EU-Kommission will noch mehr Geld in die Türkei überweisen

Von | 7. Juni 2020

Die EU-Kommission will zusätzliche 485 Millionen Euro bereitstellen, um zwei zentrale Projekte für die Unterstützung von Flüchtlingen und Migranten weiter zu finanzieren. Die Gelder sollen zusätzlich zu den sechs Milliarden Euro gezahlt werden, die die EU bereits im sogenannten Flüchtlingsabkommen mit der Türkei in zwei Tranchen zugesagt hatte. / mehr

5 Gedanken zu „EU-Kommission will noch mehr Geld in die Türkei überweisen

  1. sokrates9

    Da man ja auch diskutiert wie man Kriminellen den Schaden des Lockdowns ersetzen kann – Beispiel Taschendiebe – ist es völlig logisch dass man auch Wirtschaftsflüchtlinge entsprechend unterstützt!Da zur BIP – Berechnung in der EU auch die gesamten kriminellen Leistungen ( Prostitution, Waffenhandel usw) herangezogen werden ist dieser Vorgang logisch und systemimmanent.

  2. Falke

    Da ja in letzter Zeit mit den Billionen nur so herumgeworfen wird, sind Millionern (auch wenn es hunderte sind) vergleichsweise peanuts. Da passen die Leute auch nicht so auf (zumindest glauben das die EU-Kommissare), wem dieses Geld in den Rachen geschoben wird. Wir haben es ja.

  3. Cora

    Dank Corona wissen wir dass es genug Geld gibt, und wenn nicht, kann man es drucken und man muss es eh nicht zurückzahlen. Deshalb: nicht neidisch werden, soll der starke Mann am Bosporus auch was vom Heu haben.

  4. astuga

    Super Idee – damit dann EU-Politiker wieder mit Journalisten die mit unserem Geld finanzierten halbleeren Lager besuchen können.
    Während Erdogans Prügeltruppe gleichzeitig Flüchtlinge zur Grenze zwangsverfrachtet und die griechischen Grenzer mit Tränengas beschießt.

    Kann bitte endlich mal jemand die EU-Kommission im Klo runterspülen?!

  5. Johannes

    Solange Erdogan bunt bedrucktes Papier nimmt um sich besänftigen zu lassen ist es ein Geschäft für uns.
    Sehr bald wird er aber wie seine großen Vorbilder im Mittelalter wohl wieder auf Goldmünzen umsteigen welche die EU ihm untertänigst zu überreichen haben wird.

    Die Habsburger haben viele Jahrzehnte Friede für Gold erkauft, die Hohe Pforte konnte das Gold gut gebrauchen um verschiedenste Eroberungskriege zu finanzieren.
    Zu guter Letzt waren die Eroberungsgelüste dann doch größer als die Tributzahlungen und die Türken haben alles verloren.

    Dennoch die Parallelen zu damals sind für mich verblüffend. Auch läuft es, wie es scheint wieder auf ein Ultimatum hinaus welches Erdogan wohl noch unbedingt zu seinen eigenen Lebzeiten aussprechen möchte um als der größte Staatsführer, größer als Atatürk in die Geschichte einzugehen.

    Noch nie war die EU so schwach wie jetzt, jeder Stratege (Erdogan) muss jetzt die Chance nützen wenn er die Gemeinschaft vereinnahmen will.

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