉
    Den (gordischen) Knoten in Brüssel und allen Haupstadtparlamenten kann nur mehr ein Außerirdischer durchschlagen 😉

  7. Rennziege

    8. Juli 2014 – 15:36 Thomas Holzer
    Servus, Herr Holzer! Hab’ doch eh bezweifelt, dass im heutigen Europa auch nur eine annähernd so fähige Persönlichkeit heranwachsen könnte. Jedes junge Gewächs, das abseits ausgelatschter Trampelpfade denkt, wird doch spätestens in der Volksschule mit öko-gutmensch-grünrot-marxistischer Gehirnwäsche auf politisch “korrekten” Kurs gebracht. Und aus die Maus.
    Den Gordischen Knoten Alexanders des Großen, den Sie zitieren, kennt heute niemand mehr — also auch nicht, wie einfach er zu durchschlagen ist, so man unkonventionell denkt.

  8. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Sie schreiben es! So ist es!
    Na, wenigstens finden wir in diesem Punkte Übereinstimmung 🙂

  9. Christian Weiss

    Ich würde mich zur Verfügung stellen. Ich habe in den vergangenen 20 Jahren als Staatsoberhaupt im Jobsharing mit rund 5 Millionen anderen Chefinnen und Chefs mehrere erfolgreiche Milliardenprojekte bewilligt, ca. zwei Dutzend Verfassungsänderungen durchgepaukt bzw. abgeschmettert, Steuern einigermassen stabil gehalten, Schwachsinn wie Mindest- und Maximallöhne verhindert, usw.
    Das Bruttoinlandprodukt pro Kopf meines Staates liegt 135% über dem EU-Mittel, die Lebenserwartung 2,4 Jahre drüber, die Erwerbsquote um 10,5 Prozentpunkte höher, die Staatsverschuldungsquote liegt etwa bei der Hälfte.
    Wenn mein Leistungsausweis überzeugt, darf man mich gerne als Kaiser einsetzen.

  10. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    Ihre Leistungen in Ehren, aber Ihnen fehlt die “richtige” Abstammung 😉
    Welche Verfassungsänderungen haben Sie denn durchgepaukt, in der Schweiz?!

  11. Ehrenmitglied der ÖBB

    Warum nehmen wir nicht die Rennziege?
    Aufgrund ihrer Beiträge weist sie Sachkenntnis in der Politik nach, ist polyglott und hat aufgrund ihres Humors auch die notwendige Distanz gegenüber den Berufspessimisten und Besserwissern!
    ( aber nicht dass ich jetzt von der falschen Seite – HH – Applaus bekomme? 🙂 )

  12. Christian Weiss

    Welche Verfassungsänderungen haben Sie denn durchgepaukt, in der Schweiz?! – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=29734#comments
    Da war ich mit meiner Aussage etwas unsauber. Ich habe mit meiner Stimme eigentlich für gewöhnlich Verfassungsänderungen (erfolgreich) zu verhindern versucht. Volksinitiativen (die immer eine Verfassungsänderung bedeuten) wirken sich häufig negativ auf die bürgerlichen Freiheitsrechte aus – nicht mein Fall.

  13. Thomas Holzer

    @Christian Weiss
    Sie scheinen ein Held zu sein 🙂
    In Österreich wären Sie definitiv auf verlorenem Posten!

    @Ehrenmitglied der ÖBB
    Eine Überlegung wert! Aber nur, wenn Sie von so erlauchten Personen wie Ihnen auserkoren(sic!), und nicht(sic!) gewählt wird 🙂

  14. Christian Peter

    DEUTSCHLAND : 5
    Brasilien : 0

  15. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    so what?
    who cares?

  16. gms

    Rennziege,

    “Dass sich irgendwo in Europa ein so weitsichtig, unaufgeregt, selbstlos und integer, sine ira et studio agierender Aspirant für einen heilsamen Kaiserthron fände, ist eine verwegene Hoffnung.”

    Hmm, da bin ich zuversichtlicher — siehe Hans-Adam von Liechtenstein.
    amazon.de/Der-Staat-im-dritten-Jahrtausend/dp/3727213035

  17. Rennziege

    9. Juli 2014 – 14:31 gms
    Wieder einmal teile ich Ihre Meinung. Der weise Fürst Hans-Adam, dessen Buch ich kenne, ist gerade dabei, eine offizielle Landeshymne abzusegnen, denn Liechtenstein hatte bisher keine. Musik kann ich hier nicht anhängen, aber es ist eine ziemlich fröhliche, flotte Polka, frei von der Schwere vieler anderer Hymnen. Auch der Schlenker mit den Banken ist lustig.Text folgt:

    Im Herzen von Europa
    Zwischen Schweiz und Vorarlberg
    Liegt eine wunderschöne Landschaft
    Sie ist Gottes Meisterwerk

    Dort spricht man Alemannisch
    Das versteht nicht alle Welt
    Doch von Rugell bis rauf nach Balzers
    Hört man auch Deutsch, wenn’s uns gefällt

    Wir lieben unser Liechtenstein
    Kein Land kann jemals schöner sein
    Es ist nicht groß, doch weltbekannt
    Wir lieben alles an diesem Land
    Wir lieben unser Liechtenstein
    Mit Winterschnee und Sommerwein
    Wir achten unser Fürstentum
    Und wissen ganz genau, warum

    Wir zahl’n mit Schweizer Franken
    Gute Nachbarschaft gibt Kraft
    Und wir brauchen viele Banken
    Weil der Mensch hier fleißig schafft

    Wenn and’re Länder streiten
    Bleiben wir allzeit neutral
    Nach vergang’nen wilden Zeiten
    Sind frei und friedlich Berg und Tal

    Wir lieben unser Liechtenstein
    Kein Land kann jemals schöner sein … (etc.)

  18. Thomas Holzer

    aber nachdem der Fürst weise(sic!) ist, wird er sich das nicht antun! 🙂

  19. Christian Weiss

    Die Regierungsgeschäfte in Liechtenstein führt Hans-Adam II. Sohn Alois. Übrigens recht erfolgreich und mit grosser Kompetenz. Der wäre ja vielleicht der richtige Mann als Kaiser von Europa.

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