24 comments

  1. Christian Peter

    Dennoch sollten Massnahmen gegen (legale) Steuervermeidung von internationalen Konzernen auf EU – Ebene höchste Priorität genießen : Es kann nicht angehen, dass klein- und mittelständische Unternehmen für 80 % der öffentlichen Finanzen sorgen, während Großunternehmen und Konzerne mehr Subventionen erhalten, als Steuern bezahlen.

    Den öffentlichen Kassen entgehen in der EU durch Steuervermeidung von Konzernen jedes Jahr 1 Billion Euro :

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuern-die-tricks-der-superreichen-und-konzerne-a-900612.html

  2. gms

    Christian Peter,

    Ihre sektiererische Penetranz wird mit jedem Tag niederträchtiger und erbärmlicher. Waren es vor Wochen noch alle Steuervermeidungen insgesamt, welche der EU angeblich einen Entfall der dreifachen(!) Steuereinnahmen der BRD bescherten, sind es heute schon allein die Konzerne, welche herbeiphantierten Fehlbeträge bedingen.

    Was damals mit seinem Billion-Gefasel von Ihnen ventilierter Ausfluß rot-grün-brauner Propaganda war, offenbart in der heute dargelegten Verschärfung wieder den linken Klassenfeind namens “Konzern” zweifelsfrei, wessen Geistes Kind Sie sind. Daß Sie dafür ausgerechnet den Springer-Verlag in den Zeugenstand rufen, den Sie nebenan als Teil der Gehirnwäscheindustrie ausmachten, gibt dem Ganzen noch eine besonders infantile Note. Armer Trottel.

  3. Reinhard

    Das ist doch ganz einfach: Leute, die von Steuergeld leben, brauchen keine Steuern zahlen, sonst würden sie sich ja selbst finanzieren. Deshalb sehen unsere Steuergeldbezieher auch keinen Grund, selbst welche abzuführen.
    Bei den kapitalistischen Ausbeutern und ihren Arbeitsbienen sieht es anders aus.
    Merke: Steuern nicht zahlen, ist ein Verbrechen. Gezahlte Steuern vernichten ist ein honoriger Dienst an der Gesellschaft. 😉

  4. gms

    Thomas Holzer,

    “Und dieser Herr ist noch nicht verhaftet worden?!”

    Süddeutsche: “Deshalb soll jetzt Paragraf 46 des Strafgesetzbuchs geändert werden. In ihm sind die Grundsätze der Strafzumessung für alle Delikte geregelt. Bisher heißt es in dem Paragrafen, dass die Gerichte bei der Festlegung des Strafmaßes unter anderem “die Beweggründe und die Ziele des Täters” beachten müssen. Diese Vorschrift soll nun ergänzt werden. Künftig müssen von den Richtern “besonders auch rassistische, fremdenfeindliche oder sonstige menschenverachtende” Motive des Täters berücksichtigt werden.”

    Jene, die sich aufgrund ihrer Taten besonders der Verachtung durch die Bürger ausgesetzt sehen, rüsten erkennbar auf. Besonders eng wird’s dann für solche, die Politiker als fremde Besatzungsmacht wahrnehmen und darauf hin mit Verachtung reagieren, oder das sogar noch aufdoppeln mit der Feststellung, sie würden sich wie rassische Herrenmenschen eines fremden Paralleluniversums aufspielen. Dreifach-Jackpot.

    Drollig wird das Behandeln der Frage, ob unterstellte Menschenverachtung die Selbstverachtung eines Beschuldigend strafmindernd ins Kalkül zieht, oder stillschweigend von einer Trennung in “Mensch” und “Täter” ausgegangen wird, womit das inkriminierte Motiv des Beschuldigten nicht auf diesen rückwirken könne.

  5. gms

    Thomas Holzer,

    “Vor Wochen waren es die Kirche und die Raucher”

    Plus Hallelujahs auf sonstige Verbote, vorzugsweise grüner Provenienz, die Segnungen der Todesstrafe, ergänzt um erschreckende Selbstoffenbarungen betreffend Obdachlose.

    Schön langsam wird klar, was beispielsweise Bernd Lucke damit meinte, es sei notwendig aber schwierig, sich jene Spinner vom Leib zu halten, die versuchten, in seinem Windschatten mitzuschwimmen.

  6. gms

    Christian Peter,

    “Großunternehmen und Konzerne sind Netto-Subventionesempfänger, die Arbeiterschaft Netto-Sozialtransferempfänger.”

    Is’ ja gut, Brauner, krieg dich wieder ein. Dann klappt’s auch wieder mit den hysterischen Parolen, dem permanenten Verdrehen von Kausalitäten und dem Vermitteln des Bildes, Liberale seinen dumme Arschlöcher.

  7. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Nachdem Großunternehmen und Konzerne (sind diese nicht auch Großunternehmen?)
    Also……….nachdem Großunternehmen und Großunternehmen Netto-Subventionsempfänger sind,
    die Arbeiterschaft Netto-Sozialtransferempfänger, analog dazu natürlich auch die Angestellten Netto-Sozialtransferempfänger, die Politiker sowieso, die Kirchen, Arbeitslosen, Obdachlosen detto, bleiben nur mehr (Klein)Unternehmer wie Sie übrig, welche die ganzen Zahlungen leisten.

    Ich danke aufrichtig Ihnen für Ihr pekuniäres Engagement! 🙂

  8. Thomas Holzer

    Korrektur!
    Ich danke Ihnen aufrichtig für Ihr pekuniäres Engagement! 🙂

  9. Rennziege

    @Christian Peter:
    Ihnen ist zu gratulieren ob der epochalen Entdeckung des finanziellen und fiskalischen Perpetuum mobile: Es gibt nur noch Bezieher, aber keine Zahler mehr. Wenn Sie wissen wollen, wer den nächsten Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhält, brauchen Sie nur in Ihren Badezimmerspiegel zu blicken. 🙂

  10. Christian Peter

    @rennziege

    wer lesen kann, ist im Vorteil. Klein- und mittelständische Unternehmen (samt deren Beschäftigten) tragen mehr als 80 % der öffentlichen Finanzen (Steuern und Sozialabgaben), während Großunternehmen bzw. Konzerne (über 500 Beschäftigte) entgegen landläufiger Meinung kaum Arbeit schaffen und mehr Subventionen erhalten, als Steuern bezahlen.

    schwer zu verstehen ?

  11. gms

    Christian Peter,

    “schwer zu verstehen ?”

    Das ist trivial zu verstehen, aber inhaltlich falsch. Die tatsächlichen Zahlen wurden hier schon x-fach gebracht, aber Sie würden sie selbst dann nicht verstehen, wenn man sie Ihnen auf die Stirn tackert und dergestalt aufmagaziniert Aufsätze über Subsistenz und Skaleneffekte schreiben läßt.

  12. Christian Peter

    wenn mittelständische Unternehmen etwa 80 % aller Arbeitnehmer beschäftigen, für welchen Anteil des Steueraufkommens werden mittelständische Unternehmen samt deren Beschäftigten dann etwa sorgen ?

  13. gms

    Christian Peter,

    “wenn mittelständische Unternehmen etwa 80 % aller Arbeitnehmer beschäftigen, für welchen Anteil des Steueraufkommens werden mittelständische Unternehmen samt deren Beschäftigten dann etwa sorgen?”

    Weniger als 80%. Sie sind weniger rentabel und zahlen geringere Löhne.

    2006 waren in A in Unternehmen mit 500+ Mitarbeitern rund 790.000 Leute beschäftigt. Ihre Aussage, diese Firmen würden (O-Ton) “kaum Arbeit schaffen”, ist schwachsinnig. Zugleich zahlen diese Unternehmen mit 18,98 Euro im Schnitt die mit Abstand höchsten Löhne.

    statistik.at/web_de/statistiken/soziales/personen-einkommen/verdienststruktur/index.html

    Nachdem Sie aber schon so penetrant Fragen stellen, versuchen Sie’s doch mal mit einer Antwort: Bringen Sie Belege für Ihr: “während Großunternehmen bzw. Konzerne (über 500 Beschäftigte) entgegen landläufiger Meinung [..] mehr Subventionen erhalten, als Steuern bezahlen.”

    Zum ersten Teil Ihrer Behauptung: Unternehmensgruppen brachten mit rd. 2.500 Veranlagungsfällen 35% der Körperschaftsteuer auf, in absoluten Zahlen rund zwei Mrd Euro. Dem gegenüber stehen rund 100.000 GmbHs mit drei Mrd. Euro resp. 55% des Aufkommens.
    (Statistik der Körperschaftssteuer 2009, ich habe sie in Papierform, aber Sie werden Sie sicher auch selbst online irgendwo finden.)

    Sie dürfen diesen Fakten nun Ihre herbeiphantasierten Subventionen gegenüberstellen. Andernfalls Sie ein nur ein Idiot und absolut nicht nützlich, nachdem Sie mit solchen Etiketten schon hausieren gingen.

  14. Thomas Holzer

    Lese soeben, daß -angeblicher Weise- ein gewisser Herr Martin Schulz, als einziger Vertreter des Europäischen Parlamentes, 365 Tage im Jahr das EU-Taggeld (€ 304,– p/Tag) erhalten haben soll.
    Ich habe schon immer den Fleiß und das Pflichtbewußtsein dieser Herrschaften bewundert 😉
    Es gilt die Unschuldsvermutung.

  15. Christian Peter

    KMU’s in Österreich : 99,6 % der Unternehmen, beschäftigen 67 % aller Erwerbstätigen, erlösen 63 % aller Umsätze. KMU’s (< 250 Mitarbeiter) sind jedoch nur Teil der 'mittelständischen Wirtschaft', welche sich nach deutscher Definition auf Unternehmen < 500 Mitarbeiter erstreckt.

    http://www.kmuforschung.com/index.php/de/

  16. gms

    Christian Peter,

    Soso. Trotz Ihrer bisherigen Aussagen, wer denn vorgeblich keine Arbeit schaffe, anerkennen Sie nun mit eigenen Quellen, wonach 0,4% der Unternehmen 33% aller Erwerbstätigen beschäftigen und hierbei 37% aller Umsätze erlösen. Das ist ja schon mal ein Anfang.

    Was auch immer Sie aber nun mit Ihrem “sind jedoch nur Teil .. deutscher Definition” als verrotteten Strohalm zur Verteidigung Ihrer bisherigen Propaganda wider die Großen ins Rennen bringen wollen, juckt Vernunftbegabte mit Sicherheit nicht, denn wie’s mit den Großen (Ihr O-Ton “über 500 Beschäftigte”) bezüglich Beschäftigung und Steuern aussieht, habe ich Ihnen oben schon ausgebreitet. Und bevor Sie noch auf dumme Ideen kommen: Aktiengesellschaften machen hierzulande rund 1% der körperschaftssteuerveranlagten Unternehmen aus, Unternehmensgruppen, propagandistisch auch “Konzerne” genannt, 2,1%. Die Definition von “mittelständischen Betrieben” ist daher völlig irrelevant.

    Bringen Sie nun Belege für die von Ihnen wiederholt behaupteten und die Steuerleistung übersteigenden Subventionen, anstatt kleinlaut aber öffentlichkeitswirksam das eigene Hoserl mit Korinthen zu füllen in der Hoffnung, das spräche für Sie.

    Gelingen wird Ihnen daß nicht, aber vorhersagbar wie eine Kuckucksuhr auf Speed werden Sie einsilbig und fußaufstampfend einen weiteren Link hier reinpappen, der vorgeblich Ihr braunen Thesen und Ihren Durchblick beweist, was von Dreijährigen vielleicht sogar geschluckt würde. Armer Trottel. Entweder wissen Sie’s wirklich nicht besser, oder Sie halten Ihr Umfeld für noch dümmer als sich selbst. Soviel zu “nützlichen Idioten”.

