EU-Bürokratie: Sie können es einfach nicht lassen….

Der Europäische Gerichtshof verpflichtet Arbeitgeber zur vollständigen Arbeitszeiterfassung. So sollen Arbeitnehmer vor unbezahlter Mehrarbeit geschützt werden. Tatsächlich aber bringt das mehr Bürokratie – und schadet Europa insgesamt. mehr hier

13 comments

  1. Selbstdenker

    Wie gestern erwähnt: eine weitere bürokratische Schickane gegen KMUs.
    Die totale Vertrottelung des Arbeitsalltages schreitet voran.
    Mein Tipp: Job Opportunities im Nicht-EU Ausland im Auge behalten.

  2. Christian Scheed

    Ich fürchte, ganz Viele werden die Engländer noch beneiden (falls denen der Austritt trotz Volksabstimmung gelingt). Dieses Urteil und das Verbot von Abschiebung Krimineller (!), soferne diese mit Strafe im Heimatland bedroht sind (no na), zeigt, dass der EU-Gerichtshof nur Erfüllungsgehilfe derer ist, die Europa in einen Einheitsbrei Gegängelter verwandeln wollen .
    Eigentlich würde beides einen sofortigen Austritt rechtfertigen .

  3. sokrates9

    Die EU verkommt immer mehr zu einen bürokratischen Monster! So wird sicherlich mehr Kreativität erreicht !Typisches Beispiel von Diktaturen! Wird uns sicherlich Vorteile gegenüber Asiaten bringen die einem 18 – stundentag haben!

  4. GeBa

    Der bürokratische Wasserkopf der EU wird immer aufgeblähter.
    Herr BK Kurz – das ist Gesetz 1001 das es abzuschaffen gibt!

  5. astuga

    Vorbild EU-Parlament.
    Bekanntlich tragen sich dort die Abgeordneten routinemäßig auch für Sitzungen ein an denen sie gar nicht teilnehmen.
    Aber Hauptsache alles hat seine verwaltungstechnische Ordnung…

  6. sokrates9

    Nach der Wahl wird es wieder großes Rätselraten geben warum so viele Bürger der Wahl fernbleiben und nicht die herrschenden Parteien wählen! Da werden sich dann wieder diverse Berater eine goldene Nase verdienen diesen EU – Phantasten aufzuzeichnen was nicht funktioniert…
    Aber das sind eben die europäischen Werte auf die wir stolz sein sollen!

  7. Triumph Cruiser

    @sokrates9

    … wenn der 26.5.2019, ein strahlend schöner Tag ist, dann wird die Wahlbeteiligung vermutlich unter 50% sein und wenn von diesen “unter 50 %”, 70 % “rechts” gewählt haben, werden es am Ende des Tages mit Sicherheit nur 24 – 26 % sein, die “rechts” gewählt haben … 😉

  8. Mitdenker

    Heute findet um 22.15 Uhr Talk im Hangar auf Servus TV statt. Ich habe mir die in der Vorschau einsehbaren Interviews mit Passanten angesehen und bin jetzt zutiefst pessimistisch.

  9. Falke

    Der EuGH erstellt ja keine Urteile aus eigenem Antrieb, sondern nur als Folge einer Klage. Siehe etwa die Karfreitagsregelung, die aufgrund einer Klage der AK erfolgt ist (und gegen die sich dieselbe AK dann fürchterlich aufgeregt hat). Bemerkenswert, dass davon hier nichts erwähnt wird. Es wäre doch interessant zu erfahren, wer diese Klage eingebracht hat.

  10. astuga

    @Falke
    Mal kurz die Suchmaschine angeworfen!
    Es war laut Kurier der Angestellte (ohne Bekenntnis) einer Wiener Detektei der 2015 die Klage eingereicht hatte.
    Der Fall wurde dann von der AK unterstützt und ging durch alle heimischen Instanzen, und schließlich auch an den EuGH.
    Ob er das wirklich aus eigenem Antrieb oder als Strohmann gemacht hat ist natürlich nicht feststellbar.
    Offenbar kam der Fall aber der AK wie gerufen.
    Ich meine, welchem Privatkläger ist so ein Blödsinn denn ein jahrelanges teures Verfahren durch alle Instanzen wert.

  11. Falke

    @astuga
    Danke für die Info; erstaunt mich gar nicht, dass es wieder (indirekt) die AK war. Allerdings muss sie das dann aber auch im eigenen Bereich durchführen. Ob das nicht (wieder) ein Schuss ins eigene Knie war?

  12. astuga

    Welches Ziel sie ursprünglich auch immer verfolgt haben mögen, am Ende konnten sie sich als Kämpfer für Arbeiterrechte inszenieren.
    Aber wahrscheinlich auch bloß bei ihren Hardcore-Anhängern.

    In solchen Bereichen gibt es fast nur Win-Win-Situationen, jedenfalls wenn man die involvierten Personen befragt.
    Vergleichbar sind ja Wahlniederlagen jedesmal auch immer noch ganz tolle Ergebnisse… also beinahe schon Wahlsiege.
    Und die meisten Aufsichtsräte können sich die schlechtesten Unternehmenszahlen noch schön reden.

  13. Johannes

    Konzerne, um beim scheinbar größten Feindbild der Sozialdemokraten zu bleiben, müssen nicht in Europa produzieren.
    Alles deutet meiner Meinung nach darauf hin das größere Abwanderungen mittelfristig stattfinden werden.
    Zum einen wird es keine qualifizierten Mitarbeiter in entsprechendem Ausmaß geben – Stichwort HTL Unwesen -, zum anderen werden Firmen dort hingehen wo sie in Ruhe gelassen, mit motivierten, gut ausgebildeten Menschen vernünftig produzieren und wirtschaften können.

    Dazu kommt der massive Ausbau eines chinesischen Handelswegenetzes das es ermöglichen wird chinesische Erzeugnisse innerhalb kurzer Zeiten in der ganzen Welt zu verteilen.

    Im Prinzip ist es vollkommen egal ob BMW in Deutschland produziert, es ist überhaupt kein Problem für einen Autokonzern dorthin zu gehen wo die besten Bedingungen geboten werden.

    Die einzigen die übrig bleiben sind die kleinen und mittleren Unternehmen, sie werden weiterhin sekiert und im Schraubstock der EU-Verordnungen bearbeitet werden, bis nichts mehr geht.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .