EU-Kritiker gewinnt Kommunalwahlen in England triumphal

“Die Partei des EU-Kritikers Nigel Farage hat bei der Kommunalwahl in England fast 100 neue Sitze hinzugewonnen….” (hier)

17 comments

  1. world-citizen

    Kommunalwahlen waren nur in England und Nordirland, nicht jedoch in Großbritannien. Die UKIP konnte Gewinne erzielen, stellt aber weiterhin nicht einen einzigen Bürgermeister.
    Das ist die Wahrheit und so sollte sie auch transportiert werden, wenn nicht eine stille Post daraus werden soll.

  2. S.M.

    Dem Weltfremdbürger gehen wohl schon die Nerven durch, angesichts der EU- feindlichen Haltung großer Bevölkerungsteile. Wie kann das sein? Geht Ihr Menschenbild etwa doch, wie das jedes linken Kollektivisten, an der Realität vorbei? Ach Gottchen!

    Ich möchte das Thema zum Anlass nehmen und die Forumsteilnehmer befragen, ab wann sie eine Wahl für nicht mehr legitim halten. Laut neuesten Nachrichten (Quelle: ORF) soll die Wahlbeteiligung in der Slowakei bei 13% gelegen haben. Auch in den Niederlanden waren es nur 37%.

    Wie legitim ist also ein Organ, das von gerade einmal einem Drittel der Bevölkerung gewählt wurde? Oder gar nur einem Zehntel?

  3. Rennziege

    25. Mai 2014 – 09:28 Luke Lametta
    Stimmt. Die UKIP gewann 152 council seats, ein Zuwachs von etwa 120 gegenüber den letzten Kommunalwahlen. Der FAZ lässt sich a wengerl zugutehalten, dass dieser Artikel von vorgestern stammt, als noch nicht alle Wahlbezirksergebnisse bekannt waren.

  4. Rennziege

    25. Mai 2014 – 11:50 Rennziege
    Korrektur und Update::
    Ukip won 161 council seats in England, while the Conservatives lost 231.
    The projected national share of the vote, compiled by the BBC, put Ukip on 17 per cent, Labour on 31 per cent and the Conservatives on 29 per cent, with the Liberal Democrats on 13 per cent.

    (“Telegraph”)

  5. S.M.

    War soeben wählen, ein Wahlansturm sieht anders aus. EU- Stop für alle, die es wissen wollen. Trotzdem schätze ich, es werden an die 50% in Österreich.

  6. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>> Wie legitim ist also ein Organ, das von gerade einmal einem Drittel der Bevölkerung gewählt wurde? Oder gar nur einem Zehntel? <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Wählen ist ein Recht und darf niemals zur Pflicht werden. Wer aber nicht wählt verwirkt jedes Recht sich zu beklagen. Wer mit dem bestehenden Angebot nicht zufrieden ist muss selbst kandidieren und damit den Totalverzicht auf Freizeit und Privatleben, mediale Dauerbeobachtung und permanenten Dauerbeschuss durch Krawallmedien in Kauf nehmen. Aber Nichtwähler sind keine politische Kraft.

  7. Ferguson

    @WC Ich sehe das anders. Wer nicht waehlt entzieht den Politikern sein Vertrauen. Er darf seine Stimme, die er ja behalten hat, durchaus erheben. Wo hingegen andere ihre Stimme in die Wahlurne geworfen haben und nun schweigen muessen, denn mit ihrer Stimme wurden die Politiker gewaehlt.

  8. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Wer nicht waehlt entzieht den Politikern sein Vertrauen. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Wer nicht wählt ist entweder desinteressiert oder zu faul, die paar Meter zum Wahllokal zu gehen. Aber die geringe Wahlbeteiligung hat auch einen Vorteil: Man braucht nicht zu warten.

  9. Rennziege

    26. Mai 2014 – 10:11 Luke Lametta
    Der süße WC wird Ihrer Aufforderung zweifellos grubenfüllend nachkommen, sobald er schnallt, dass die Ukip mit 27,5% der Stimmen die britischen EP-Wahlen ziemlich hochkant gewonnen hat. (Die Ergebnisse aus Schottland und Nordirland stehen noch aus.)

  10. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>> sobald er schnallt, dass die Ukip mit 27,5% der Stimmen die britischen EP-Wahlen ziemlich hochkant gewonnen hat. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    27,5% Mr. Beans sind immer noch 72,5% klügere Köpfe. Und 27,5% mögen ja regional sehr viel sein, aber im EP sind sie ein paar Hinterbänkler und sonst nichts.
    Immerhin war gestern die Mutter aller Wahlen, mit der das europäische Volk seine Vertreter gewählt hat.

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