  17. Christian Peter

    @gms

    Sie sollten einen Arzt ihres Vertrauen konsultieren, vielleicht kann dieser noch etwas bewirken.

  18. Christian Peter

    rechnen Sie zu den 67 % die im öffentlichen Dienst Beschäftigten hinzu, dann haben Sie eine Ahnung davon, wie wenige Arbeitsplätze Großunternehmen und Konzerne in Österreich tatsächlich schaffen.

    aber belästigen Sie mich bitte nicht mehr, denn nur ein guter Arzt wird Ihnen vielleicht noch helfen können.

  19. gms

    Christian Peter,

    “rechnen Sie zu den 67 % die im öffentlichen Dienst Beschäftigten hinzu”

    Pffffft ….

    “aber belästigen Sie mich bitte nicht mehr”

    Putzig, das ausgerechnet von einer penetranten Sacklaus zu lesen, die hier seit Wochen das Forum mit den ewig selben ungustigen Sprechperlen überschwemmt und in jedem Thread hartnäckig wie Herpes um die abschließende Landmarke rittert.

    Ehrlich, Sie machen mir schon wieder Spaß. Platt, dumm, ideenlos, aber unter der Annahme, Sie hätten das 18te Lebensjahr bereits passiert, in seinem kindischen Habitus schon wieder bemerkenswert.

    “denn nur ein guter Arzt wird Ihnen vielleicht noch helfen können”

    Kann der etwa Ihren Stecker ziehen? Alternativ begnüge ich mich mit meinen eigenen Therapiefertigkeiten. Dazu, Sie hedonistisch wie einen Tanzbären am Boden rollen zu lassen, reicht das allemal, und vor einem schlechten Gewissen kommt eher noch Langeweile auf.

  20. Christian Peter

    Nicht um ‘Steuerhinterziehung’, sondern um ‘legale Steuervermeidung’ von Großunternehmen und Konzernen sollte sich die EU rasch kümmern, denn Steuerhinterziehung wird meist von Privatpersonen betrieben, denen das Privileg legaler Steuervermeidung verwehrt bleibt.

  21. gms

    Christian Peter,

    “Den öffentlichen Kassen entgehen in der EU durch Steuervermeidung von Konzernen jedes Jahr 1 Billion Euro”

    Das war Ihr propagandistisches Konzernbashing vom 30. April 2014 – 12:14, und neben anderem Mist aus Ihrer Feder (Stichwort Arbeitsplätze, Steuer und Subvention) Ausgang des aktuellen Disputs hier im Thread.

    Begonnen hat dieses Billionengeplapper im Winter 2012, als der EU-Kommissar Algirdas Šemeta in der FAZ [1] zitiert wurde mit den Worten: “Etwa eine Billion Euro gehen in der EU Jahr für Jahr durch Steuerhinterziehung und Steuerumgehung verloren, sagt der EU-Steuerkommissar. Jetzt will die Kommission härter gegen Steuersünder vorgehen.”

    Die offiziellen EU-Papiere sprachen damals explizit von Steuerbetrug, Steuerhinterziehung und Steuervermeidung.

    Ab dann bekam die “Billion!” eine Eigendynamik, mit Ihrem obigen Statement als krönenden Abschluß. Was initial Steuerhinterziehung, -betrug und -umgehung aller EU-Bürger anbelangte und der Höhe nach bloß auf windschiefen Schätzungen ohne jedwede kommunizierte Berechnung basierte, mutierte mit Ihnen als willfähriges Sprachrohr zu einer entgangenen Billion wegen **legaler Umgehung** durch **Konzerne**.

    Offenbar haben Sie immer noch nicht kapiert, wofür Sie hier geprügelt werden.

    Darüber ob die EU nun den Kontintent flächendeckend zur Steuerwüste umkrempeln soll, gehen die Meinungen auseinander, aber eines steht dabei fest: Sie taugen angesichts Ihrer Faktenresistenz und brauner Schlagseite nicht für diese Debatte.

    [1] faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/vorgehen-gegen-steuersuender-eu-warnt-vor-steuerausfall-von-1-billion-euro-11984628.html

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